ArchivRecherchePatientensicherheit: Kleine Entschädigung angebracht
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LNSLNS Ärzte sind „Melde-Muffel“, was die UAW (Unerwünschte Arzneimittelwirkungen) angeht, so steht es in obigem Beitrag. Wer hätte das gedacht? In dem Artikel werden dann aber auch die möglichen Gründe dafür angegeben:
- Den Ärzten sei die UAW zu banal oder die Kausalität unsicher.
- Die Ärzte würden teilweise die Meldewege nicht kennen.
- Auch die Kriterien für die Meldung sei den meisten unbekannt gewesen.
Das mag alles richtig sein. Aber warum werden denn die (zumindest aus meiner Sicht) wichtigsten Gründe noch nicht einmal erwähnt? Den meisten Ärzten hängt die Bürokratie in Form von DRG, EBM oder DMP zum Halse raus. Wer wird sich dann noch freiwillig die Mühe machen, sich den Papierkram der Meldung einer UAW aufzubürden? Die Verpflichtung in der Berufsordnung ist doch nur ein zahnloser Tiger. Zumal das Ganze auch noch völlig unentgeltlich erfolgt. Wenn wirklich ein Interesse besteht, mehr Meldungen von den Ärzten zu bekommen, dann sollte eine kleine Entschädigung (zu zahlen von den Pharmafirmen oder vom Staat) erwogen werden. Für jede Bescheinigung von
irgendwelchen Ämtern muss jeder Arzt ständig – teilweise unverschämt hohe – Gebühren zahlen. Nur die dummen Ärzte sollen wieder einmal völlig ehrenamtlich eine umfangreiche gutachterliche Tätigkeit ausführen? . . .
Dr. Volker Schmiedel, Tischbeinstraße 24, 34121 Kassel
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