ArchivRechercheHygiene: Ein Irrweg
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Universitäten sind kein Sammelbecken für nichtwissenschaftlich arbeitende Disziplinen. Auch deutsche Universitäten werden gemessen am wissenschaftlichen Output (wissenschaftliche Publikationen, Einwerbung von Forschungsmitteln etc.). Dass im Jahr 2011 noch neun von 24 (= 38 Prozent) Lehrstühlen für Hygiene in sechs von 16 (= 38 Prozent) Bundesländern bestehen, von denen zwei (Freiburg/Berlin) in den letzten vier Jahren wiederbesetzt worden sind, ist ein Dilemma des Fachs Hygiene (und Umweltmedizin). Nur wenn mehr wissenschaftlich geleistet wird, sind mehr Lehrstühle gerechtfertigt.

Sich – wie von den Autoren vorgeschlagen – breitgefächert mit elf Teildisziplinen (wie zum Beispiel Regularien für Medizinprodukte oder technische Hygiene) zu befassen, zeigt den Irrweg aufgelöster und künftig aufzulösender Lehrstühle für Hygiene auf. Unterricht in Hygiene (insbesondere Krankenhaushygiene und Infektionsmanagement) ist mit klinischen Inhalten zu füllen . . .

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Prof. (em.) Dr. Franz Daschner, 79104 Freiburg

Prof. (em.) Dr. med. Henning Rüden, Beratender Krankenhaushygieniker, HELIOS Kliniken GmbH, 13125 Berlin

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