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Akute Rötelninfektion: Bundesweite Meldepflicht gefordert

Modrow, Susanne

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Das Rötelnvirus (Rubella) wird meist mittels Tröpfcheninfektion übertragen. Der Mensch ist der einzige bekannte Wirt. Foto: Your Photo Today
Das Rötelnvirus (Rubella) wird meist mittels Tröpfcheninfektion übertragen. Der Mensch ist der einzige bekannte Wirt. Foto: Your Photo Today

Konsequentes Impfen hat die Röteln-Inzidenz deutlich gesenkt, so dass auf die generelle serologische Überprüfung der Immunität von Schwangeren verzichtet werden kann. Dafür aber sollten akute Rötelninfektionen meldepflichtig werden.

Während die Änderung von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien in Deutschland ein meist komplizierter und folglich langsamer Prozess ist, wandeln sich die Risiken für einzelne Virusinfektionen häufig rasch und erheblich. Ursachen sind neue Forschungserkenntnisse und/oder ein Wandel der Epidemiologie. Letztere ist von Migrationsströmungen der Bevölkerung, Impfakzeptanz sowie Therapiemöglichkeiten abhängig. Vor diesem Hintergrund müssen auch Vorschläge zur Diagnostik und Therapie angeborener (konnataler) Infektionen immer wieder angepasst und entsprechende Änderungen der gesetzlichen Regelwerke eingeleitet werden. Ein Beispiel dafür ist die Rötelninfektion.

Gefürchtete Embryopathien

Die Röteln sind eine überwiegend harmlose Kinderkrankheit, assoziiert mit leichtem Fieber, einem charakteristischen Ausschlag und gelegentlichen Arthralgien; bis zu 50 Prozent der Infektionen bei Kindern verlaufen asymptomatisch. Probleme verursachen akute Infektionen bei Frauen kurz vor oder während der ersten 16 Wochen der Schwangerschaft; dann wird das Virus häufig auf den Fötus übertragen. Die fötale Infektion kann schwere Embryopathien zur Folge haben („kongenitales Rötelnsyndrom“). Zu seiner Vermeidung wurde eine Impfung auf der Basis eines attenuierten Rötelnvirusstammes entwickelt, die in der BRD seit 1980 und in den neuen Bundesländern seit der Wiedervereinigung eingesetzt wird.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die zweimalige Impfung aller Kleinkinder in Kombination mit der Impfung gegen Masern und Mumps sowie – seit 2004 – gegen Varizellen. Eine Studie aus dem Jahr 2000 beschreibt, dass in Deutschland etwa acht Prozent der Schwangeren keine nachweisbaren Antikörper gegen das Rötelnvirus besitzen. Auch ist bundesweit bei 95 Prozent der Schulanfänger mit Impfausweis eine Rötelnimpfung dokumentiert und immerhin bei gut 90 Prozent auch eine zweite. Damit ist hierzulande von einer hohen Herdenimmunität auszugehen.

Akute Rötelnvirusinfektionen und – in der Folge das kongenitale Rötelnsyndrom – treten daher nur noch selten auf. So wurden entsprechend der Meldepflicht in den neuen Bundesländern 2008 und 2010 nur noch 26 beziehungsweise 14 Fälle postnataler Röteln gemeldet; zudem zeigte sich ein Rückgang der Inzidenz (Fälle pro 100 000 Einwohner und Jahr) von 7,51 in 1996 auf 0,08 in 2010.

Ähnlich findet man einen deutlichen Rückgang des kongenitalen Rötelnsyndroms (bundesweite Zahlen). In den vergangenen zehn Jahren wurden dem Robert-Koch-Institut insgesamt zehn angeborene Rötelninfektionen gemeldet. In den meisten Fällen handelte es sich um ungeimpfte Frauen aus asiatischen oder afrikanischen Ländern.

IgG-Test bei Geimpften unnötig

Als Folge dieser veränderten epidemiologischen Situation wurde die über die Mutterschaftsrichtlinie geregelte Testung aller Schwangeren auf rötelnvirusspezifische IgG-Antikörper mittels des Hämagglutinationshemmtests als überflüssig erachtet. In der Sitzung vom Mai 2011 beschloss der Hauptausschuss des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses, die Überprüfung der Rötelnimmunität auf diejenigen Schwangeren zu beschränken, die keinen Impfausweis vorweisen können, in dem eine regelrecht durchgeführte Rötelnimpfung dokumentiert ist.

Bei diesen Schwangeren soll der Antikörperstatus mit entsprechend evaluierten Testsystemen, also ohne Eingrenzung auf den Hämagglutinationshemmtest erhoben werden. Am 19. August 2011 traten diese Änderungen schließlich in Kraft.

In Deutschland gilt nach den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes keine bundesweite Meldepflicht für akute postnatale Rötelninfektionen, diese besteht nur für die Rötelnembryopathie. Eine länderspezifische Meldepflicht ist (nur) in den neuen Bundesländern etabliert. Rechnet man die den Ge­sund­heits­mi­nis­terien der neuen Bundesländer in den Jahren 2005 bis 2010 gemeldeten Daten auf die Gesamtbevölkerung Deutschlands um, sind jährlich 70 bis 640 akute Rötelnfälle zu erwarten.

Bei sehr niedriger Inzidenz kann auf die generelle serologische Überprüfung der Immunität verzichtet werden. Aus Sicht der Wissenschaft ist damit verbunden die Einführung einer bundesweiten Meldepflicht für akute Rötelninfektionen dringend zu fordern. Sollten sinkende Impfquoten oder vermehrter Import akuter Röteln die Lage erneut ändern, muss man die Maßnahmen zum Schutz vor kongenitalen Röteln der Situation wiederum anpassen.

Prof. Dr. rer. nat. Susanne Modrow

Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universität Regensburg

Koautorinnen: Prof. Dr. med. Barbara Gärtner, Dr. med. Daniela Huzly, Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Annette Mankertz

@Literatur im Internet:
www. aerzteblatt.de/lit4911

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