ArchivRecherchePKV: Inakzeptabel
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Betrachtet man das bisherige tolle Treiben und „Umdeckeln“ in der PKV, so könnte einen die kalte Wut packen, erreichten doch die leicht verdienten Prämien für das Hin- und Herwerben von kaum 84 700 „neuen“ PKV-Mitgliedern bei insgesamt 8,86 Millionen Vollversicherten Beträge von 2,68 Milliarden Euro, das sind 28 Prozent der gesamten PKV-Ausgaben für die ambulante Versorgung, ein Betrag, um den der Punktwert in der zu novellierenden GOZ und GOÄ eigentlich zu erhöhen wäre. Der windelweiche Gesetzesentwurf, statt wie bisher bis zu 18 Monatsprämien nur maximal neun Monatsprämien für die Vermittlung eines neuen PKV-Mitglieds zu erlauben, ist inakzeptabel. Eine Monatsprämie für das „Umdeckeln“ und maximal drei Monatsprämien für ein ganz neues PKV-Mitglied wären genug, den verbliebenen Betrag von 2,2 Milliarden Euro sollte man voll dem Punktwert einer novellierten GOZ und GOÄ-2012 zukommen lassen. Auch der Beihilfeberechtigte wäre damit nicht überfordert, ändert sich doch für ihn nichts, der PKV-Beitrag bliebe auch für ihn konstant! . . .

Dr. med. Wilhelm Gleich, 32584 Löhne

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