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SPEKTRUM: Leserbriefe

Vilmar: Am Pranger

Munter, K.-H.

Zu dem Kommentar "Verantwortungslose Kampagne" von Norbert Jachertz in Heft 19/1996
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LNSLNS . . . Nicht der in einem Finanzskandal inzwischen fristlos gekündigte Hauptgeschäftsführer Arens, sondern der oberste Vertreter der deutschen Ärzteschaft steht anscheinend am Pranger. Keiner wird ernsthaft behaupten können, daß Dr. Vilmar sein Amt als Präsident der Lan­des­ärz­te­kam­mer Bremen dazu mißbraucht haben könnte, sich persönliche oder finanzielle Vorteile zu verschaffen. Der Vorwurf, sich nicht sofort von seinem Hauptgeschäftsführer in Bremen distanziert zu haben, ist in der Form nicht haltbar. Vielmehr kann man dieses Verhalten auch als charakterliche Stärke interpretieren, nicht sofort einen Mitarbeiter fallen zu lassen, nur weil es politisch opportun ist. Letztendlich hat Dr. Vilmar viele Jahre eng und vertrauensvoll mit Herrn Arens zusammengearbeitet und wurde nun von ihm aufs schwerste getäuscht. Mit ethischem Anspruch und moralischer Verpflichtung, zwei Begriffen, die gerade in der Ärzteschaft mit einer besonderen Bedeutung bedacht werden, sollte die unerfreuliche "Finanzaffäre" Arens konstruktiv und sachdienlich aufgearbeitet werden . . .
Dr. med. K.-H. Munter,
Aachener Straße 223-237, 50931 Köln
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