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Tralokinumab bei atopischer Dermatitis – Selektiv immunmodulierende Antikörper wie das in Entwicklung befindliche Tralokinumab haben das Potenzial, die Versorgungssituation der mittelschweren bis schweren atopischen Dermatitis (AD) in den kommenden Jahren deutlich zu verbessern.

Die AD ist die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Die vermehrt exprimierten Zytokine Interleukin-(IL-)4 und IL-13 sind maßgeblich an den typischen AD-Manifestationen beteiligt. Tralokinumab ist ein vollhumaner monoklonaler Antikörper, der mit hoher Affinität spezifisch an IL-13 bindet.

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2 randomisiert-kontrollierte Doppelblind-Studien (Ecztra 1 und 2) haben Wirksamkeit und Sicherheit einer Tralokinumab-Monotherapie bei etwa 800 Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer AD über 52 Wochen untersucht, die für eine systemische Therapie infrage kamen. Die weitere in Phase-III-Studie Ecztra 3 hat die Kombination aus Tralokinumab und topischen Kortikosteroiden (TCS) über 32 Wochen an etwa 400 Patienten bewertet. Die Ergebnisse – präsentiert beim American Academy of Dermatology (AAD) – belegen Wirksamkeit und Krankheitskontrolle für bis zu 52 Wochen. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat den entsprechenden Zulassungsantrag angenommen. RZ

Quelle: Virtuelles „Meet the Experts“ „Neue Perspektiven bei Atopischer Dermatitis“, 8. Juli 2020; Veranstalter: LEO Pharma GmbH

Update zur Therapie myeloischer Erkrankungen – Ein neues Zielantigen in der Therapie des rezidivierten refraktären multiplen Myeloms ist BCMA. Aktuelle Daten aus der KarMMa-1-Studie zeigen ein Ansprechen von bis zu 82 % auf das anti-BMCA-CAR-T-Zellprodukt Idecabtagen-Vicleucel (Ide-Cel; Celgene BMS) bei Patienten mit rrMM. Eine komplette Remission (CR) erreichten etwa die Hälfte der Patienten. Ein PFS von 12 Monaten wurde mit einer Zieldosis von 450 x 106 erreicht. Das Sicherheitsprofil erwies sich als gut beherrschbar. Zytokinstürze und Neurotoxizitäten blieben häufiger erst- oder zweitgradig als auf CD19 zielende Entitäten.

Der in der Zweitlinientherapie der Myelofibrose nach Versagen oder Unverträglichkeit von Ruxolitinib gut wirksame JAK2-Hemmer Fedratinib (Inrebic®, BMS) darf derzeit nur im Rahmen der FREEDOM-Studien eingesetzt werden. Laut aktueller Langzeitdaten erreichten bereits innerhalb der ersten beiden Behandlungsmonate ca. 30 % der Patienten aus den abgebrochenen JAKARTA-Studien eine schnelle substanzielle Milzverkleinerung und im Mittel 36 % eine Verringerung der Symptomlast. Die Frequenz der insgesamt gut tolerierten, vornehmlich gastrointestinalen (GI) unerwünschten Nebenwirkungen (NW) nimmt im Verlauf ab. kut

Quelle: Virtuelle Pressekonferenz „Von AML bis Myelofibrose – Herausforderungen für den (Behandlungs-)Alltag und das Leben mit myeloischen Erkrankungen“, 11. Juni 2020, Veranstalter: Celgene GmbH

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