ArchivRechercheEffekt des Lockdowns auf Patienten mit Myokardinfarkt während der COVID-19-Pandemie
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Hintergrund: Seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie wurde von dem Phänomen der rückläufigen Vorstellungen von Patienten mit Myokardinfarkt berichtet. Es wurde vermutet, dass Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, wie der Lockdown, hierzu beigetragen haben. Die Datenlage bezüglich Krankenhauseinweisungen, Behandlungsverzögerungen und Sterblichkeit ist jedoch uneinheitlich.

Methode: Die von uns durchgeführte systematische Literaturrecherche und Metaanalyse umfasste Studien, welche die Anzahl der Krankenhauseinweisungen von Patienten mit ST-Strecken-Hebungsinfarkt (STEMI) und/oder Nicht-ST-Strecken-Hebungsinfarkt (NSTEMI) während Lockdown-Episoden berichteten. Zudem wurden Daten zu patienten- und systembedingten Verzögerungszeiten sowie zur Mortalität erfasst.

Ergebnisse: Insgesamt konnten 81 163 Patienten aus 27 Studien in unsere Metaanalyse eingeschlossen werden. Wir konnten feststellen, dass die Anzahl der Krankenhauseinweisungen von Patienten mit Myokardinfarkt während des Lockdowns im Vergleich zu Zeiten vor der Pandemie signifikant reduziert war (Inzidenzratenverhältnis [IRR] = 0,516, [95-%-KonfidenzintervalI: 0,403; 0,660], I= 98 %). Dies galt sowohl für Patienten mit STEMI (IRR = 0,620, [0,514; 0,746], I= 96 %) als auch für Patienten mit NSTEMI (IRR = 0,454, [0,354; 0,584], I= 96 %). Demgegenüber konnten wir weder in Bezug auf die Zeit von Symptombeginn bis zum medizinischen Erstkontakt, noch bezüglich der Zeit von der Klinikaufnahme bis zur Herzkatheteruntersuchung oder hinsichtlich der Sterblichkeit einen signifikanten Unterschied feststellen.

Schlussfolgerung: Im Rahmen dieser Studie konnten wir zeigen, dass der COVID-19-bedingte Lockdown mit einem bedeutenden Rückgang an Krankenhauseinweisungen von Herzinfarktpatienten einherging. Da sich kein signifikanter Effekt auf Verzögerungszeiten und Mortalität zeigte, scheint es, als ob eine zeitnahe medizinische Versorgung aufrechterhalten werden konnte.

LNSLNS

Schon in der Frühphase des SARS-CoV-2-Ausbruches wurde berichtet, dass die Coronavirus-19 (COVID-19)-Pandemie negative Auswirkungen auf das individuelle Gesundheitsverhalten und die medizinische Versorgung hat (1, 2). In diesem Kontext stellen Patienten mit einer akuten Erkrankung, wie einem akuten Myokardinfarkt, welcher einer zeitnahen medizinischen Versorgung bedarf, ein besonders vulnerables Kollektiv dar. So häuften sich die Berichte über weltweit rückläufige Krankenhauseinweisungen von Patienten mit Myokardinfarkt. Es wurde mitunter vermutet, dass soziale Isolationsmaßnahmen, Lockdown, sowie die Angst vor einer SARS-CoV-2-Infektion durch Kontakt mit medizinischem Personal, eine zeitnahe medizinische Versorgung von Herzinfarktpatienten verzögerten. In diesem Zusammenhang ist der Einfluss der Pandemie auf patienten- und systembedingte Verzögerungszeiten von Herzinfarktpatienten, wie beispielsweise die Zeit von Symptombeginn bis zum ersten medizinischen Kontakt, von Relevanz. Die Studienlage ist diesbezüglich jedoch uneinheitlich. Zur weiteren Evaluation dieser Thematik führten wir eine Metaanalyse zu Hospitalisierungsraten, patienten-, und systembedingten Verzögerungszeiten sowie zur Mortalität von Patienten mit akutem Myokardinfarkt durch, die während eines COVID-19-bedingten Lockdowns im Krankenhaus vorstellig wurden.

Methoden

Datenerhebung und Studienselektion

Für die selektive Literaturrecherche wurden in den Datenbanken von PubMed, Embase und Web of Science Berichte aus dem Zeitraum Dezember 2019 bis April 2021 über das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) gesucht. Dazu wurden Kombinationen der Suchwörter „COVID” oder „coronavirus” oder „SARS-CoV” und „STEMI” oder „NSTEMI” oder „acute coronary syndrome” oder „myocardial infarction” und „lockdown” oder „social distancing” oder „curfew” verwendet. Eine detaillierte Beschreibung der Methodik findet sich im eMethodenteil.

Ergebnisse

Literaturrecherche und Prüfung der Studienqualität

Unter Anwendung unseres dargelegten Suchalgorithmus identifizierten wir 267 Studien in den genannten Literaturdatenbanken. Davon waren 124 Studien Duplikate. Zudem waren 91 Studien nicht mit der Fragestellung assoziiert und wurden folglich von unserer Studie ausgeschlossen. Die verbliebenen 52 Studien wurden auf ihre Eignung überprüft. Acht Studien mussten wegen der geringen Studienqualität entfernt werden. Siebzehn weitere Studien konnten aufgrund fehlender Daten zur Anzahl von STEMI- und NSTEMI-Einweisungen ebenfalls nicht eingeschlossen werden. Die verbliebenen 27 Studien wurden in die quantitative Synthese eingeschlossen (eGrafik 1, Tabelle) (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29). Hinsichtlich ihrer Studienqualität wurden, auf Basis des „NIH Study Quality Assessment Tool”, 13 Studien mit „mäßig“ und 14 Studien mit „gut“ bewertet (Tabelle).

Studiencharakteristika
Tabelle
Studiencharakteristika
PRISMA-Flussdiagramm
eGrafik 1
PRISMA-Flussdiagramm

Patientenkollektiv

Insgesamt wurden 81 163 Patienten mit Myokardinfarkt aus 27 Studien in unsere Metaanalyse eingeschlossen. Hiervon waren 71 061 Patienten der Prälockdown-Gruppe und 10 102 Patienten der Lockdown-Gruppe zugehörig. Elf Studien konnten Patientencharakteristika entnommen werden. Die eingeschlossenen Patienten hatten ein durchschnittliches Alter von 68 Jahren und waren zu 69 % männlichen Geschlechts. Bezüglich der kardiovaskulären Risikofaktoren wiesen 50 % der Patienten eine arterielle Hypertonie, 28 % eine Dyslipidämie, 27 % einen Diabetes mellitus, 21 % eine koronare Herzerkrankung (KHK) sowie 26 % eine Raucheranamnese (aktiv oder ehemalig) auf (gewichtete arithmetische Mittelwerte). Eine Zusammenfassung der Patientencharakteristika findet sich in der eTabelle.

Patientencharakteristika der Studien
eTabelle
Patientencharakteristika der Studien

Häufigkeit der Krankenhauseinweisungen von Herzinfarktpatienten

Aus allen 27 Studien konnten Daten zur Häufigkeit der Krankenhauseinweisungen extrahiert werden. Während vor dem Lockdown die mittlere Anzahl der täglichen Einweisungen von Herzinfarktpatienten 40,6 betrug, wurden während des Lockdowns nur 14,7 Patienten pro Tag mit Myokardinfarkt vorstellig. Dieser Rückgang von circa 64 % offenbart einen signifikanten Abfall der Einweisungsrate von Herzinfarktpatienten während des COVID-19-assoziierten Lockdowns (Inzidenzratenverhältnis [„Incidence Rate Ratio“, (IRR)] = 0,516, [95-%-Konfidenzintervall: 0,403; 0,660], I= 98 %, Grafik 1). Die Subgruppenanalyse zeigte, dass sowohl die Einweisungsraten von STEMI-Patienten (IRR = 0,620, [0,514; 0,746], I= 96 %) (eGrafik 2), als auch von NSTEMI-Patienten (IRR = 0,454, [0,354; 0,584], I= 97 %), (eGrafik 3), signifikant reduziert waren. Die zugehörigen „Funnel Plots” finden sich in den (eGrafiken 6–8). Da die hohe Heterogenität und die vorliegenden „Funnel Plots“ einen Publikationsbias anzeigen, wurde konsequenterweise die „trim-and-fill”-Methode angewandt. Dies erbrachte keine Änderung unserer Ergebnisse (trim-and-fill; STEMI & NSTEMI: IRR = 0,498, [0,397; 0,626]; STEMI: IRR = 0,610, [0,510; 0,730]; NSTEMI: IRR = 0,454, [0,355; 0,581]).

Forest Plot – Inzidenzratenverhältnis
Grafik 1
Forest Plot – Inzidenzratenverhältnis
Forest Plot – Inzidenzratenverhältnis STEMI-Patienten
eGrafik 2
Forest Plot – Inzidenzratenverhältnis STEMI-Patienten
Forest Plot – Inzidenzratenverhältnis NSTEMI-Patienten
eGrafik 3
Forest Plot – Inzidenzratenverhältnis NSTEMI-Patienten
Funnel plot – Inzidenz STEMI & NSTEMI Zuweisungen
eGrafik 6
Funnel plot – Inzidenz STEMI & NSTEMI Zuweisungen
Funnel plot – Inzidenz STEMI Zuweisungen
eGrafik 7
Funnel plot – Inzidenz STEMI Zuweisungen
Funnel plot – Inzidenz NSTEMI Zuweisungen
eGrafik 8
Funnel plot – Inzidenz NSTEMI Zuweisungen
class="Zwischenzeile__">Analyse der patienten-, und systembedingten Verzögerungszeiten bei STEMI-Patienten

Die Analyse der patientenbedingten Verzögerungszeit, gemessen an der Zeit zwischen Beginn der Symptomatik und medizinischem Erstkontakt („time-to-FMC”, in Minuten), die in neun Studien untersucht wurde, zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen beiden Gruppen (Mittelwertdifferenz [Mean Difference, MD] = 21,8, [−5,3; 48,9], I² = 85 %), (eGrafik 4). Dazu fand sich, ebenfalls in neun Studien erhoben, kein signifikanter Unterschied hinsichtlich der systembedingten Verzögerungszeit vor und während des COVID-19-assoziierten Lockdowns (MD = 2,4, [−1,7; 6,5], I² = 80 %), (eGrafik 5), gemessen an der Zeit von Klinikaufnahme bis zum Herzkatheter („Tür-zu-Ballon-Zeit“/„door-to-balloon-time”, in Minuten). Die zugehörigen „Funnel Plots“ finden sich in den eGrafiken 9–10. Durch die Anwendung der „trim-and-fill”-Methode ergab sich keine Änderung der Ergebnisse (trim-and-fill; time-to-FMC: MD = −8,4, [−37,5; 20,8]; door-to-balloon-time: MD = 1,3, [−2,8; 5,4]).

Forest Plot – Zeit vom Symptombeginn bis zum medizinischem Erstkontakt
eGrafik 4
Forest Plot – Zeit vom Symptombeginn bis zum medizinischem Erstkontakt
Forest Plot – Zeit von der Klinikaufnahme bis zum Herzkatheter
eGrafik 5
Forest Plot – Zeit von der Klinikaufnahme bis zum Herzkatheter
Funnel plot – Zeit vom Symptombeginn bis zum ersten medizinischen Kontakt
eGrafik 9
Funnel plot – Zeit vom Symptombeginn bis zum ersten medizinischen Kontakt
Funnel plot – Zeit von der Klinikaufnahme bis zum Herzkatheter
eGrafik 10
Funnel plot – Zeit von der Klinikaufnahme bis zum Herzkatheter
class="Zwischenzeile__">Mortalität von Herzinfarktpatienten

Des Weiteren evaluierten wir den Effekt des Lockdowns auf die Mortalität von Patienten mit akutem Myokardinfarkt. Dabei konnten wir zeigen, dass die Mortalität in der Lockdown-Gruppe (190 von 3 261 Patienten, 5,8 %) im Vergleich zur Prä-Lockdown-Gruppe (2 269 von 50 020 Patienten; 4,5 %) nicht signifikant verändert war (Quotenverhältnis [Odds Ratio, OR] = 1,113, : [0,935; 1,324], I= 2 %), (Grafik 2, eGrafik 11). Nach Applikation der „trim-and-fill”-Methode zeigte sich weiterhin kein signifikanter Unterschied (trim-and-fill; Mortalität: OR = 1,113, [0,935; 1,324]).

Forest Plot – Mortalität
Grafik 2
Forest Plot – Mortalität
Funnel plot – Mortalität
eGrafik 11
Funnel plot – Mortalität
class="Zwischenzeile__">Diskussion

In der vorliegenden Metaanalyse untersuchten wir erstmalig die Auswirkungen des Lockdowns auf die Einweisungsraten von Herzinfarktpatienten während der COVID-19-Pandemie. Wir konnten zeigen, dass die Einweisungen von STEMI-, und NSTEMI-Patienten während Pandemiephasen mit Lockdown signifikant rückläufig waren. Demgegenüber konnten wir hinsichtlich der patienten-, und systembedingten Verzögerungszeiten bei STEMI-Patienten keine Veränderungen nachweisen. Weiterhin war die Sterblichkeit der Herzinfarktpatienten mit Zuweisung während des Lockdowns nicht erhöht.

Einweisungsraten von Herzinfarktpatienten während der COVID-19-Pandemie

Schon zu Beginn der COVID-19-Pandemie wurde von Medizinern ein Rückgang der Einweisungen von Herzinfarktpatienten beobachtet (30, 31). Als mögliche, diesem Phänomen zugrunde liegende Faktoren, wurden unter anderem die Angst vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 im Krankenhaus sowie soziale Isolationsmaßnahmen diskutiert (6, 26, 27, 33, 36, 37, 38). Zudem befanden sich die Patienten, die während der Pandemie im Krankenhaus vorstellig wurden, in einem klinisch schlechteren Zustand (15, 23, 32, 33, 34, 35). Eine kürzlich veröffentlichte Metaanalyse konnte dementsprechend eine signifikante Zunahme an außerklinischen Herzkreislaufstillständen („out-of-hospital cardiac arrest“, [OHCA]) sowie eine signifikant erhöhte OHCA-Sterblichkeit während der COVID-19-Pandemie aufzeigen (39). Dies lässt vermuten, dass die Zunahme an OHCA in relevantem Ausmaß zu den reduzierten Einweisungsraten von Herzinfarktpatienten, insbesondere von STEMI-Patienten, beigetragen hat. Da wir in unserer Metaanalyse jedoch ebenso signifikant rückläufige Vorstellungen von NSTEMI-Patienten nachweisen konnten, liegt es nahe, dass neben dem außerklinischen Herzkreislaufstillstand auch andere Faktoren zu dem Phänomen der ausbleibenden Herzinfarktpatienten beigetragen haben.

Effekt des Lockdowns auf Einweisungsraten von Herzinfarktpatienten

Seit der Frühphase der Pandemie wurde über potenziell schädliche Effekte der Lockdown-Maßnahmen auf die medizinische Versorgung von Herzinfarktpatienten diskutiert, wobei die Studienlage uneinheitlich ist (3, 29, e1). In einer vor Kurzem veröffentlichen Studie, welche das Outcome von STEMI-Patienten mit Einweisung während des Lockdowns prospektiv analysierte, wurde die „Einweisung während des Lockdowns“ („admission during lockdown“) als einziger Prädiktor einer bewusst verzögerten Vorstellung identifiziert (35). Unsere Metaanalyse zeigt, dass die Anzahl der eingewiesenen Herzinfarktpatienten während des Lockdowns signifikant rückläufig war. Vorherige Studien beobachteten lediglich eine Reduktion der Anzahl an Einweisungen von NSTEMI-Patienten, während die Zuweisungen von STEMI-Patienten während der Pandemie konstant blieben (5, 15). Dies suggeriert, dass eher NSTEMI-Patienten, die meist eine geringer ausgeprägte Beschwerdesymptomatik im Vergleich zu STEMI-Patienten aufweisen, hinsichtlich einer potenziellen medizinischen Unterversorgung gefährdet sind. Unsere Metaanalyse demonstriert jedoch, dass weltweit gesehen sowohl die Inzidenz der STEMI- als auch der NSTEMI-Einweisungen während Episoden des Lockdowns signifikant abfiel. Dementsprechend scheint es, dass Herzinfarktpatienten generell während Phasen des Lockdowns dem Risiko einer medizinischen Unterversorgung ausgesetzt sind.

Effekt des Lockdowns auf Verzögerungszeiten von Herzinfarktpatienten

Maßnahmen der sozialen Kontaktbeschränkungen und Isolation stehen im Verdacht, das Outcome von Patienten mit Myokardinfarkt über eine Verlängerung der totalen Ischämiezeit zu verschlechtern (3, 5, 18, 25). In der Frühphase der Pandemie wurde sogar der vermehrte Einsatz der präklinischen Lysetherapie bei STEMI-Patienten propagiert, um die Zeit bis zur Reperfusion so kurz wie möglich zu halten (e2). In den in unserer Metaanalyse inkludierten Studien war jedoch kein vermehrter Einsatz der Lysetherapie während der Pandemie festzustellen (5, 16, 18, 24, 26, 27). Um zu evaluieren, ob Verzögerungszeiten und folglich auch die totale Ischämiezeit während Lockdown-Episoden verlängert waren, führten wir Metaanalysen bezüglich der Zeiten vom Beginn der Symptomatik bis zum medizinischem Erstkontakt („time-to-FMC“; patientenbedingte Verzögerungszeit) sowie der Zeit von Klinikaufnahme bis zur Herzkatheteruntersuchung („door-to-ballon time“, systembedingte Verzögerungszeit) durch. Für Beide konnten wir keinen signifikanten Unterschied während des Lockdowns feststellen, was vermuten lässt, dass eine zeitgerechte medizinische Behandlung trotz der bestehenden Maßnahmen während des Lockdowns aufrechterhalten werden konnte.

Effekt des Lockdowns auf die Mortalität von Myokardinfarktpatienten

Die aktuelle Datenlage bezüglich der Auswirkungen von Lockdown-assoziierten sozialen Isolationsmaßnahmen auf die Sterblichkeit von Herzinfarktpatienten ist dürftig. Ergebnisse einer kürzlich publizierten Metaanalyse legen nahe, dass die Mortalität von STEMI-Patienten während der COVID-19-Pandemie nicht erhöht war (40). Da diese Metaanalyse jedoch auch Studien mit Mortalitätsdaten außerhalb definierter Phasen des Lockdown beinhaltet, könnte sich der Effekt der sozialen Isolationsmaßnahmen nivelliert haben (40). Durch unsere systematische Literaturrecherche wurden neun Studien mit Mortalitätsdaten von Herzinfarktpatienten identifiziert und in die Metaanalyse eingeschlossen. Obwohl die Sterblichkeit 5,8 % (190 von 3 261 Patienten) in der Lockdown-Gruppe und 4,5 % (2 269 von 50 200 Patienten) in der Prä-Lockdown-Gruppe beträgt, ist dieser Unterschied nicht signifikant. Dies lässt vermuten, dass Lockdown-Maßnahmen keinen nachteiligen Effekt auf die Mortalität von Herzinfarktpatienten haben. Dies könnte beispielsweise auf die raschen Anpassungsvorgänge der kardiologischen Gesellschaften (zum Beispiel Sensibilisierungskampagnen für Herzinfarkt-Symptome) und des medizinischen Systems insgesamt sowie die Anpassung der klinischen Behandlungsalgorithmen an die Pandemie zurückzuführen sein (e3, e4). Allerdings enthalten alle in unsere Metaanalyse eingeschlossenen Studien lediglich Daten zur intrahospitalen Mortalität, sodass keine Aussagen über den Langzeitverlauf möglich sind. Hier gilt es große, prospektive Studien mit einem längeren Follow-up abzuwarten. Diesbezüglich konnte eine monozentrische, prospektive Studie, welche das Überleben von STEMI-Patienten mit Einweisung vor, während und nach des Lockdowns analysiert, zeigen, dass nach einem Follow-up von 142 Tagen, nur das Überleben der Patienten der Lockdown-Gruppe signifikant geringer war (35).

Weiterhin wurde in keiner der in diese Metaanalyse eingeschlossenen Studien die Anzahl der Patienten mit außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand (OHCA) analysiert, obwohl es Anhaltspunkte dafür gibt, dass ein Teil der „fehlenden“ Herzinfarktpatienten während der Pandemie auf vermehrte OHCA-Ereignisse zurückzuführen ist. So berichtet eine italienische Studie, dass in der initialen Phase der Pandemie neben einem signifikanten Rückgang an Krankenhauseinweisungen von Herzinfarktpatienten ein signifikanter Anstieg an herzinfarktbedingten außerklinischen Todesereignissen zu verzeichnen war (e5). Es sind jedoch weitere Studien notwendig, um dies, insbesondere für andere Länder, zu verifizieren.

Effekt regionaler Umstände und Gegebenheiten auf Herzinfarktpatienten

Da die COVID-19-Pandemie ein globales, sich dynamisch entwickelndes Ereignis darstellt, müssen auch regionale Unterschiede in der Diskussion über die Effekte der Pandemie auf Herzinfarktpatienten berücksichtigt werden. Im Gegensatz zu Ländern wie Deutschland, welche in der Initialphase der Pandemie geringe Infektionszahlen aufwiesen, berichteten Studien aus schwerer durch die Pandemie betroffenen Ländern, wie Spanien oder China, über dramatisch verlängerte Zeiträume zwischen Beginn der Symptomatik und medizinischem Erstkontakt, sowie verlängerte Zeiten von Klinikaufnahme bis zur Herzkatheteruntersuchung bei Herzinfarktpatienten (24, 41, e6). Dies verdeutlicht, dass während der noch andauernden Pandemie der Effekt von regionalen Unterschieden auf das Gesundheitsverhalten der Bevölkerung für die Versorgung von Herzinfarktpatienten berücksichtigt werden sollte. In unserer Metaanalyse fiel betreffend die Inzidenz der Krankenhauseinweisungen von Herzinfarktpatienten auf, dass die Studien mit dem deutlichsten Rückgang aus Indien stammen (7, 12, 16). Leider konnten aus diesen Studien keine Daten hinsichtlich der Verzögerungszeiten und Mortalität gewonnen werden. Eine kürzlich publizierte Metaanalyse, die den Einfluss der COVID-19-Pandemie auf die Versorgung von STEMI-Patienten in westlichen und östlichen Ländern anhand der Herkunftsländer der jeweiligen Studien verglich, zeigte, dass die Sterblichkeit in östlichen Zentren signifikant erhöht war, während es in westlichen Zentren keinen Unterschied gab. Daneben war die Sterblichkeit in Kliniken aus einkommensschwachen Ländern (alles östliche Zentren) während der COVID-19-Pandemie signifikant erhöht. Demgegenüber zeigte sich in Kliniken einkommensstarker Länder kein relevanter Unterschied (e7). Da die Studien in unserer Metaanalyse vornehmlich aus westlichen Zentren stammen, lassen unsere Ergebnisse vermuten, dass in dieser Bevölkerungsgruppe die reduzierte Anzahl an Krankenhauseinweisungen während des Lockdowns weder mit verlängerten patienten- oder systembedingten Verzögerungszeiten, noch mit einer erhöhten (Kurzzeit-) Mortalität assoziiert sind. Dies ist möglicherweise auf eine schnelle Adaptation der notfallmedizinischen Prozesse, Informationskampagnen der kardiologischen Gesellschaften und ausreichenden Zugang zu medizinischer Versorgung zurückzuführen. Jedoch bleibt zu klären, inwiefern außerklinische Herz-Kreislauf-Stillstände die Sterblichkeit von Herzinfarktpatienten beeinflussten.

Limitationen

Da in unsere Metaanalyse Daten aus verschiedenen Observationsstudien eingegangen sind, ergeben sich natürlicherweise Einschränkungen. Der Großteil der eingeschlossenen Studien enthält lediglich nicht normalverteilte Daten zu den erhobenen Verzögerungszeiten, welche, wenn angebracht, mittels der Box-Cox-Methode adjustiert wurden (40, e8). Die Anwendung dieser Methode kann in manchen Fällen Ungenauigkeiten in der Berechnung der Standardabweichungen mit sich bringen, was jedoch ein dieser Methode inhärentes Merkmal darstellt. Weiterhin beeinflussen die unterschiedlichen Kohortengrößen die Gewichtung der einzelnen Studien, was eine den Metaanalysen innewohnende Limitation darstellt. Die Berechnungen des I2-Maß und des p-Wertes des zugehörigen Chi2-Tests weisen auf eine hohe Heterogenität zwischen den eingeschlossenen Studien hin. Dies ist vermutlich dadurch bedingt, dass die eingeschlossenen Studien aus verschiedenen Ländern stammen mit

  • unterschiedlichen Gesundheitssystemen,
  • andersgeartetem Zugang zur Gesundheitsversorgung und
  • unterschiedlichen Strategien zur Bekämpfung und Eindämmung der Pandemie.

Zudem variieren die Studienzeiträume der eingeschlossenen Studien, was bedingt ist durch unser Studiendesgin und möglicherweise zu der Heterogenität beiträgt. Aufgrund der hohen Heterogenität und des explorativen Ansatzes dieser Studie müssen unsere Ergebnisse als hypothesen-generierend betrachtet werden. Da es jedoch unser Ziel war, einen unvoreingenommenen Einblick in den Einfluss des Lockdowns auf Herzinfarktpatienten zu geben, wurden konsequenterweise alle verfügbaren und relevanten Daten berücksichtigt.

Schlussfolgerung

Dies ist die erste Metaanalyse, die den Effekt des Lockdowns auf Herzinfarktpatienten, die während der COVID-19-Pandemie eingewiesen wurden, evaluiert. Wir konnten zeigen, dass die Inzidenz der Einweisungen von Patienten mit Myokardinfarkt während des Lockdowns signifikant rückläufig war. Dies galt sowohl für Patienten mit STEMI als auch mit NSTEMI. Bemerkenswerterweise konnten wir keinen relevanten Effekt der sozialen Isolationsmaßnahmen auf die patienten- und systembedingten Verzögerungszeiten sowie die Mortalität nachweisen. Dies deutet darauf hin, dass insgesamt eine zeitgerechte medizinische Versorgung von Herzinfarktpatienten aufrechterhalten werden konnte.

Forschungsförderung

Diese Arbeit wurde unterstützt durch das Kaltenbach-Doktorandenstipendium der Deutschen Herzstiftung (LS) und erhielt lokale Förderung durch das Universitätsklinikum Ulm und die Universität Ulm.

Danksagung

Die Autoren bedanken sich bei Dr. Katharina Krempel für die kritische Überprüfung des Manuskripts.

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 17. 1. 2021, revidierte Fassung angenommen: 26. 5. 2021

Anschrift für die Verfasser
Dr. Manuel Rattka
Klinik für Innere Medizin II, Abteilung für Kardiologie
Pneumologie und internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Ulm
Albert Einstein Allee 23, 89081 Ulm
manuel.rattka@uniklinik-ulm.de

Zitierweise
Baumhardt M, Dreyhaupt J, Winsauer C, Stuhler L, Thiessen K,
Stephan T, Markovic S, Rottbauer W, Imhof A, Rattka M: The effect of the lockdown on patients with myocardial infarction during the COVID-19 pandemic—a systematic review and meta-analysis.
Dtsch Arztebl Int 2021; 118: 447–53. DOI: 10.3238/arztebl.m2021.0253

Dieser Beitrag erschien online am 17. 6. 2021 (online first) auf
www.aerzteblatt.de

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
eLiteratur, eMethodenteil, eTabelle und eGrafiken:
www.aerzteblatt.de/m2021.0253 oder über QR-Code

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Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie, Universität Ulm: Dr. Jens Dreyhaupt
Forest Plot – Inzidenzratenverhältnis
Grafik 1
Forest Plot – Inzidenzratenverhältnis
Forest Plot – Mortalität
Grafik 2
Forest Plot – Mortalität
Studiencharakteristika
Tabelle
Studiencharakteristika
PRISMA-Flussdiagramm
eGrafik 1
PRISMA-Flussdiagramm
Forest Plot – Inzidenzratenverhältnis STEMI-Patienten
eGrafik 2
Forest Plot – Inzidenzratenverhältnis STEMI-Patienten
Forest Plot – Inzidenzratenverhältnis NSTEMI-Patienten
eGrafik 3
Forest Plot – Inzidenzratenverhältnis NSTEMI-Patienten
Forest Plot – Zeit vom Symptombeginn bis zum medizinischem Erstkontakt
eGrafik 4
Forest Plot – Zeit vom Symptombeginn bis zum medizinischem Erstkontakt
Forest Plot – Zeit von der Klinikaufnahme bis zum Herzkatheter
eGrafik 5
Forest Plot – Zeit von der Klinikaufnahme bis zum Herzkatheter
Patientencharakteristika der Studien
eTabelle
Patientencharakteristika der Studien
Funnel plot – Inzidenz STEMI & NSTEMI Zuweisungen
eGrafik 6
Funnel plot – Inzidenz STEMI & NSTEMI Zuweisungen
Funnel plot – Inzidenz STEMI Zuweisungen
eGrafik 7
Funnel plot – Inzidenz STEMI Zuweisungen
Funnel plot – Inzidenz NSTEMI Zuweisungen
eGrafik 8
Funnel plot – Inzidenz NSTEMI Zuweisungen
Funnel plot – Zeit vom Symptombeginn bis zum ersten medizinischen Kontakt
eGrafik 9
Funnel plot – Zeit vom Symptombeginn bis zum ersten medizinischen Kontakt
Funnel plot – Zeit von der Klinikaufnahme bis zum Herzkatheter
eGrafik 10
Funnel plot – Zeit von der Klinikaufnahme bis zum Herzkatheter
Funnel plot – Mortalität
eGrafik 11
Funnel plot – Mortalität
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