ArchivRechercheKrankenhausärzte: Wenig Solidarität
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LNSLNS . . . Bei der Durchsicht alter schriftlicher Unterlagen stellte ich fest, dass schon vor über 20 Jahren an der Orthopädischen Universitätsklinik Münster sogar ein Arbeitsgerichtsprozess über die Bezahlung von Mehrarbeitsstunden ohne Erfolg geführt wurde. Natürlich war, um diesen Prozess sorgfältig führen zu können, eine sorgfältige Auflistung der Arbeitszeit erforderlich. Weder diese Auflistung noch der Arbeitsgerichtsprozess führte zu irgend einem Effekt. Warum sollten Krankenhausärzte ihre Arbeitszeiten bei diesen Erfahrungen sorgfältig dokumentieren, wenn sie doch wissen, dass letztendlich keiner, außer sie selbst, an einer Änderung der Situation interessiert ist. Die von Ihnen dargestellte Grafik lässt die Frage aufkommen, warum sich denn ausgerechnet Chef- und Oberärzte nicht über die vorhandenen Überstunden beklagen? Die Frage der schlechten Bezahlung dürfte wohl in jedem Berufszweig in der hier dargestellten Statistik entfallen.
Dr. med. E. Lenschow, Im Frongarten 9, 79837 Sankt Blasien
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