szmtag Burn-out bei Ärzten: Weg in die Staatsmedizin
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LNSLNS . . . Die von Herrn Bergner zutreffend geschilderten und in einer Tabelle zusammengefassten Probleme, mit denen sich heute der klinisch tätige und mehr noch der Kassenarzt in freier Praxis auseinander setzen muss, konnte man allerdings schon seit langer Zeit auf die Ärzteschaft zukommen sehen. Dennoch hielten die Ärzte bis heute an ihrer Zersplitterung fest. Es hagelte zwar Proteste von allen Verbänden, und die Kassenärzte rasselten gelegentlich mit ihren Ketten. Zu einem erfolgreichen Abwehrkampf unter Benutzung der öffentlichen Medien und bei gleichzeitiger Vorlage eigener in die Zukunft weisender Reformvorschläge fehlte den Ärzten der Mut und auch die Bereitschaft und der Wille zum persönlichen Einsatz sowie zu finanziellen Opfern für die gemeinsame Sache. Hier hätten sie von den Arbeitern und ihren Gewerkschaften lernen können! Auch jetzt sind sie leider noch immer nicht erwacht, sodass die Politik leichtes Spiel mit unserem Berufsstand hat. Deshalb wird der Weg in die Staatsmedizin nach dem traurigen Vorbild Englands wohl ungestört weitergehen.
Dr. med. Karl-Heinz Gebhardt, Bahnhofplatz 8, 76137 Karlsruhe
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