ArchivRechercheArbeitszeitregelung: An Sachmitteln einsparen
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LNSLNS Auf die große Politik zu hoffen, sie würde die Arbeitszeiten der Krankenhausärzte im Sinne der Letzteren regeln, wäre fatal. Nein, nein, Herr Höfs, es ist Sache der Krankenhausärzte, dem Krankenhausträger unmissverständlich klarzumachen, wie der Krankenhausbetrieb, z. B. ab 1. Januar 2005, zu laufen hat. Ein chirurgischer Assistenzarzt/Oberarzt gehört nach 24 Stunden ununterbrochener Krankenversorgung, OP-Tätigkeit und Nachtdienst ins Bett, zum Ausruhen und Kräfteschöpfen, bei vollem Lohnausgleich; und auf seine Station gehört ein Entlastungsassistent, der natürlich nicht kostenneutral zu haben ist! Schätzungsweise werden in deutschen Kliniken etwa 10 000 Entlastungsassistenten benötigt, die Mehrbelastung für die Klinikträger beträgt etwa 0,5 Milliarden Euro, dies entspricht einem Prozent der Kassenausgaben für Krankenhäuser. Diesen Betrag können Sie selbst bei angespannter Kassenlage allein von den Sachmitteln absparen, um eine verantwortungsvolle Patientenversorgung zu gewährleisten. Zu behaupten, die Träger wären damit finanziell überfordert, wie es der zuständige griechische EU-Bürokrat tut, ist Heuchelei billigster Art.
Dr. med. Wilhelm Gleich,
Lübbecker Straße 7, 32584 Löhne
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