ArchivRechercheFallpauschalen: Abenteuerliche Schlussfolgerung
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LNSLNS Die Schlussfolgerung der Autoren, durch die Arbeit einer Krankenschwester mit betriebswirtschaftlicher Zusatzausbildung seien circa 4,7 Millionen Euro gesichert worden, ist abenteuerlich. Sie sollten wissen, dass das Jonglieren mit CM-Punkten in der dargestellten Weise nur virtuelle Erlöse vorgaukelt. Wenn die erste MDK-Stichprobenprüfung nach § 17 c KHG die „schön kodierten“ CM-Kartenhäuser zusammenfallen lässt, nachdem die Erlöse mit entsprechend vermindertem Basisfallwert kalkuliert wurden, wird das Jammern groß sein. Gesichert werden können die Erlöse im Widerstreit mit dem MDK dann bestenfalls noch von Ärzten mit hoher medizinischer Fachkompetenz und besonderen Kodierkenntnissen. Wenn es aber tatsächlich zutreffen sollte, dass die von Ärzten der Universitätsklinik Heidelberg erbrachten Leistungen und die von diesen Ärzten zu verantwortenden Kodierungen ohne die Unterstützung einer DRG-Krankenschwester nicht sachgerecht abgebildet werden können, muss man sich ernste Fragen nach den Ursachen und Hintergründen einer solchen Entwicklung stellen.
Dr. med. Gerhard Winten, Medizinische Klinik I, Klinikum Offenbach, Starkenburgring 66, 63069 Offenbach
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