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Helmuth Klotz Foto: Grote/LÄK Hessen
Helmuth Klotz
Foto: Grote/LÄK Hessen
Dr. med. Helmuth Klotz, der langjährige ehemalige Vizepräsident der Bundes­ärzte­kammer, starb am 22. Juli im Alter von 76 Jahren.
Im Mai 1978 war Helmuth Klotz in Mannheim zum Vizepräsidenten der Bundes­ärzte­kammer und des Deutschen Ärztetages gewählt und in diesem Amt durch mehrfache Wiederwahl bis 1995 bestätigt worden. Der Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen stand er als Präsident von 1986 bis 1992 vor. Von 1978 bis 1987 war der niedergelassene Allgemeinarzt 1. Vorsitzender des Berufsverbandes der Praktischen Ärzte und Ärzte für Allgemeinmedizin. Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, würdigte das Lebenswerk von Dr. Klotz mit den Worten: „Die deutsche Ärzteschaft verliert in Helmuth Klotz eine ihrer herausragenden Persönlichkeiten der vergangenen Jahrzehnte und einen vorbildlichen und liebenswürdigen Kollegen, der sich in seinem unermüdlichen Einsatz für eine patientennahe ärztliche Versorgung hohes Ansehen erworben hat.“
Helmuth Klotz vertrat mit großem Engagement, profunder Sachkenntnis und unkonventionell-erfrischender Diktion ärztliche Belange in zahlreichen Fachausschüssen und Gremien der Bundes­ärzte­kammer, so insbesondere in der Deutschen Akademie für Allgemeinmedizin. In die Zeit seiner Amtsführung als Vorsitzender der Deutschen Akademie fiel die Trendwende in der Allgemeinmedizin auf dem 84. Deutschen Ärztetag 1981 in Trier, die eine verstärkte Anerkennung des Fachs und der Allgemeinärzte, insbesondere in der Weiterbildung, bewirkte. „Helmuth Klotz war immer ein exponierter Anwalt der Allgemeinmedizin und Verfechter umfassend weitergebildeter Allgemeinärzte. Gleichwohl maß er der Erhaltung und Verfestigung des einheitlichen Berufsbildes Arzt stets besondere Bedeutung bei. Er war ein bekennender konservativer Vertreter der ganzheitlichen Medizin im positiven Sinne“, sagte Hoppe.
Für seine bleibenden Verdienste um das Gesundheitswesen und die Ärzteschaft in Deutschland wurde Dr. Helmuth Klotz im Jahre 1996 mit der Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft ausgezeichnet. PdÄ

Prof. Dr. med. Kurt Meinicke, niedergelassener Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten in München-Grünwald, starb am 4. Mai im Alter von 84 Jahren.
Meinicke, der aus Berlin stammte, begann seine ärztliche Tätigkeit 1945 als Pflichtassistent, dann als Assistent am Bakteriologischen Institut des Allgemeinen Krankenhauses Hamburg-Altona, leitete bis zum Januar 1948 das Serologische Versuchslaboratorium der Firma Meinicke Extrakte in Hamburg. Danach wechselte er an das Tropeninstitut in Hamburg als Assistenzarzt, um 1949 wieder das Serologische Laboratorium der Firma Meinicke zu übernehmen. 1949 wechselte er als Assistent an die Universitäts-Hautklinik in Hamburg-Eppendorf, 1962 an die Dermatologische Universitätsklinik und Poliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1951 absolvierte er die Facharztprüfung für Haut- und Geschlechtskrankheiten. 1954 wurde er zum Privatdozenten für Dermatologie und Venerologie an der Medizinischen Fakultät der Universität München ernannt.
Seine wissenschaftlichen Publikationen beschäftigen sich mit der Antibiotika-Therapie. Meinicke befasste sich mit Immunisierungsversuchen, mit Kulturspirochaetales und eigenen experimentellen Untersuchungen zur Frage der Existenz von apathogenen Blutspirochaeten. 1974 ist Meinicke zum außerplanmäßigen Professor ernannt worden. 1977 wurde er zum Vorsitzenden des Landesverbandes Bayern im Berufsverband der Deutschen Dermatologen gewählt.

Dr. med. Margot Larsen, zuletzt Chefärztin der Neurologischen Stadtrand-Klinik in Berlin, starb am 23. Juni im Alter von 69 Jahren.
Dr. Larsen hat sich besonders engagiert für die ambulante onkologische Therapie. Als Neurologin und Arbeitsmedizinerin hat sie sich mit Sachverstand und Können auch für die Belange der Angehörigen der Patienten aktiv eingesetzt, die weit über den Klinikaufenthalt des Patienten hinausgingen. EB
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