ArchivRechercheGeburtstage
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Prof. Dr. med. Peter Naumann, em. Professor für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Universität Düsseldorf, feierte am 28. Juni in Hamburg seinen 75. Geburtstag.
In seiner Zeit - als Oberarzt bei Prof. Dr. med. Dr. jur. Gerd B. Roemer, Universität Hamburg, ab 1955 und ab 1968 als Ordinarius und Institutsdirektor für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Universität Düsseldorf - entwickelte sich das große Spektrum therapeutisch verfügbarer Antibiotika. Als Klinischer Bakteriologe setzte Peter Naumann klare, mikrobiologisch und pharmakokinetisch begründete Richtlinien für die Bewertung der Antibiotika und ihre Indikationsstellung durch. Mit rhetorischem Schliff prägte er das ärztliche Verständnis der antibakteriellen Therapie als "Konzentrationsgeschehen am Wirkungsort" und die "Chemotherapeutische Formel", die seitdem den Maßstab für die Beurteilung der Erreger als "sensibel" beziehungsweise "resistent" bildet. Seiner Überzeugungskraft und auch der besonderen Kollegialität zu den Professoren Knothe, Linzenmeier, Kienitz, Siegenthaler und anderen verdankt die Medizin Regeln und Weichenstellungen, die wesentlich zur hier noch niedrigen Quote bakterieller Antibiotikaresistenz beitrugen. Professor Naumann war von Oktober 1975 bis September 1993 Fachredakteur in der medizinischwissenschaftlichen Redaktion des Deutschen Ärzteblattes in Köln. HR


Prof. Dr. med. Helmuth Stolze, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und Nervenheilkunde, Psychoanalyse, wurde am 16. Juli 80 Jahre alt. Stolze ließ sich 1952 als Psychotherapeut in München nieder - nach seiner ärztlichen Weiterbildung in Kriegslazaretten, in der Münchener Universitäts-Nervenklinik und im Hirnpathologischen Max-Planck-Institut. In Lindau, seiner Geburtsstadt, übernahm er 1959 die Leitung der Lindauer Psychotherapiewochen. Stolze hat sich 1971 habilitiert. 1970 schloß er seine Weiterbildung in Psychotherapie ab. Im Jahr 1978 wurde Stolze zum außerplanmäßigen Professor für Psychotherapie und Psychiatrie ernannt. Seine Verdienste um die ärztliche Fort- und Weiterbildung wurden 1966 mit der Ernstvon-Bergmann-Plakette gewürdigt, verliehen von der Bundes­ärzte­kammer.
EB

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Stellenangebote

    Alle Leserbriefe zum Thema