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„Kriegskinder im Alter“ – Bei Diagnose historisch denken: Bedrückend – Langes Schweigen

Güttich, Helmut

zu dem Beitrag von Prof. Dr. med. Hartmut Radebold in Heft 7/2004
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LNSLNS Als nach der Arbeit aktiv am Zweiten Weltkrieg Beteiligter (* 14. 03. 21) haben mich außer dem Kriegsgeschehen, wie es der Verfasser schildert, besonders die Hungerjahre beeindruckt. Ihm waren alle angeführten Gruppen, besonders die Kinder, ausgesetzt. Außerdem erlebten alle drei Gruppen die Traumen von Flucht und Vertreibung. Beide hinterließen unauslöschliche seelische Eindrücke. Demgegenüber verblassten die als Schicksal ertragenen Kriegswirkungen, denn Mord, Hunger und Heimatverlust waren für uns die ersten Friedensboten. Darüber hinaus bedrückte auch das lange Schweigen über alles. Falls das wiedergegebene Bild echt ist, beweist es, dass selbst noch im Mai 1945 die Schulkinder vor dem Ernst-Reuter-Platz einen fast normalen Ernährungszustand hatten. Ich erinnere mich an keine Schule, die damals noch betrieben wurde . . .
Prof. Dr. med. Helmut Güttich, Frühlingstraße 56, 82131 Gauting
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