szmtag Psychisch Kranke: Hohe Arbeitslosigkeit erschwert Integration
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LNSLNS Dieser interessanten Abhandlung sei nicht grundsätzlich widersprochen. Aber Erfahrungen und Beobachtungen stehen einigen (nicht allen) Ausführungen entgegen. Die so genannte Gemeindepsychiatrie erlebte man vor ca. 30 Jahren, u. a. in Form der beschützenden Werkstätten. Dort wurden jedoch weniger Schizophrene und Depressive betreut, sondern mehr geistig Behinderte, vorwiegend Debile. Solange noch interessierte Handwerksmeister und -gesellen diesen die nötigen Handgriffe beibrachten, anwiesen und überwachten, ging die Sache ganz gut. Diese Handwerker wurden aber weniger, und die Sozialpädagogen konnten kaum handwerkliche Anweisungen geben. Das hatte zur Folge, dass die geistig Behinderten und Kranken, wenn überhaupt, noch am ehesten in der Landwirtschaft und Gärtnerei eingesetzt werden konnten . . . Leider ist die allgemeine Lage Deutschlands mit der hohen Arbeitslosenzahl keine gute Voraussetzung dafür, dass psychisch Kranke rasch eine Teilnahme am „normalen“ Leben haben werden.
Dr. med. Albert Ochmann, Fürbringerstraße 18, 26721 Emden
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