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SUPPLEMENT: Geldanlage

Immer mehr Online-Konten

Dtsch Arztebl 1999; 96(19): [7]

BN

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LNSLNS Mehr als 6,6 Millionen Konten wurden Ende 1998 online geführt. Damit hat sich der Boom der vergangenen Jahre fortgesetzt, und die Zahl der Online-Konten hat sich im Vergleich zu 1997 fast verdoppelt.
Mit rund 2,6 Millionen Online-Konten wickeln die privaten Banken fast 40 Prozent des elektronischen Bankverkehrs ab. Dabei wird zwar die Mehrheit der Konten (etwa 1,6 Millionen) immer noch über den OnlineDienst (T-Online-Box) der Deutschen Telekom geführt. Doch auch über das Internet werden mittlerweile knapp eine Million Konten gepflegt. Die Sparkassen geben eine Gesamtzahl von 2,5 Millionen Online-Konten (Marktanteil: 38 Prozent) an, die Postbank notiert weitere 560 000 (acht Prozent). Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken führen inzwischen rund eine Million Konten (15 Prozent) über die verschiedenen OnlineSysteme.
Zum Standard im Online-Service der Banken gehört mittlerweile nicht nur die Möglichkeit der Kontostandsabfrage, sondern auch die Ausführung von Einzelüberweisungen. Zusätzlich bieten immer mehr Kreditinstitute an, Terminaufträge, Daueraufträge oder Lastschriften per Bildschirm abzuwickeln. Auch der Kauf von Sparbriefen, die Anlage von Festgeld, Bestellungen von Reisezahlungsmitteln sowie Beispielsrechnungen für Kredite oder Sondersparformen sind inzwischen Bestandteile vieler Online-BankingProgramme. Neuester Trend: Einige Online-Filialen haben ihr Angebot für Privatanleger an den Börsen auf- und ausgebaut. Dort finden sich nicht nur Informationsseiten mit aktuellen Aktienkursen, sondern auch Möglichkeiten, Aktien direkt und schnell über das Internet zu ordern und Wertpapierdepots online zu verwalten.
Der Bundesverband deutscher Banken bietet in seinem T-Online-Programm (*BDB#) auf der Seite *4590008# eine Übersicht über die privaten Banken, die mit einem Homebanking-Angebot vertreten sind. Im Internet können sich Bankkunden unter der Adresse www.bdb.de informieren. BN
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