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Dr. werden ist nicht schwer...

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Das PJ ist überstanden, das Examen rückt näher. Die Doktorarbeit wartet und bei der Wahl der Facharztrichtung gibt es mehr Optionen als bei einer Frage des IMPP. Dieser Blog begleitet den Weg von Anton Pulmonalis ins Examen und in die Zeit danach.

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Dr. werden ist nicht schwer...

EM? Nichts für Assistenzärzte

Freitag, 15. Juni 2012

Während der Vorklinik wohnte ich im Studentenwohnheim. Dort machte ich mir recht schnell einen Ruf als fanatischer Fußballanhänger, der so gut wie kein Spiel verpasste. Würde man meinen damaligen Mitbewohnern das traurige Bild meines heutigen Ichs vorhalten, wären diese entweder amüsiert oder entsetzt.

Ich habe nämlich noch kein einziges EM-Spiel komplett gesehen! Lediglich den Auftaktsieg der Deutschen habe ich ab dem 1:0 verfolgt. Insgesamt verfolgte ich vielleicht auf 5% der Gesamtspielzeit dieses Turniers. Es war ein Dienstwochenende, das mir den Schlafrhythmus zerlegt hat. Seither schaffe ich es einfach nicht mehr, lange genug wach zu bleiben. Das seltsame daran ist nur, dass ich zu Studentenwohnheimszeiten auch alles andere als schlafhygienisch war...

Wird doch nicht etwa schon alt werden,

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Euer Anton Pulmonalis

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Avatar #113164
tremendo
am Samstag, 16. Juni 2012, 20:24

Schlafhygiene hat doch (so gut wie) nix mit Sauberkeit zu tun!

Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Schlafhygiene...

Schade Anton, hast ein paar schöne Spiele verpasst :-(
Avatar #104707
chiemwast
am Samstag, 16. Juni 2012, 16:27

schlafhygienisch

das kenne ich. Aber weniger wegen der Schlafenszeiten, sondern mehr aus der Hygiene im Bettkasten:

Die regelmäßige Wäsche der Bettutensilien - die sich auch Bett"wäsche" nennen - usw. Wir kennen die Notwenigkeit. Allerdings wird nie so heiss gegessen, wie gekocht wird. Wie sieht es denn damit in den Kliniken aus?
Die Matratzen speichern ja regelmäßig Hautschuppen, Milben und deren Kot der Bettvorgänger in den Matratzen. Bei allergikergeeigneten Bezügen dringt das nicht ein, liegt aber obenauf.
Wir werden nie vor Aggressoren gegen unsere Gesundheit gefeit sein. Sie sind nicht nur in Krankheitserregern zu finden, sondern auch in den beruflichen Umständen: Herz- und Kreislauf-verursachte Todesfälle führen die Statistik immer noch an. Fachleute wie Ärzte werden davon nicht verschont.
Avatar #18094
astner
am Freitag, 15. Juni 2012, 19:46

Schlaf und Arbeit

bist echt zu beneiden!
Deshalb: Augen auf bei der Berufswahl!!!
PS: die in diesem Jahr geborenen Babys haben auch noch kein EM-Spiel gesehen. Und dies liegt auch am Schlafrhythmus.
Avatar #87388
Andreas Skrziepietz
am Freitag, 15. Juni 2012, 19:20

lange genug wach zu bleiben

Die Spiele fangen um 18 Uhr an und enden um 19:45 Uhr. Dann geht es um 20.45 weiter. Oder hat der Ärmste um 18 Uhr etwa noch nicht Feierabend? Kann eigentlich nicht sein, denn laut AZG müßte um 15:30 Schluß sein.
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