Dr. werden ist nicht schwer...

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Das PJ ist überstanden, das Examen rückt näher. Die Doktorarbeit wartet und bei der Wahl der Facharztrichtung gibt es mehr Optionen als bei einer Frage des IMPP. Dieser Blog begleitet den Weg von Anton Pulmonalis ins Examen und in die Zeit danach.

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Dr. werden ist nicht schwer...

Das Problem der Deutschen

Montag, 25. Februar 2013

Während meiner Zeit in der Schweiz sorgte dort die Veröffentlichung eines Buches für Furore, in dem ein deutscher Autor die Erlebnisse seines beruflichen Schweizaufenthalts als pointiertes Porträt über die Schweiz verarbeitete. Unter anderem unterstellte er den Schweizern mangelnden Humor und Komplexe gegenüber den eloquenteren und humorvolleren deutschen Kollegen. Somit führte er die allseits überlieferte Reserviertheit der Schweizer auf beschämte Minderwertigkeit gegenüber Deutschen zurück.

Neulich schoss mir ein nicht minder provokativer Gedanke durch den Kopf, der zumindest das wenig souveräne Verhalten meiner Kollegen an meiner zweiten Klinik erklären würde: der Logik des Autors folgend ließe sich vermuten, dass redegewandte, humorvolle ausländische Arbeitskollegen in Deutschland eine ähnliche Reserviertheit auslösen, wie es den Deutschen mit ihrer tollen Art in der Schweiz gelingt.

Glaubt dummerweise nicht ernsthaft an mit Flaggen gekennzeichnete Schubladen,

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Euer Anton Pulmonalis

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Avatar #113164
tremendo
am Donnerstag, 28. Februar 2013, 20:08

Aha...

... hätte Mayhems Ansicht Allgemeingültigkeit, würden wir Deutschen den Schweizern einfach nur gehörig auf die Nerven gehen.

Ich persönlich habe den Eindruck, dass zumindest die Patienten sich in den Händen offenherziger Ärzte besser aufgehoben fühlen, als bei Dr. Griesgram und Oberarzt Patzig. Und um die Patienten geht es ja schließlich...
Avatar #662964
Mayhem
am Dienstag, 26. Februar 2013, 22:29

Kennt man doch...

Solch eine Kollege ist mir auch bekannt, weniger der etwas reservierte Charakter, sondern mehr der derjenige welcher sich für redegewandt und humorvoll hält. Die Reserviertheit ist wohl eher die etwas verborgen gehaltenen Abneigung gegenüber dieser Person. Ich leide persönlich mit den armen Kollegen, die täglich den vermeintlichen Witz und die Eloquenz eines Einzellnen über sich ergehen lassen müssen.
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