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Das lange Warten

Das lange Warten

In Deutschland warten rund 12.000 Menschen auf ein Organ. Einer von ihnen ist Paul Behrend. DÄ-Redakteurin Gisela Klinkhammer begleitet Behrend während seiner Wartezeit auf eine Niere. Sie berichtet regelmäßig in diesem Blog über das (hoffentlich nicht allzu) lange Warten auf das Organ, wie Behrend psychisch damit umgeht und über seine aktuelle gesundheitliche Befindlichkeit.

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Das lange Warten

Im Vorfeld der Transplanta­tionskonferenz

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Paul Behrend kämpft zurzeit mit mehreren Begleiterscheinungen der Dialyse. „Zum einen hat sich die Polyneuropathie in meinen Füßen enorm verschlimmert. Ich habe inzwischen große Schwierigkeiten beim Gehen und kaum noch Muskeln an den Beinen. Durch die fehlenden Nervenimpulse baut der Körper eben die Muskeln ab“, berichtet Behrend. Seine Ärzte bekämpften zwar die Schmerzen, hätten aber noch keine geeignete Thera­pie­methode gefunden. „Ich habe auch selbst viel darüber gelesen, habe jedoch ebenfalls nichts gefunden, was man dagegen tun könnte. Also muss ich mich wohl erst mal damit abfinden und hoffen, dass sich die Muskeln nach einer Transplantation wieder aufbauen.“

Außerdem leidet Behrend zunehmend an Kreislaufproblemen und Schwindel. „Daran bin ich auch ein bisschen selber schuld“, räumt er ein. Aber wenn man schon so lange an der Dialyse sei, sei es eben schwierig, immer diszipliniert zu leben. „Und das führt dazu, dass ich etwas zu viel trinke und damit zu viel Flüssigkeit aufnehme. Die muss dem Körper dann bei der Dialyse wieder herausgezogen werden. Und das hat dann bei mir zur Folge, dass der Kreislauf schon mal in den Keller geht.“

Behrend ist aber optimistisch, dass er möglicherweise in absehbarer Zeit transplantiert werden könnte. Er hat jedenfalls in wenigen Tagen einen Termin in seinem Transplanta­tionszentrum zu einer sogenannten Transplantationskonferenz. „Vorher musste ich ja nach meiner Nebenschilddrüsenoperation meinen Kalziumhaushalt wieder in Ordnung bringen. Das ist geschehen. Jetzt hat man noch ein CT vom Bauchraum gemacht, um zu sehen, wieweit die Gefäße noch verkalkt sind.“

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Behrend hofft, dass man ihm auf dieser Konferenz mitteilt, dass er jetzt wieder transplantationsfähig ist und dass man das weitere Vorgehen bespricht. Er hält grundsätzlich diese Konferenzen für sinnvoll. Eingeführt wurden sie nach dem Transplantationsskandal. Patienten sollen künftig nur durch ein „Mehraugenprinzip" in die Wartelisten aufgenommen werden. Dazu sind die Transplantationszentren zur Einrichtung von speziellen Transplantationskonferenzen verpflichtet worden. „Wie das Gespräch verläuft, weiß ich nicht“, meint Behrend. Er wird auf jeden Fall im nächsten Blog über die Entscheidung berichten.

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Avatar #52906
Poldii
am Freitag, 31. Oktober 2014, 14:09

Selten,

dass man in nur 4. Absätzen soviel Quatsch lesen kann.
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