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Dr. werden ist nicht schwer...

Schenken verboten

Dienstag, 21. Februar 2017

Bei jedem meiner bisherigen Stellenantritte bekam ich einen nicht unerheblichen Stapel mit Bestimmungen und Weisungen ausgehändigt. Alleine aus denen, die an der jeweiligen Klinik von niemandem eingehalten wurden, könnte man eine lustige Sammlung zusammenstellen.

Einer meiner früheren Arbeitgeber verlangte doch tatsächlich zehn Prozent Beteiligung an der Vergütung, die einem zukam, wenn man einen onkologischen Rehaantrag ausfüllte. Eine andere Klinik sah für Übernachtungen bei Bekannten im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen ein Gastgeschenk auf Kosten des Krankenhauses vor.

Unter den Perlen aller Krankenhäuser werden sich vermutlich immer wieder die Bestimmungen darüber finden, in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen Patientengeschenke von Mitarbeitern des Spitals angenommen werden dürfen. Wie stellt man sich das in der Praxis vor, wenn die Theorie vorschreibt, dass ein Geschenk nicht mehr als 30 Franken kosten darf? „Danke Herr Doktor, sie haben mich so gut betreut, dass ich ihnen unbedingt noch diesen Wein als kleine Aufmerksamkeit..:“. „Bevor Sie weiterreden: wie teuer ist der?“

Hat sich vorsorglich eine App installiert, die Weinetiketten erkennt und mit Anbietern der Weine verlinkt,

Euer Anton Pulmonalis

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Brech
am Mittwoch, 22. Februar 2017, 21:29

Schenken verbotem

Weißt Du eigentlich, dass Du in Deutschland 100% aller Vergütungen fürs Ausfüllen dämlicher Formulare und wenn Du bei der Rentebversicherung arbeitest, alle nebenberuflich erzielten Einnahmen über 5000/Jahr und ein parr zerquetschte, z. B. fürs Notarztfahren, an den Arbeitgeber weiterreichen musst?

Dr. werden ist nicht schwer...

Dr. werden ist nicht schwer...

Das PJ ist überstanden, das Examen rückt näher. Die Doktorarbeit wartet und bei der Wahl der Facharztrichtung gibt es mehr Optionen als bei einer Frage des IMPP. Dieser Blog begleitet den Weg von Anton Pulmonalis ins Examen und in die Zeit danach.

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