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Dr. werden ist nicht schwer...

Minimalistische Quasselstrippen gesucht?

Dienstag, 7. Februar 2017

Während ich in meinem chirurgischen Jahr eigentlich nur wirklich gefordert war, wenn der Notfall zur Urlaubszeit der Hausärzte überlief, stellt sich die Situation inzwischen anders dar. Eines der Lieblingsworte meiner Vorgesetzten ist „Effizienz“. Obgleich dadurch ein anderer Zug in der Arbeit dieser Abteilung steckt, kollidiert diese Tugend doch immer wieder mit anderen Anforderungen an das ärztliche Schaffen. Zudem wird bisweilen Minimalismus für Effizienz gehalten.

Der zuletzt beförderte Kollege erfüllt diese Anforderung auf seine ganz eigene Art. Er telefoniert bei jedem Gang von A nach B. Dass es sich dabei oft um wenig relevante Rückfragen bei den Assistenten handelt, interessiert hierbei nicht. Der Schein ist gewahrt. Der Kollege erfüllt somit einen Wunsch des Chefs: dass man selbst beim Gang zum WC ein Telefonat abarbeiten soll.

Ich habe dieses seltsam anmutende Spiel, bei dem ich mir doch recht albern vorkam, nach kurzem Austesten wieder sein lassen. Mir wurden genügend Aufgaben angetragen (hierzu später mehr), dass mein Telefon jeden Moment für ein Klingeln gut ist.

Wüsste auch gar nicht, wen er immer grundlos anrufen soll,

Euer Anton Pulmonalis

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Das PJ ist überstanden, das Examen rückt näher. Die Doktorarbeit wartet und bei der Wahl der Facharztrichtung gibt es mehr Optionen als bei einer Frage des IMPP. Dieser Blog begleitet den Weg von Anton Pulmonalis ins Examen und in die Zeit danach.

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