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Börsebius

Draghis Tragik oder das Warten auf die Katastrophe

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Die Europäische Zentralbank hat ein Problem: Seit Langem flutet sie die Finanzmärkte mit billigem Geld, und ihr Zauberkünstler an der Spitze der EZB, Mario Draghi, glaubt, damit die Inflation – weil gewünscht – ankurbeln zu können. Deflation verhindern um jeden Preis, steht in den Gebetbüchern der Währungshüter. Der Herr gebe uns endlich Wachstum und noch mehr Wohlstand.

Die Sparer hierzulande haben ebenfalls ein Problem, ein schwerwiegendes dazu. Seit geraumer Zeit müssen sie auf vernünftige Zinsen – der Zauberkünstler will es so – verzichten. Und ehrlich: Das jährliche Rinnsal an Geld „Zinsen“ zu nennen, ist schon eine Verhöhnung der Leute. Echt jetzt. Wann endlich wird der schleichenden Vermö­gensvernichtung der Garaus gemacht, so lauten also deren berechtigte Stoßgebete.

Wahr ist leider, dass bis dato die Ziele der EZB nicht erreicht wurden, die Inflations­zielmarke ist weit und breit außer Sichtweite und das europäische Wirtschafts­wachstum lahmt wie ein bockiger Esel, von der guten deutschen Konjunktur einmal abgesehen. Anderseits muss (müsste) aus der riesigen billionären Geldblase Luft rausgelassen werden, um früher oder später eine Katastrophe an den Finanzmärkten zu verhindern.

Wahr ist aber auch, dass die Sparer auf Dauer das Abschmelzen ihrer Vermögenswerte (Geldentwertung höher als die Zinsen) nicht mehr verkraften können und es auch nicht wollen. Erstaunlicherweise spielte dieser Umstand im Wahlkampf keine Rolle, möglicherweise, weil die Zusammenhänge zu kompliziert scheinen? Sei’s drum, viele Anleger sind bereits jetzt in riskantere Investments ausgewichen und haben ihren Mut mit noch höheren Verlusten bezahlt. Auch nicht schön.

Die Geister, die Mario Draghi rief und die doch an der falschen Stelle Wirkung zeigten, will ich gerne an konkreten Beispielen erläutern, weil viele EZB-Diskussionen über richtig oder falsch nur akademisch geführt werden und oft genug nichts erklären.   Siehe Zitat Mario Draghi Anfang dieses Monats:  „Die jüngste Volatilität des Wechsel­kurses stellt eine Quelle der Unsicherheit dar, die eine Überwachung erfordert.“ Genau­so könnte da stehen, dass es nachts kälter ist als draußen.

Also, es liest sich immer so schön einfach oder so gruselig, je nach Blickwinkel, dass die EZB (seit Langem) Monat für Monat Anleihen für 60 Milliarden Euro aufkauft. Doch von wem? Richtig, die europäischen Währungshüter erwerben schon längst nicht mehr nur Anleihen von Staaten (wie mancher glaubt), sondern auch von Firmen wie Bayer, Airbus und VW. Genauer: Pro Woche investiert die EZB knapp zwei Milliarden Euro in Firmenanleihen.

Mit anderen Worten: Unternehmen können Geld „kaufen“ und zahlen dafür praktisch keine Zinsen. Und sie können anscheinend davon haben, soviel sie wollen, weil die EZB sie als Kapitalnehmer braucht (um die Anleiheprogramme überhaupt fahren zu können). Es ist doch klar, was jetzt folgt. Wer viel Geld für kaum Zinsen haben kann, dem droht leicht der Gaul durchzugehen. Das billige Geld verleitet zu überteuerten Firmenübernahmen. Und zu volkswirtschaftlich unsinnigen erst recht. Das ist schon eine sehr verrückte und überaus paradoxe Situation. War das alles wirklich so beab­sich­tigt?

Kurzum: So wie bisher weiterzumachen, führt zur währungspolitischen Katastrophe, und den Geldhahn zu schnell zu stark zuzudrehen, ebenso. Ein klassisches Dilemma, dessen Lösung durch Mario Draghi die Verantwortlichen ihm offenbar nicht mehr zutrauen, wie die steigende Zahl auch kompetenter Kritiker zeigt.  Der Zauberkünstler scheint entlarvt. Gerüchten zufolge wird hinter den Kulissen die Inthronisierung des nächsten EZB-Präsidenten bereits vorbereitet und dieser Mann soll Jens Weidmann heißen.

Fazit: Die Zinswende kommt, die Frage ist nur, wann und mit welcher Dynamik. Je näher die Ernennung von Jens Weidmann zum neuen EZB-Präsidenten rückt, desto eher die Kurswende. Sparer sind gut beraten, diese Phase der Latenz ohne riskante Engage­ments durchzuhalten. Börsianer müssen allerdings zittern, dass der (neue) EZB-Präsident mit dem nötigen Augenmaß die Luft aus der Blase lässt. Zuzutrauen wäre es ihm. Gleichwohl könnte Aktionären das eine oder andere Gebet nicht schaden.   

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globalvoterorg
am Montag, 9. Oktober 2017, 17:44

Bis zum bitteren Ende !

Als Aktivist für die "Direkte Demokratie", gehe davon aus, daß die dt. Ärzteschaft mitdenkt, aber wenig mithandelt. Der Alltag läßt dies wenig zu. Wir sind im Hamsterrad und, auch, schon beim Thema.
Kein Wirtschaftssubjekt kann sich mit der Abwärtsspirale anfreunden. Sie wird , aber, weitergedreht, nach unten. Die Einheitsparteien in D warten, für jeden noch mit gesundem Menschenverstand gesegneten Bürger, mit frappierenden Antilösungen auf und beweihrauchen sich, nach jedem Mißerfolg, besonders bei Wahlen mit einem "Schleier" der Alternativlosig- und Unbesiegbarkeit. Die Mittelmäßigkeit regiert und das Wohlfühldeutschland meint tatsächlich: "Wird schon gut gehen!"
Desgleichen herrscht Verwirrung beim Thema FIAT Schuldgeldsystem! Würde man dies richtig verstehen und dabei Mises oder Silvio Gesell lesen, bräuchte man keine Zweifel hegen. Dieses System, gehört, wie die Atombombe (Danke an das Komitte des Nobelpreises. Endlich!) abgeschafft! Seit 100 + Jahren werden wir "verschaukelt" von einem "Ponzi" Betrugsystems, von welchem wir indoktiniert wurden, es ginge, ohne, nicht! "Geld regiert die Welt" Phrase, so hinterhältig wie das "Alternativlos" oder "Wir schaffen das" von Merkel! Ein FIAT Geld System wurde zur Implosion konziptiert! Was wir hier im Artikel lesen, sind die letzten Zuckungen, vor dem Knall! Draghi als Feuerwerker!? Nein, hinter ihm steht die geballte Finanzmacht der Wall Street, der City of London, der Herren dieser Erde! 0,01% gegen 99,99%. Ich bin fest davon überzeugt, daß kaum ein Arzt zu diesen 0,01% gehört. Auch die Politiker nicht. Nein, auch Merkel nicht! Wir alle sind Trittbrettfahrer, Mitakteure im System. Deshalb ist es so "lautlos" wie ein Krebsgeschwür, aber, genauso tödlich! Nach unten treten und nach oben buckeln! Tja, soviel Selbsterkenntnis ist gefordert!
Das System überschuldet die Welt, durch die Zinseszinseslast und die Vermögensumverteilung von arm, nach reich. Ist man erst weiter oben in der pyradimalen Matrix angekommen, wird das Gehalt durch Schweigegeld ersetzt. Die Weltgesamtschulden (offiziellen) sind bei 350 % der Weltwirtschaftsleistung angekpmmen. Die inoffiziellen sind weitaus größer. Was macht Draghi, ergo, im Auftrag der vE (verdeckten Eliten)
Er hält das System liquide, welches schon seit langem pleite ist! Die Rechnung ist so einfach, wie die doppelte Buchhaltung. Aktiva gegen Passiva! Der Bilanzausgleich. Der Crash!
Warum, sind die Zinsen so mager, weil diese garnicht mehr zahlbar wären, bei der Überschuldung! Die 0 Zinsen sind Strategie!
Was ist nun der "re-set"!? Eine Enteignung, innerhalb der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung! Traditionell wurde diese durch Kriege (WWI + WWII) umgesetzt. Ein amoralisches und morbides Konjunkturprogramm. Weiter nichts!? Doch, natürlich !, um die Machtmatrix weiter zu führen! Wie gehabt!
Die vE wollen, immer, weiter, wie Fett auf der Suppe, oben schwimmen.
Wieviele, der Menschen bei diesem Programm draufgehen ist egal!
JETZT, kommt die Neuzeit! Das Kommunikationszeitalter!
Damit, wurde das Risiko eines WW III zu groß, da die Bürgerschaft renitent werden könnte, wenn sie merkt/instruiert wird, wie sie betrogen wurde und wird! Ergo, kommt die Enteignung anders. Die VIRTUELLE DiktaturTotal, Orwell 2.0, ist im Anmarsh, seit vielen Jahren. Draghi ist, hier, nur Steigbügelhalter. er streut uns Allen Sand in die Augen. Die Insolvenzverschleppung ist Realität. Alle Märkte sind manipuliert.
Nach der Bargeldabschaffung haben wir (99,99%) nicht die geringste Chance der Inflation, den Negativzinsen, der Zwangsenteignung zu entgehen! Dem "re-set" von Aktiva und Passiva. Danach, der Chip, wird uns alle "schön" bei der Stange halten/ordern.
Dazu, brauchen die vE nicht so viele Bürger/Mitmenschen mehr, da die Industrierevolution 4.0 (Roboter) die Wirtschaftsleistung, größtenteils, erledigt. Die Deagel-Liste ist real!?
ALLES, andere, liebe Leser, ist Beschäftigungstherapie, damit die Schafe (Wir!) der Schlächter Pläne nicht durchschauen!
Privilegierte Dienstleister, wie die Ärzteschaft, denken am Wenigstens wirtschaftlich. Aber, eins ist sicher. Auch bei einem Bürgerkrieg, sozialer Unruhen, gäbe es eine Menge zu tun! Sicher ist auch, wer nicht begreift, daß er zu den 99,99% gehört vielerlei Annehmlichkeiten Ade sagen werden muß! Der Artikel, stellt die "Kuh aufs Dach", sagt aber nicht was wirklich Sache ist! Ohne Fleiß, kein Preis. Wir Alle müssen dieser Agenda zuvor kommen. Direkte Demokratie. Jetzt oder nie!

















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Unser Kolumnist Börsebius ist jetzt auch online. Sie erfahren alles über seine durchaus kritische Sicht der Finanzmärkte und spannende Wertpapiere

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