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Dr. werden ist nicht schwer...

Das falsche Ufer

Montag, 29. Januar 2018

Liebe Leser meines Blogs, Ihr musstet bisher so manche Flucht von mir (ohne wirkliche Wendung) mitverfolgen. Letztendlich musste ich aus meiner aktuellen Situation, in der ich erneut nicht glücklich mit einer Ausbildungsstelle in einem operativen Fach bin und sich die Suche nach einer neuen Stelle (nach den vielen Wechseln erwartungs­gemäss) nicht nur meiner Halbherzigkeit wegen zäh gestaltet, eingestehen, dass der Weg vielleicht ein guter sein mag, es aber nicht richtige für mich ist.

Daher habe ich nach nicht einmal allzu langen Beratungen mit den mir vertrauten Menschen beschlossen, dass ich diesen Weg verlasse und die Ausbildung zum Allgemeinmediziner anstrebe. Mir ist bewusst, dass dies bedeutet, vieles nachholen zu müssen. Doch kann ich das bisher Gelernte sinnvoll einbauen und bin nach meiner Erfahrung im interdisziplinären Notfall davon überzeugt, dass ich noch nicht allzu weit vom Studium entfernt bin.

Interessanterweise hat die Entscheidung in meinem Umfeld (entgegen aller bisheriger Mitteilungen über berufliche Veränderungen) positive bis sogar begeisterte Reaktionen hervorgerufen, ist man doch anscheinend schon länger der Ansicht gewesen, dass die besser zu mir passen würde.

Macht sich auf zu einem neuen Ufer,

Euer Anton Pulmonalis

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kueltigin
am Donnerstag, 26. April 2018, 09:46

Gott sei Dank

Ich sitze hier gerade in der Praxis in der ich zum Weiterbildungsassistenten in der Allgemeinmedizin angestellt bin. In einer freien Minute ohne Patienten sinnierte ich kurz über das Leben. Da fielen sie mir nach Jahren wieder ein und ich dachte mir, na wo ist er denn? Immer noch neunmalklug, griesgrämig, verbissen, taub und blind auf der Suche nach seinem Glück bei den Schweizern oder mittlerweile doch Chefoperateur in der Mayo Clinic? Und siehe da! Nach fast 9 Jahren ist endlich der Groschen gefallen. Trotz vorhandener Eloquenz, Belesenheit, meinetwegen hoher Intelligenz und hohem handwerklichem Geschick hat Anton P. endlich verstanden dass zu einem Berufsbild immer mehr dazu gehört als die Summe seiner Einzelteile. Irgendwie ahnte es Kueltigin schon vor Jahren. Es hat endlich Klick gemacht. Meinen Respekt und meine Anerkennung. Ich habe weniger Zeit gebraucht!! Bin ich deshalb weniger tauglich gewesen. Fragt sich nicht mehr euer Kueltigin.
Brech
am Dienstag, 30. Januar 2018, 13:20

Falsches Ufer

Ich bin schon mal gespannt, wies weitergeht, halten Sie mich bitte auf dem Laufenden.

Dr. werden ist nicht schwer...

Dr. werden ist nicht schwer...

Das PJ ist überstanden, das Examen rückt näher. Die Doktorarbeit wartet und bei der Wahl der Facharztrichtung gibt es mehr Optionen als bei einer Frage des IMPP. Dieser Blog begleitet den Weg von Anton Pulmonalis ins Examen und in die Zeit danach.

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