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Schwerhörigkeit im Alter – Erkennung, Behandlung und assoziierte Risiken

Hearing impairment in old age—detection, treatment, and associated risks

Dtsch Arztebl Int 2019; 116(17): 301-10; DOI: 10.3238/arztebl.2019.0301

Löhler, Jan; Cebulla, Mario; Shehata-Dieler, Wafaa; Volkenstein, Stefan; Völter, Christiane; Walther, Leif Erik

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Hintergrund: Die Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis) wird aufgrund der demografischen Entwicklung in unserer Bevölkerung häufiger.

Methode: Selektive Literaturrecherche in Medline und Google Scholar, einbezogen wurden neben Einzelstudien auch Metaanalysen, Leitlinien und (Cochrane-)Reviews.

Ergebnisse: Kardinalsymptom der Schwerhörigkeit im Alter ist die Kommunikationsstörung durch eine beiderseitige Hörminderung. Wegen des schleichenden Verlaufs bleibt diese jedoch oft lange unbemerkt. Es gibt Hinweise darauf, dass eine unbehandelte Schwerhörigkeit im Alter weitreichende geistige, körperliche und soziale Folgen für die Betroffenen haben kann. Eine Früherkennung ist durch einfache diagnostische Testverfahren oder die Anwendung geeigneter Fragebögen möglich. Eine beiderseitige Hörgeräteversorgung stellt in den meisten Fällen die geeignete Therapie dar. Selten ergeben sich Indikationen zu einer chirurgischen Intervention. Bei einer ein- oder beiderseitigen Ertaubung ist eine Cochlea-Implantation die Therapie der Wahl. Mit den genannten Verfahren kann die Lebensqualität in vielen Fällen verbessert werden.

Schlussfolgerung: Die wenigen vorhandenen Daten sprechen derzeit für eine unzureichende Diagnostik und Therapie bei der Presbyakusis in Deutschland. Zur Verbesserung wäre eine Früherkennung durch Ärzte aller Fachgruppen und anschließende fachärztliche Differenzialdiagnostik anzustreben.

LNSLNS

Schwerhörigkeit ist ein weit verbreitetes Symptom. Sie gehört nach den Kriterien der Welt­gesund­heits­organi­sation zu den wesentlichen Gesundheitsproblemen der Menschheit (1). Weltweit sind etwa 450 Millionen Menschen betroffen (2). Am häufigsten finden sich Hörstörungen im höheren Lebensalter. Eine zumeist beiderseitige, progrediente Innenohrschwerhörigkeit im höheren Lebensalter bezeichnet man als Presbyakusis (3). Etwa ein Drittel aller betroffenen Personen ist mindestens 65 Jahre alt. In der Altersgruppe über 60 Jahre haben mehr als 20 %, in der Altersgruppe über 70 Jahre mehr als 30 % der Befragten Schwierigkeiten mit dem Hörvermögen (4). Die Angaben zur Prävalenz von Schwerhörigkeit und dem Gebrauch von Hörgeräten in Europa beziehungsweise Deutschland sind insgesamt unvollständig, was nicht zuletzt an unterschiedlichen Definitionen des relevanten Ausmaßes einer Schwerhörigkeit liegt (5, 6). Allgemeingültige Werte hierzu gibt es nicht. Eine neuere Studie gibt für bestimmte Regionen Deutschlands an, dass insgesamt 16,2 % aller Erwachsenen schwerhörend seien, 6,5 % aller Erwachsenen benutzten demnach Hörgeräte (7). Insgesamt sind 20 bis 30 Millionen Erwachsene in Deutschland schwerhörend (6). Von der Presbyakusis abzugrenzen sind andere, zu einer Schwerhörigkeit führende Erkrankungen, die prinzipiell in jedem Lebensabschnitt und somit auch im höheren Alter auftreten können; diese verursachen im Vergleich zur Presbyakusis einen geringen Anteil aller Schwerhörigkeiten bei älteren Patienten. Alter und Schwerhörigkeit haben möglicherweise eine mittelbare zeitliche, aber keine unmittelbare kausale Verbindung (8).

Derzeit sind nur etwa 16 % aller Patienten mit einer Schwerhörigkeit mit Hörgeräten versorgt (9). Unbehandelt beeinträchtigt eine Schwerhörigkeit nicht nur den Alltag und die Lebensqualität der Betroffenen, sondern beeinflusst möglicherweise auch die Genese und den Verlauf verschiedener, geriatrisch relevanter Erkrankungen. Daher sollte aus unserer Sicht die Früherkennung und Behandlung einer Presbyakusis künftig stärker auch in den Fokus von Nicht-HNO-Ärzten rücken. Hierzu wurde eine selektive Literaturrecherche in Medline und Google Scholar durchgeführt. Die Einschlusskriterien waren „Schwerhörigkeit“, „Presbyakusis“, „Hörgeräteversorgung“ und „operative Therapie“, das Ausschlusskriterium „Lebensalter unter 50 Jahre“.

Lernziele

Der Leser soll nach Lektüre diese Beitrags:

  • einen Überblick haben über die Klinik, die Früherkennung und die Pathophysiologie der Schwerhörigkeit im Alter
  • die Folgen einer Schwerhörigkeit im Alter für den betroffenen Patienten kennen
  • die therapeutischen Möglichkeiten bei einer Presbyakusis verinnerlicht haben.

Anamnese

Leitsymptom einer beiderseitigen Hörminderung – nicht nur im fortgeschrittenen Lebensalter – ist eine progrediente Kommunikationsstörung aufgrund eines reduzierten Sprachverstehens (3). Ein häufiges Erstsymptom ist eine Hörbeeinträchtigung in Gesprächssituationen mit schwierigen akustischen Bedingungen, wie zum Beispiel gleichzeitigen Hintergrundgeräuschen, Räumen mit Nachhall sowie bei einer großen Sprecher-Hörer-Distanz. Schwierigkeiten können auch bei der Lokalisation von sprechenden Personen (Richtungshören) auftreten. Das Kommunikationsdefizit bei der Presbyakusis stellt sich allmählich ein, sodass es individuell unterschiedlich, jedoch oftmals relativ lange kompensiert werden kann (10, 11).

Im fortgeschrittenen Stadium wirkt sich die Hörbeeinträchtigung auch auf das Folgen und Verstehen von Einzelgesprächen in ruhiger Umgebung sowie Situationen des täglichen Lebens aus (Fernsehen, Radio hören, Telefonieren). Dieses führt dazu, dass der Gesprächsinhalt nur noch eingeschränkt verstanden werden kann. Die Betroffenen versuchen, das resultierende Informationsdefizit durch Nachfragen oder Erhöhung der Lautstärke auszugleichen oder, später, solche Situationen ganz zu vermeiden (sozialer Rückzug). Hier sind fremdanamnestische Hinweise wertvoll.

Durch die bei der Presbyakusis anfangs dominierende Hörminderung im höheren Frequenzbereich können zudem die Stimmen verschiedener Sprecher nicht mehr anhand ihrer individuellen Obertonspektren voneinander differenziert werden. Dieser Effekt kann sich bereits bei einer relativ geringgradigen, auch einseitigen Hörminderung durch die Beeinträchtigung des binauralen Hörens manifestieren. Im weiteren Verlauf kommt es zu einem Diskriminationsverlust bei den ebenfalls hochfrequenten Konsonanten der Sprache. Hier ersetzen zunehmend Assoziations- und Ratemechanismen anhand des vermuteten Sinns das tatsächliche Verstehen der sprachlichen Inhalte (3).

Das eingeschränkte Sprachverstehen kann von Ohrgeräuschen (Tinnitus), einem akzelerierten Lautheitsanstieg im Hörbereich (Rekruitment), einer allgemeinen Geräuschempfindlichkeit (Hyperakusis) oder einem unspezifischen Druck- oder Völlegefühl im Ohr begleitet werden. Weitere Symptome, wie Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen, Schmerzen (Otalgie), eine Ohrsekretion (Otorrhö), ein seitendifferentes Empfinden der Tonhöhe (Diplakusis) sowie fluktuierende Hörstörungen weisen meist auf eine andere Ursache als die einer Presbyakusis hin oder stellen eine Komorbidität dar (3). Schwerhörigkeit ist ein Symptom, das in jedem Fall fachärztlich differenzialdiagnostisch abgeklärt werden sollte. Meist führen erst relativ banale Ereignisse, wie eine Gehörgangsobstruktion durch Cerumen oder einen Mittelohrerguss im Rahmen eines Infektes der oberen Luftwege dazu, dass eine seit Jahren bestehende Presbyakusis als ausgeprägte Kommunikationsbeeinträchtigung wahrgenommen wird und die Patienten veranlasst, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Seit längerem wird auf die Risiken der Entwicklung einer Schwerhörigkeit durch den Konsum lauter Musik diskutiert. Auch wenn sich vorübergehende Hörminderungen nachweisen ließen (12), zeigte eine Übersichtsarbeit, dass die meisten Studien keinen signifikanten Zusammenhang zwischen einem tonaudiometrischen Hörverlust und einer Exposition gegenüber lauter Musik aufwiesen (13). Longitudinale Studien zu dem Thema gibt es nicht.

Früherkennung der Presbyakusis

Die frühzeitige Erkennung einer Schwerhörigkeit ist von zentraler Bedeutung, um eine effektive Therapie einleiten und sekundäre Erkrankungen vermeiden zu können. Flüster- und Fingerreibe- sowie Online-Hörtests können Hinweise auf eine Schwerhörigkeit liefern, sind in ihrer Durchführung jedoch nicht standardisiert, was deren Aussagekraft beeinträchtigt. Zur groben Einordnung und Differenzierung zwischen einer mittelohrbedingten Schallleitungs- und innenohrbegründeten Schallempfindungsschwerhörigkeit eignen sich die klassischen Stimmgabelversuche nach Weber und Rinne (Abbildung 1a–c) (14, 15). Um Schwerhörende rechtzeitig zu identifizieren, ist es sinnvoll, ab dem 50. Lebensjahr Inventare zum Alltagshörvermögen einzusetzen. Eine Möglichkeit ist der für den deutschsprachigen Raum entwickelte Mini-Audio-Test (MAT), der insbesondere für den Einsatz durch Nicht-HNO-Ärzte gedacht und dazu in der Lage ist, ohne weitere Hilfsmittel wenigstens einen Teil relevant schwerhörender Patienten zu identifizieren (Abbildung 2 [16]). Patienten mit einem Verdacht auf Schwerhörigkeit, zum Beispiel einem auffälligen MAT, sollten frühzeitig einer weiteren HNO-ärztlichen Diagnostik zugeführt werden.

Weber Versuch und Rinne Versuch
Weber Versuch und Rinne Versuch
Abbildung 1
Weber Versuch und Rinne Versuch
Mini-Audio-Test zum frühzeitigen Screening auf Schwerhörigkeit
Mini-Audio-Test zum frühzeitigen Screening auf Schwerhörigkeit
Abbildung 2
Mini-Audio-Test zum frühzeitigen Screening auf Schwerhörigkeit

Interessanterweise nehmen betroffene Personen zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr ihren beginnenden Hörverlust stärker wahr, als solche, die älter als 60 Jahre sind, obwohl die Prävalenz der Presbyakusis in der zweiten Gruppe höher liegt als in der ersten (16). Möglicherweise gewöhnen sich Schwerhörende im Laufe der Zeit an ihre Beeinträchtigung. Denkbar sind auch Verdrängungsmechanismen. Ein negatives Inventarergebnis schließt daher eine Schwerhörigkeit nicht aus.

Audiologische Diagnostik bei einer Schwerhörigkeit im Alter

Die klinische Untersuchung bei Hörstörungen beinhaltet eine Inspektion des äußeren Ohres. Die qualitative und quantitative Abschätzung des subjektiv empfundenen Hörverlusts wird durch ton- und sprachaudiometrische Verfahren sowie durch den Einsatz von Fragebögen weiter differenziert.

Tonaudiometrisch wird der Hörverlust frequenzspezifisch in Hertz (Hz) nach seinem Ausmaß in Dezibel (dB) ermittelt. Hauptcharakteristikum der Presbyakusis ist eine in Bezug auf die Ohren in etwa symmetrische Beeinträchtigung des Hörvermögens mit Schrägabfall in den höheren Hörfrequenzen (Grafik); dieser zunehmende, altersabhängige Hörverlust ist in der DIN EN ISO 7029 definiert (17).

Typisches Tonaudiogramm einer Presbyakusis (beiderseitige, nahezu symmetrische, hochtonbetonte Innenohrschwerhörigkeit)
Typisches Tonaudiogramm einer Presbyakusis (beiderseitige, nahezu symmetrische, hochtonbetonte Innenohrschwerhörigkeit)
Grafik
Typisches Tonaudiogramm einer Presbyakusis (beiderseitige, nahezu symmetrische, hochtonbetonte Innenohrschwerhörigkeit)

Sprachaudiometrische Verfahren untersuchen das Verstehen von Sprache ohne und mit Störschall. Am häufigsten wird hierbei im deutschsprachigen Raum der Freiburger Einsilbertest eingesetzt (1820). Dieser prüft das absolute Verstehen einsilbiger Wörter bei einer definierten Lautstärke ohne und mit Störschall. Er ist auch ein wesentliches Element der Überprüfung der Hörverbesserung nach apparativer oder chirurgischer Rehabilitation. Die subjektive Hörbeeinträchtigung wird durch den APHAB-Fragebogen erfasst (engl. „Abbreviated Profile of Hearing Aid Benefit“, [21–23]), der das Verstehen in verschiedenen alltäglichen Hörsituationen erfragt. Der APHAB liegt auch in einer deutschen Version vor und ist kostenlos erhältlich (www.quihz.de).

Pathophysiologische Aspekte

Bei einer Presbyakusis kommt es etwa ab dem 50. Lebensjahr allmählich und ohne erkennbare andere Ursache zu einer langsam fortschreitenden Innenohrschwerhörigkeit durch morphologische und funktionelle Veränderungen des Innenohres (Cochlea), des Hörnervens und zentraler Regionen (10, 11). Betroffen sind zuerst die höheren, später auch mittlere und tiefere Frequenzen des Hörspektrums. Diese Veränderungen führen zu einer Beeinträchtigung der Hörfunktion durch eine erhöhte Hörschwelle und eine reduzierte Frequenzauflösung (24). Genetische Faktoren im Alter können mittlerweile identifiziert werden, haben aber keine therapeutische Konsequenz (25, 26). Basierend auf den Ergebnissen der audiometrischen Untersuchungen und der histologischen Befunde an Felsenbeinen liegt eine Einteilung nach Schuknecht (27, 28) aus den 1960er Jahren vor (Tabelle 1). Exakte Pathomechanismen sind nicht bekannt (3, 24, 29). Tierversuche zeigten eine Degeneration der cochleären Stria vascularis. Diese tritt zusammen mit einem Defizit der Na+-K+-ATPase bei alternden Tieren mit Auswirkungen auf das endocochleäre Potenzial auf (30). Veränderungen im Außen- und Mittelohr tragen nur geringfügig zur Entstehung der Presbyakusis bei (31). Altersbedingte Veränderungen im zentral auditorischen Nervensystem werden als weitere neuronale Grundlagen für die defizitäre Verarbeitung diskutiert (32, 33). Hinzu kommt eine altersbedingte, schwerhörigkeitsunabhängige Einschränkung der zeitabhängigen Signalverarbeitung (34).

Typen einer Presbyakusis nach Schuknecht (27, 28)
Typen einer Presbyakusis nach Schuknecht (27, 28)
Tabelle 1
Typen einer Presbyakusis nach Schuknecht (27, 28)

Geriatrische Aspekte und mögliche Assoziationen zu Folgeerkrankungen

Hörverlust, Demenz und Kognition

In den letzten Jahren hat das Interesse hinsichtlich der Wechselwirkungen zwischen auditiv-sensorischen Leistungen und kognitiven Faktoren erheblich zugenommen (35). Hören ist eng mit Kognition verknüpft. So hängt das Sprachverstehen nicht allein von den sensorischen Bottom-up-Prozessen ab (36), bei denen akustische Informationen von der primären Hörrinde an übergeordnete Hirnregionen weitergeleitet werden. In ungünstigen Hörsituationen gelingt dies nur über den Weg der expliziten Verarbeitung über die Top-down-Mechanismen, zu denen auch die Kognition gehört; bei diesen beeinflussen funktionell höhere Hirnregionen vorgeschaltete Areale. Vor allem dem Arbeitsgedächtnis scheint dabei eine besondere Rolle zuzukommen (37).

Nach epidemiologischen Untersuchungen schneiden Schwerhörige nicht nur im Zahlensymboltest schlechter ab (38, 39). Auch das relative Risiko, nach 10 Jahren an einer Demenz zu erkranken, ist wie eine Längsschnittstudie zeigte, bei einer geringgradigen Hörminderung (durchschnittlicher Hörverlust von maximal 40 dB im Oktavfrequenzbereich zwischen 0,5–4 kHz und mit einem 1,8-fachen, bei einer mittelgradigen (maximal 70 dB PTA-4) mit einem dreifach höheren Risiko assoziiert. Ein noch höherer Hörverlust war mit einem fünffachen Demenzrisiko verbunden, wobei diese Gruppe nur aus 2 Probanden bestand (40). Die Autoren folgern, dass nicht beantwortet werden kann, ob der Hörverlust ein Risikofaktor für Demenz darstellt oder ob er lediglich ein Marker für Demenz ist. Diese Assoziation bestätigte eine weitere Studie (e1). Bei Hörgeräteträgern scheint dieses Risiko nach dem Ergebnis einer Studie nicht in dem Ausmaß zu bestehen (e2), wobei in einer Arbeit von Lin et al. (40) die Nutzung von Hörgeräten nicht mit einem niedrigeren Demenzrisiko verbunden war.

Auch eine aktuelle Metaanalyse (36 Studien, 20 000 Teilnehmer) berechnete einen statistisch signifikanten, wenn auch geringen Zusammenhang zwischen einer Hörminderung und verschiedenen Bereichen der Kognition (Odds Ratio [OR]: 1,22 bis 2,00), aber auch zwischen einer Hörstörung und dem Auftreten einer Demenz (OR: 1,28 bis 2,42) (e3); signifikant für einen M. Alzheimer ist dieses nicht. Eine Hörstörung könnte somit ein Risikofaktor für das Auftreten einer Demenz sein (e4). Problematisch an dieser Diskussion ist die enge und schwer zu trennende Verflechtung zwischen Hören und Kognition (e5).

Neben einer gemeinsam zugrunde liegenden pathophysiologischen Ursache wird alternativ auch eine sensorische Deprivation mit einer daraus resultierenden sozialen Isolation angenommen. Hierfür sprechen auch EEG-Untersuchungen von Campbell 2013, die eine vermehrte Aktivierung frontaler Hirnareale bei postlingual ertaubten Erwachsenen bereits bei Vorliegen einer gering- bis mittelgradigen Schwerhörigkeit nachweisen konnten (e6).

Inwiefern eine Hörrehabilitation dazu beitragen kann, den kognitiven Abbau im Alter zu bremsen, ist Gegenstand aktueller Studien (e7, e8); letztere berichtet, allerdings ohne Kontrollgruppe, dass sich die adjustierte Fähigkeit, 10 Wörter zu merken („episodic memory score“) durch Hörgeräte signifikant verbesserte (β: 1,53) und den weiteren Rückgang der Merkfähigkeit verlangsamte (β: −0,02 vs. −0,1). In Bezug auf eine Versorgung von Patienten im höheren Lebensalter, die aufgrund einer hochgradigen Schwerhörigkeit ein Cochlea-Implantat erhielten, deuten erste Studien auf eine partielle Verbesserung einzelner kognitiver Fähigkeiten bereits einige Monate nach einer solchen Cochlea-Implantation und einer anschließenden Hörrehabilitation hin (e9, e10). Derzeit liegen jedoch noch keine Ergebnisse randomisierter kontrollierter Studien vor (e11e13).

Hörverlust und Sturzrisiko

In mehreren Längsschnittuntersuchungen (e14e16) sowie einer systematischen Übersichtsarbeit (e17) wurde nachgewiesen, dass Hörstörungen einen unabhängigen Risikofaktor für Stürze im höheren Lebensalter darstellen, der Kausalzusammenhang ist bisher noch nicht geklärt. Lin und Ferrucci (e18) ermittelten, dass ab einem Hörverlust von > 25 dB (PTA-4) mit einem erhöhten Sturzrisiko im höheren Lebensalter gerechnet werden muss, bei einer Hörverschlechterung um 10 dB war eine Zunahme des Sturzrisikos um das 1,4 fache zu beobachten (adjustierte OR: 1,6).

Ein vermindertes Sprachverständnis erfordert eine zusätzliche kognitive Unterstützung, um das auditive Defizit zu kompensieren. Es wird vermutet, dass dadurch die kognitive Kapazität für andere Körperfunktionen und Aufgaben, unter anderem für die Fortbewegung und das Körpergleichgewicht, beeinträchtigt wird und so zu Stürzen beitragen könnte (e19). Weitere Mechanismen, wie eine gleichzeitig vorhandene Innenohrstörung, die Hör- und Gleichgewichtsorgan betrifft, eine Beeinträchtigung des räumlichen und Richtungshörens und der akustischen Orientierung werden gegenwärtig diskutiert (e14, e18). Die Ergebnisse von Querschnittstudien zeigen, dass die Rehabilitation einer Hörminderung mit Hörhilfen zu einer Verbesserung des statischen und dynamischen Gleichgewichts beiträgt (e20, e21). Randomisierte Studien hierzu fehlen bisher.

Hörverlust und Depression

Im höheren Lebensalter ist ein Hörverlust mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung depressiver oder ängstlicher Symptome (OR: 1,63 bis 1,85) bis hin zu gesteigerten suizidalen Vorstellungen assoziiert (OR: 1,29 bis 1,47) (e22e24), besonders, wenn zusätzlich noch eine Sehbehinderung vorliegt (e22).

Auf neuronaler Ebene werden hierfür die Aktivierung des kognitiven Kontrollnetzwerkes und eine deafferenzierungsbedingte Atrophie bestimmter Frontalhirnregionen verantwortlich gemacht. Diese Veränderungen könnten durch die Reduktion kognitiver Reserven zu einer Dysfunktion sowie Unterbrechung der normativen emotionalen Reaktivität und Regulation führen (e25). Han et al. konnten in einer Studie zeigen, dass eine Rehabilitation des Hörvermögens präventiv hinsichtlich der Entwicklung einer Depression wirken kann (e26).

Hörverlust, Hospitalisationsrisiko und Systemerkrankungen

Eine Schwerhörigkeit ist mit einem erhöhten Hospitalisationsrisiko verbunden (OR: 1,32, bereinigt um demografische und kardiovaskuläre Risiken) (e27). Eine Studie aus den USA (n = 53 111) zeigte, dass Hörverluste ab dem 65. Lebensjahr generell mit einer erhöhten Erkrankungsrate assoziiert sind, wobei die möglichen Ursachen und die potenzielle Verminderung dieser Risiken durch eine Hörgeräteversorgung hierzu noch weiter untersucht werden müssen (e28, e29). Darüber hinaus führt Schwerhörigkeit zu einer Verschlechterung der Arzt-Patienten-Kommunikation sowie der Qualität einer medizinischen Therapie (e30).

Behandlungsoptionen bei Schwerhörigkeit im höheren Lebensalter

Die Evidenz für die Therapie der Schwerhörigkeit ist eingeschränkt, weil prospektive, longitudinale und verblindete Studien aus ethischen und technischen Gründen nicht möglich sind. Die Rehabilitation mit Hörgeräten kommt für alle innenohrbedingten Hörstörungen in Frage; die beidohrige Versorgung ist wegen der großen Bedeutung des Richtungshörens der therapeutische Regelfall. Eine Übersichtsstudie zeigte, dass jede Rehabilitation einer Schwerhörigkeit die Lebensqualität der Betroffenen verbessert (e31). Dieses gilt selbst für Personen, die auch mit Hörgeräten noch große Schwierigkeiten haben (e32).

Rehabilitation mit Hörgeräten

Es gibt eine Vielzahl von Hörgerätevarianten, zum Beispiel In-Ohr-Geräte (IdO-Hörgeräte) oder Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO-Hörgeräte). Die Bauformen sind sehr variabel und können den jeweiligen Bedürfnissen gut angepasst werden (Abbildung 3). Die Indikationsstellung bei der Verordnung von Hörhilfen erfolgt nach HNO-ärztlicher Untersuchung entsprechend der Vorgaben der Hilfsmittel-Richtlinie (e33). Hörgeräteakustiker wählen anschließend gemeinsam mit dem Patienten geeignete Hörgeräte aus und passen diese an. Abschließend wird HNO-ärztlich der Versorgungserfolg überprüft und dokumentiert (e33). In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle ist bei einer rechtzeitigen Versorgung mit Hörgeräten eine sehr gute Rehabilitation des gestörten Hörvermögens möglich (e31); in dieser Übersichtsarbeit werden 3 Studien aufgeführt, in denen zusammengefasst soziale und emotionale Funktionen, die Kommunikation sowie kognitive Eigenschaften, depressive Symptome und die Lebensqualität signifikant durch Hörgeräte verbessert wurden, wenngleich sich jedoch nicht das Niveau Normalhörender erreichten ließ. Eine Cochrane-Übersichtsarbeit zeigte, dass Hörgeräte die hörspezifische gesundheitsbezogene Lebensqualität durch Ermittlung der standardisierten Durchschnittsdifferenz (SMD) stark (SMD: −26,47), die allgemeine gesundheitsbezogene Lebensqualität leicht (SMD: −0,38) und die Fähigkeit zuhören zu können bei Erwachsenen mit leichtem bis mittelschwerem Hörverlust stark wirksam verbessern (SMD: −1,88) (e34). Hörgeräte ohne Zuzahlung (eigenanteilsfreie Hörgeräte) ermöglichen für die meisten Betroffenen einen guten Ausgleich der Schwerhörigkeit (e35).

Hörgerätebauformen (schematisch), von links nach rechts: Completely in the Canal (CIC), Im-Ohr-Hörgerät (IdO), Receiver in the Canal (RIC) und Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (HDO)
Hörgerätebauformen (schematisch), von links nach rechts: Completely in the Canal (CIC), Im-Ohr-Hörgerät (IdO), Receiver in the Canal (RIC) und Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (HDO)
Abbildung 3
Hörgerätebauformen (schematisch), von links nach rechts: Completely in the Canal (CIC), Im-Ohr-Hörgerät (IdO), Receiver in the Canal (RIC) und Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (HDO)

Die im Rahmen der zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Spitzenverband der Krankenkassen getroffene Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung strukturiert die HNO-ärztliche Überprüfung des Versorgungserfolges (e36). Schwerhörende Patienten werden auch nach einer erfolgreichen Hörgeräteversorgung HNO-ärztlich und durch Hörgeräteakustiker regelmäßig betreut, um den Rehabilitationserfolg sicherzustellen sowie frühzeitig medizinische und technische Probleme erkennen zu können. Hierbei besteht noch erheblicher Verbesserungsbedarf: Eine aktuelle Studie zeigte, dass die nach Hilfsmittelrichtlinie geforderte Hörverbesserung gegenüber der unversorgten Situation in 56 % der Fälle nicht erreicht wurde (e37). Zudem können durch regelmäßige HNO-ärztliche Kontrollen rechtzeitig nicht selten auftretende Komorbiditäten erkannt werden, die ebenfalls mit einer Schwerhörigkeit einhergehen und durch eine bestehende Presbyakusis larviert werden. Wie alle Patienten mit chronischen Erkrankungen ist auch bei Patienten mit einer Presbyakusis nach einer Hörgeräteversorgung eine lebenslange HNO-ärztliche Betreuung erforderlich (e38).

Die Probleme, die von Betroffenen als häufigster Grund für den Nichtgebrauch von Hörgeräten angeführt werden, sind Schwierigkeiten mit dem Sitz der Ohrpassstücke und das unangenehme Empfinden lauter Geräusche (e39, e40). Hörtherapeutische Ansätze (zum Beispiel durch eine Audiotherapie) können die Akzeptanz von Hörgeräten und die zentrale Verarbeitung verbessern (e41). Eine weitere Cochrane-Analyse von 37 Studien zeigte allerdings, dass Resultate hinsichtlich einer langfristigen, erfolgreichen und regelmäßigen Nutzung von Hörgeräten (Adhärenz) noch nicht vorliegen, was auch an den variablen Endpunkten der untersuchten Studien liegen könnte (e42). Künftige Studien sollten sich an Langzeitergebnissen orientieren, wobei wesentliche Ziele der Hörverbesserung und des Hörgerätenutzens zunächst einheitlich definiert werden sollten, um Veränderungen im rehabilitativen Verfahren überhaupt messen zu können.

Operative Verfahren zur Hörverbesserung

In Abhängigkeit von der Art der Hörminderung kommen auch für ältere Patienten verschiedene operative Verfahren zur Hörverbesserung in Frage. Hier ist die Evidenz ebenfalls eingeschränkt. Seltene Risiken bei operativen Eingriffen am Mittelohr sind Geschmacksstörungen, die Schädigung des Innenohres (mit folgender Funktionseinschränkung des Hör- und/oder Gleichgewichtsorgans) sowie die iatrogene Verletzung des N. facialis. Bei chronischen Gehörgangsentzündungen oder Unverträglichkeiten gegenüber Materialien konventioneller Hörgeräte können knochenverankerte Hörhilfen eine therapeutische Option sein. Unter Beachtung der medizinischen und audiologischen Indikationskriterien sowie der anatomischen Gegebenheiten kann diesen Patienten ein besseres Sprachverständnis und ein deutlicher Gewinn an Lebensqualität in Aussicht gestellt werden (e31).

Bei chronisch entzündlichen Mittelohrerkrankungen, wie zum Beispiel einem Cholesteatom mit möglichen lebensgefährlichen Komplikationen, steht die operative Sanierung des Entzündungsherdes im Vordergrund; diese erfolgt meist auch mit einer gleichzeitigen Hörverbesserung (e43). Eine zusätzlich zu einer Presbyakusis bestehende Otosklerose kann auch im fortgeschrittenen Lebensalter durch einen Ersatz des Steigbügels (Stapesplastik) erfolgreich behandelt werden (e44).

Aktive Mittelohr-Implantate

Ist bei entsprechender Indikation eine Versorgung mit konventionellen Hörgeräten trotz audiologisch vorliegender Kriterien aus unterschiedlichen Gründen (zum Beispiel anatomische Besonderheiten, chronische Entzündungen) nicht möglich, oder hat diese zu keinem zufriedenstellenden Hörergebnis geführt, stehen verschiedene aktive Mittelohr-Implantate zur Verfügung (e45, e46). Bei diesen erfolgt die mechanische Stimulation entlang der Gehörknöchelchenkette oder am runden Fenster. Während reine Schallleitungsschwerhörigkeiten gut mit direkt am Schädelknochen verankerten Hörsystemen zu versorgen sind, zeigen aktive Mittelohr-Implantate Vorteile bei Schallempfindungs- oder kombinierten Schwerhörigkeiten. Für diese kleine, ausgewählte Patientengruppe stellen die genannten Systeme eine weitere Therapieoption dar, um eine sprachliche Kommunikation mit der Umgebung aufrechterhalten zu können.

Cochlea-Implantate

Bei vollständiger Ertaubung oder auch bei einer nicht mehr ausreichenden Innenohrfunktion kann der Hörnerv durch ein Cochlea-Implantat (CI) direkt elektrisch stimuliert werden. Auch ältere Patienten profitieren von einer CI-Versorgung hinsichtlich des Sprachverstehens und der Lebensqualität erheblich, sodass einer sozialen Isolation oder kognitiven Defiziten entgegengewirkt werden kann (e10, e47e51). Eine Altersgrenze für ein CI existiert nicht, das perioperative Risiko ist bei älteren Patienten nicht größer als bei jüngeren (e52). Durch speziell auf die jeweilige Befundkonstellation angepasste Elektroden kann der gesamte Frequenzbereich oder nur der Hochtonbereich elektrisch stimuliert werden. Auch postlingual einseitig ertaubte Patienten können von einer CI-Versorgung trotz eines Normalgehörs der Gegenseite hinsichtlich des Richtungshörens und des Hörens im Störschall profitieren (e13, e53, e54).

Presbyakusis
Unter einer Presbyakusis versteht man eine beiderseitige, progrediente Innenohrschwerhörigkeit im höheren Lebensalter.

Leitsymptom
Die zunehmende Beeinträchtigung des Sprachverständnisses ist das Leitsymptom einer
Presbyakusis.

Kompensationsversuch
Der betroffene Patient versucht, durch Assoziationsmechanismen und Vermeidungsverhalten die unbehandelte Presbyakusis zu kompensieren.

Dekompensation
Banale Ohrenerkrankungen können eine larvierte Presbyakusis dekompensieren lassen.

Früherkennung
Die frühzeitige Erkennung einer Schwerhörigkeit ist von zentraler Bedeutung, um eine effektive Therapie einleiten und sekundäre Erkrankungen vermeiden zu können.

Inventar zum Alltagshörvermögen
Eine Möglichkeit ist der für den deutschsprachigen Raum entwickelte Mini-Audio-Test (MAT), der insbesondere für den Einsatz durch Nicht-HNO-Ärzte gedacht ist und es ermöglicht, ohne weitere Hilfsmittel wenigstens einen Teil relevant schwerhörender Patienten zu identifizieren.

Pathophysiologische Aspekte
Bei einer Presbyakusis kommt es etwa ab dem 50. Lebensjahr allmählich und ohne erkennbare andere Ursache zu einer langsam fortschreitenden Innenohrschwerhörigkeit durch morphologische und funktionelle Veränderungen des Innenohres (Cochlea), des Hörnervens und zentraler Regionen.

Beeinflussende Faktoren
Physiologische Prozesse und Faktoren, die im Laufe des Lebens einwirken, spielen neben einer genetischen Disposition bei der Pathogenese der Presbyakusis eine wesentliche Rolle. Neben cochleären Defiziten sind auch altersbedingte Veränderungen im auditorischen Kortex bedeutsam.

Kognition
Hören und Kognition scheinen sich gegenseitig zu beeinflussen. Es gibt Hinweise darauf, dass eine Hörverbesserung einzelne kognitive Fähigkeiten partiell verbessern kann.

Risiko für Komorbiditäten
Eine nicht behandelte Schwerhörigkeit scheint mit einem erhöhten Risiko verbunden zu sein, zu stürzen oder an einer Depression zu erkranken.

Hörgeräte
Die häufigste Methode zur Rehabilitation einer Presbyakusis. sind Hörgeräte. Die binaurale Versorgung ist dabei der medizinische Standard. Eigenanteilsfreie Hörgeräte (sogenannte Kassengeräte) ermöglichen in der Regel eine ausreichende Rehabilitation des Hörverlustes.

Weitere Vorteile von Hörgeräten
Hörgeräte können vermutlich präventiv hinsichtlich der Entwicklung einer Depression wirken und zur Verbesserung des Gleichgewichts beitragen.

Betreuung der Hörgeräteträger
Hörgeräteträger müssen regelmäßig durch HNO-Ärzte und Hörgeräteakustiker betreut werden. Nur so lassen sich medizinische Komplikationen, potenziell gefährliche Zweiterkrankungen und technische Probleme rechtzeitig erkennen.

Operative Verfahren
Bei der Rehabilitation einer Presbyakusis kommen operative Verfahren sehr selten zum Einsatz. Sie sind eine mögliche Option zum Beispiel bei zusätzlich bestehenden chronischen Gehörgangsentzündungen oder Mittelohrerkrankungen.

Aktive Mittelohr-Implantate
sind eine therapeutische Option für ausgewählte Patienten. Bei diesen erfolgt die mechanische Stimulation entlang der Gehörknöchelchenkette oder am runden
Fenster. 

Cochlea-Implantate
Der Hörnerv wird durch Cochlea-Implantate direkt elektrisch stimuliert. Cochlea-Implantate sind eine therapeutische Möglichkeit bei einer hochgradigen Schwerhörigkeit oder Taubheit auch bei älteren Patienten, wenn eine Hörgeräteversorgung erfolglos war.

Interessenkonflikt
PD Volkenstein erhielt Erstattung von Teilnahmegebühren sowie Reise- und Übernachtungskosten von MEDEI und Straubing.

Die übrigen Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 17. 12. 2018, revidierte Fassung angenommen: 21. 3. 2019

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Jan Löhler

Maienbeeck 1
24576 Bad Bramstedt

loehler@hno-aerzte.de

Zitierweise
Löhler J, Cebulla M, Shehata-Dieler W, Volkenstein S, Völter C, Walther LE: Hearing impairment in old age—detection, treatment, and associated risks. Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 301–10. DOI: 10.3238/arztebl.2019.0301

►Die englische Version des Artikels ist onlie abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit1719 oder über QR-Code

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HNO-Praxis, Bad Bramstedt: PD Dr. med. habil. Jan Löhler
Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, plastische und ästhetische Operationen, Abteilung für Pädaudiologie, Phoniatrie und Elektrophysiologie, Universitätsklinkum Würzburg, CHC, Würzburg: Prof. Dr.-Ing. Mario Cebulla, Prof. Dr. med./ET Wafaa Shehata-Dieler
St. Elisabeth-Hospital, Ruhr-Universität Bochum, HNO-Klinik, Bochum: PD Dr. med. Stefan Volkenstein, PD Dr. med. Christiane Völter
HNO-Gemeinschaftspraxis, Sulzbach (Taunus): Prof. Dr. med. Leif Erik Walther
Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, Universitätsmedizin Mannheim: Prof. Dr. med. Leif Erik Walther
Weber Versuch und Rinne Versuch
Weber Versuch und Rinne Versuch
Abbildung 1
Weber Versuch und Rinne Versuch
Mini-Audio-Test zum frühzeitigen Screening auf Schwerhörigkeit
Mini-Audio-Test zum frühzeitigen Screening auf Schwerhörigkeit
Abbildung 2
Mini-Audio-Test zum frühzeitigen Screening auf Schwerhörigkeit
Hörgerätebauformen (schematisch), von links nach rechts: Completely in the Canal (CIC), Im-Ohr-Hörgerät (IdO), Receiver in the Canal (RIC) und Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (HDO)
Hörgerätebauformen (schematisch), von links nach rechts: Completely in the Canal (CIC), Im-Ohr-Hörgerät (IdO), Receiver in the Canal (RIC) und Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (HDO)
Abbildung 3
Hörgerätebauformen (schematisch), von links nach rechts: Completely in the Canal (CIC), Im-Ohr-Hörgerät (IdO), Receiver in the Canal (RIC) und Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (HDO)
Typisches Tonaudiogramm einer Presbyakusis (beiderseitige, nahezu symmetrische, hochtonbetonte Innenohrschwerhörigkeit)
Typisches Tonaudiogramm einer Presbyakusis (beiderseitige, nahezu symmetrische, hochtonbetonte Innenohrschwerhörigkeit)
Grafik
Typisches Tonaudiogramm einer Presbyakusis (beiderseitige, nahezu symmetrische, hochtonbetonte Innenohrschwerhörigkeit)
Typen einer Presbyakusis nach Schuknecht (27, 28)
Typen einer Presbyakusis nach Schuknecht (27, 28)
Tabelle 1
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Hyperling
am Dienstag, 11. Juni 2019, 09:20

Verständlichkeit von Frage 2

Jürgen Heiting
- Praktischer Arzt -
- Arzt für Notfallmedizin -
Todesfelder Straße 5
23826 Voßhöhlen
Telefon 04558 981 975 3
Mobil 0151 5194 488 6
juergenheiting@t-online.de

Die Fortbildung "Schwerhörigket im Alter" handelt das Thema interessant, lehrreich und verständlich in ausreichendem Umfang ab.
Frage 2 der der Frageneinheit ist nicht verständlich.
Bitte was soll mit wem verglichen werden? Gemeint ist wohl, dass das verminderte Sprachverständnis bei der Altersschwerhörigkeit nicht nur Ursache in der Senkung der Tonaudiogramm-Kurve findet sondern auch zentralnervösen Veränderungen. Aber die anderen aufgeführten Ursachen in der Auswahl spielen ja auch eine Rolle, so der vorangehende Text.
Mit besten Grüßen,
Jürgen Heiting

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Die Fortbildung "Schwerhörigket im Alter" handelt das Thema interessant, lehrreich und verständlich in ausreichendem Umfang ab.
Frage 2 der der Frageneinheit ist nicht verständlich.
Bitte was soll mit wem verglichen werden? Gemeint ist wohl, dass das verminderte Sprachverständnis bei der Altersschwerhörigkeit nicht nur Ursache in der Senkung der Tonaudiogramm-Kurve findet sondern auch zentralnervösen Veränderungen. Aber die anderen aufgeführten Ursachen in der Auswahl spielen ja auch eine Rolle, so der vorangehende Text.
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