szmtag Aktuelle Therapie des benignen Prostatasyndroms
cmeArtikel
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hintergrund: Das benigne Prostatasyndrom (BPS) ist durch das Auftreten von Blasenentleerungs- und Blasenspeicherstörungen gekennzeichnet und betrifft in unterschiedlichem Ausprägungsgrad die Mehrheit der Männer nach dem 60. Lebensjahr.

Methoden: Er erfolgte eine selektive Literaturrecherche unter Bezugnahme auf Leitlinien und Metaanalysen.

Ergebnisse: Die Versorgung der BPS-Patienten ist komplex. Entleerungs- und Speicherstörungen können mit unterschiedlichen Therapieregimen pharmakologisch und chirurgisch behandelt werden. Die transurethrale Resektion der Prostata (TURP) galt bisher als Goldstandard der operativen Behandlung. Transurethrale Enukleationsverfahren weisen in einigen Bereichen allerdings ein besseres Risikoprofil auf und haben vor allem die suprapubische Adenomenukleation in den Hintergrund gedrängt. Zahlreiche innovative Behandlungsoptionen wurden in den letzten Jahren entwickelt, deren Langzeiteffekte aber erst untersucht werden müssen. Diese können jedoch individuell und nach einer gründlichen Aufklärung angewendet werden.

Schlussfolgerung: Die Versorgung von Patienten mit BPS sollte interdisziplinär erfolgen. Viele neue Entwicklungen im Bereich der medikamentösen und minimal-invasiven Behandlung müssen in randomisierten Studien ihre Effektivität und Sicherheit noch belegen.

LNSLNS

Die Definition der benignen Prostatahyperplasie (BPH) bezieht sich auf eine rein histologische Volumenzunahme der Prostata, sodass erst bei einer urodynamisch wirksamen Erhöhung des Blasenauslasswiderstandes von einer benignen Prostataobstruktion (BPO) gesprochen wird, die im Englischen oft als „bladder outlet obstruction“ (BOO) definiert wird (1). Dies verursacht bei betroffenen Patienten unterschiedliche Symptome des unteren Harntraktes („lower urinary tract symptoms“ [LUTS]), die differenzialdiagnostisch im Rahmen verschiedener Erkrankungen – insbesondere der Harnblase (beispielsweise überaktive Blase, Blasenkarzinom, Zystitis) – auftreten können. Dieser Umstand erschwert die Differenzierung der Symptomatik und ihrer Kausalität.

Die erste Kategorie sind Speicherstörungen wie Pollakisurie (erhöhte Miktionsfrequenz), Nykturie (nächtliches Wasserlassen), Harndrang und Harninkontinenz.

Die zweite Kategorie sind Entleerungsstörungen wie

  • verminderter, gespaltener, intermittierender Harnstrahl
  • Dysurie (verzögertes, erschwertes, schmerzhaftes Wasserlassen)
  • Restharnvolumen
  • Notwendigkeit der Bauchpresse bei Miktion
  • terminales Träufeln
  • Postmiktionsbeschwerden
  • Ischuria paradoxa (stetiges Tröpfeln bei Überlaufinkontinenz)
  • Gefühl der unvollständigen Entleerung.

Verlauf und Schweregrad dieser Symptome können sehr unterschiedlich sein. Ist eine vergrößerte Prostata der Auslöser dieser Beschwerden, wird von einem benignen Prostatasyndrom (BPS) gesprochen. Dies betrifft vor allem ältere Männer, wobei die Prävalenz mit dem Alter steigt: Durchschnittlich leiden 50 % der über 60-jährigen und 80 % der über 80-jährigen Männer an einem benignen Prostatasyndrom (2, 3, 4). Daher gilt das BPS als eine der häufigsten Erkrankungen des Mannes und zählt zu den Volkskrankheiten, die mit erheblichen sozioökonomischen Auswirkungen einhergehen (5). Risikofaktoren sind neben steigendem Alter unter anderem das metabolische Syndrom (erhöhtes abdominales Fett, erhöhte Plasmaglukose, niedriges HDL-Cholesterin), das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom oder eine Schilddrüsendysfunktion (6, 7).

Lernziele

Nach Lektüre dieses cme-Artikels soll der Leser:

  • ein Grundwissen hinsichtlich des klinischen Bildes eines benignen Prostatasyndroms besitzen
  • neue medikamentöse Behandlungsmethoden kennen und im Kontext zum klinischen Therapiebedarf einordnen können
  • neue chirurgisch-interventionelle Behandlungsverfahren kennen sowie deren Anwendungsmöglichkeiten und Limitationen verstehen

Diagnostisches Vorgehen

Insbesondere bei Männern ab dem 50. Lebensjahr sollen Miktionsbeschwerden in der allgemeinmedizinischen Anamnese dezidiert thematisiert werden. Deren Einteilung in Blasenspeicher- und -entleerungssymptomatik ist für die Wahl der medikamentösen Therapie hilfreich (8). Komplikationen wie ein Harnverhalt, rezidivierende oder persistierende Harnwegsinfekte (HWI), Nierenfunktionsstörungen oder auch der Verdacht auf ein malignes Geschehen sollen immer zum Anlass werden, den Patienten zur weiterführenden fachärztlichen Abklärung zu überweisen (Grafik) (9).

Empfehlung zum medizinischen Management der Patienten beim Verdacht auf BPS durch BPH
Grafik
Empfehlung zum medizinischen Management der Patienten beim Verdacht auf BPS durch BPH

In der urologischen Weiterbetreuung werden die im Folgenden erläuterten spezifischen Untersuchungen angewendet, um den Schweregrad der Erkrankung sowie die Notwendigkeit einer aktiven Therapie zu bestimmen.

Im Bereich der Anamneseerhebung werden spezielle Fragebögen eingesetzt, am häufigsten (auch in deutscher Sprache) der sogenannte International Prostate Symptom Score(IPSS)-Fragebogen (Tabelle 1) (2).

Der International Prostate Symptom Score (IPSS)*
Tabelle 1
Der International Prostate Symptom Score (IPSS)*

Hinsichtlich der Kontinenzsituation hat sich der „International Consultation on Incontinence Questionnaire“(ICIQ)-Fragebogen etabliert, der 13 spezifische Fragen beinhaltet (10). Eine weitere Objektivierungshilfe der Beschwerden können Symptomtagebücher sein. Diese bieten sehr genaue Angaben zu quantitativen und qualitativen Aspekten der LUTS beim benignen Prostatasyndrom (11).

Zu den ältesten und einfachsten Untersuchungen zählt die digital rektale Untersuchung (DRU), um die Prostatagröße und -konsistenz zu erfassen. Das physiologische Volumen beträgt bei altersspezifisch ansteigenden Durchschnittswerten circa 25 mL (12). Die Korrelation des in der DRU gemessenen Volumens zur tatsächlichen Größe insbesondere bei deutlich vergrößerten Drüsen ist jedoch schlecht (0,4 bis 0,9) (13, 14).

Jeder Patient mit BPS soll zudem eine laborchemische Untersuchung des Urins erfahren. Aus dem „dip-stick“ (Urinstreifentest) lassen sich meist semiquantitative Informationen zum Vorliegen eines Harnwegsinfektes, einer Proteinurie, Hämaturie und Glykosurie ableiten. Auch wenn die Sinnhaftigkeit einer routinemäßigen Urinanalyse bei Patienten mit Miktionsbeschwerden infrage gestellt wird, sprechen sich sowohl die aktuelle Leitlinie der „European Association of Urology“ (EAU) bezüglich des Managements der LUTS (1), als auch die aktuellen Empfehlungen des National Institute of Health and Care Excellence (NICE) (9) für die Durchführung der Urinanalyse aus.

Wenn aufgrund der Patientengeschichte oder der klinischen Präsentation der Verdacht auf eine Nierenfunktionsstörung besteht (beispielsweise bei palpabler Blase, rezidivierenden Harnwegsinfekten oder Nierensteinen) oder wenn eine operative Therapie in Erwägung gezogen wird, soll die Nierenfunktion mittels Messung des Kreatininblutspiegels und der glomerulären Filtrationsrate bestimmt werden (1, 9).

Der breite Einsatz der Ultraschalldiagnostik in der Urologie ermöglicht neben der Überprüfung der Morphologie des oberen Harntraktes (Ektasie des Nierenbeckenkelchsystems, Harnblasenwandverdickung) auch die quantitative Erfassung des Restharns (physiologisch: < 50 mL). Die medizinische Bedeutung des Vorhandenseins von Restharn bei asymptomatischen Patienten ist umstritten. Hierbei werden lediglich klinische Kontrollen empfohlen (15). Zwei große BPS-Studien, MTOPS („Medical Therapy Of Prostatic Symptoms“) und ALTESS („Alfuzosin Long-Term Efficacy and Safety Study“) zeigten, dass hohe Restharnmengen mit einer signifikant schnelleren Verschlechterung der BPS-Beschwerden einhergingen (16, 17). Die Bestimmung des Verhältnisses des Restharnvolumens zur Blasenkapazität (pathologisch: > 15 %) scheint für die Abschätzung des Krankheitswerts am wertvollsten zu sein. Zudem gilt eine erhöhte Restharnmenge als Risikofaktor für das Entstehen eines Harnwegsinfektes. Jedoch ist die Studienlage bezüglich des kausalen Zusammenhangs zwischen BPH und einem steigenden Risiko für Harnwegsinfekte bis heute mangelhaft (18, 19).

Anhand der nichtinvasiven Uroflowmetrie (Harnstrahlmessung) lassen sich funktionelle Parameter wie Miktionsvolumina, die maximale Harnflussrate (Qmax, pathologisch: < 10 mL/s) sowie der Verlauf der Miktionsflusskurve (physiologisch: Glockenform) untersuchen. Ergänzend können Miktionstagebücher insbesondere Miktionsvolumina und -charakteristika (Miktionsfrequenz und -art) genauer abbilden. Da die Harnstrahlmessung durch viele Faktoren beeinflusst werden kann, ist die Untersuchung sehr unspezifisch und gehört nicht zur initialen Diagnostik. Die Empfehlung der Leitlinienkommission sieht deren Durchführung jedoch vor Beginn einer medikamentösen oder interventionellen Behandlung vor (1).

Eine besondere Bedeutung besitzt die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA). Die klinische Interpretation der gemessenen Werte ist komplex und hängt vom Fachwissen des aufklärenden Arztes ab, daher soll sie interdisziplinär oder durch einen Urologen erfolgen. Der PSA-Wert korreliert – wenn nicht durch andere pathologische Prozesse beeinflusst – mit dem Prostatavolumen (20) und ist ein starker Prädiktor für das Prostatawachstum (21). Zudem kann die PSA-Baseline das Harnverhalt- und Operationsrisiko vorhersagen (16, 17), jedoch ist keine direkte Assoziation zwischen BPS und Prostatakarzinom bekannt (22). Patienten mit BPS sollen dabei über die Vor- und Nachteile der Prostatakarzinomabklärung informiert werden (23).

Die interventionelle Diagnostik soll nur nach einer Ausschöpfung der nichtinvasiven diagnostischen Verfahren erfolgen. Dazu gehört die Urethrozystoskopie, die beispielsweise bei Patienten mit Hämaturie, Urethralstriktur, Blasenkarzinom oder bekannten Anomalien des unteren Harntrakts sowie nach erkrankungsrelevanten Voroperationen stattfindet. Die Urethrozystoskopie ist auf keinen Fall vor interventionellen Maßnahmen als ein Routinediagnostikum zu sehen (24). Das gleiche betrifft die urodynamische Untersuchung, bei der Drucksensoren in Harnblase und Rektum platziert sowie Elektroden in der Beckenbodenregion angebracht werden, um die funktionellen Parameter des unteren Harntraktes in Echtzeit zu erfassen. Trotz bisher genauester Beschreibung der funktionellen Pathologien des BPS, soll sie nur selektionierten Fällen vorbehalten werden (Patienten mit neurologischen Störungen im Bereich des unteren Harntraktes mit möglicher Korrelation zu BPH-bedingten LUTS wie neurogene Detrusor-Überaktivität, Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie oder hypotone Blase) (25). Die vielbeachtete aktuelle Upstream-Studie konnte zeigen, dass die Durchführung von Blasendruckmessungen nicht zu einer Reduktion von BPS-bedingten Operationen führt (26).

Konservative und medikamentöse Therapieoptionen

Ausschlaggebend für die Entscheidungsfindung bezüglich des therapeutischen Vorgehens ist zunächst das subjektiv empfundene Leid des Patienten, welches am besten durch den IPSS und „Quality of Life“(QoL)-Score erfasst werden kann. Parameter der Uroflowmetrie, Restharnvolumenmessung, des IPSS und ICIQ werden in der Gesamtschau bewertet, sodass therapieentscheidende Cut-off-Werte nicht praktikabel sind. Bei gering ausgeprägtem Leidensdruck kann initial mittels „watchful waiting“ der natürliche Verlauf des BPS verfolgt werden (27, 28, 29). Zusätzlich kann den Patienten eine Beratung hinsichtlich Verhaltens- und Ernährungsmodifikation angeboten werden. Folgende Vorschläge zur Änderung des Lebensstils können eine positive Auswirkung auf die BPH- bedingten Symptome haben und eine Progression potenziell verlangsamen (30):

  • Meiden von Alkohol und Koffein
  • eine zeitlich an den Alltag angepasste Flüssigkeitsaufnahme
  • kontinuierliches Monitoring der Symptomatik
  • Entspannungsübungen, Ablenkungsmechanismen
  • Anpassung der übrigen Medikation (vor allem Diuretika).

Eine medikamentöse Therapie sollte in Betracht gezogen werden, wenn es der Leidensdruck des Patienten erfordert oder das initial angewandte „watchful waiting“ nicht zu einer zufriedenstellenden Besserung der Symptomatik geführt hat. Die Wahl des Medikaments richtet sich nach der vorliegenden Symptomatik. Die wichtigsten klinischen Effekte, das jeweilige Nebenwirkungsprofil der Medikamentenklassen sowie das empfohlene Vorgehen zum Follow-up können Tabelle 2 entnommen werden.

Wichtigste Effekte und Nebenwirkungen der medikamentösen Therapieoptionen, sowie das von der EAU empfohlene Vorgehen zum Follow-up (<a class=1)" width="250" src="https://img.aerzteblatt.de/eyJidWNrZXQiOiJjZG4uYWVyenRlYmxhdHQuZGUiLCJrZXkiOiJiaWxkZXJcLzIwMjBcLzEx XC9pbWcyNTUwMzM0MzcuZ2lmIiwiZWRpdHMiOnsicmVzaXplIjp7ImZpdCI6Imluc2lkZSIs IndpZHRoIjoyNTB9fX0=" data-bigsrc="https://img.aerzteblatt.de/eyJidWNrZXQiOiJjZG4uYWVyenRlYmxhdHQuZGUiLCJrZXkiOiJiaWxkZXJcLzIwMjBcLzEx XC9pbWcyNTUwMzM0MzcuZ2lmIiwiZWRpdHMiOnsicmVzaXplIjp7ImZpdCI6Imluc2lkZSIs IndpZHRoIjoxNDAwfX19" data-fullurl="https://cdn.aerzteblatt.de/bilder/2020/11/img255033437.gif" />
Tabelle 2
Wichtigste Effekte und Nebenwirkungen der medikamentösen Therapieoptionen, sowie das von der EAU empfohlene Vorgehen zum Follow-up (1)

Bei vorrangigen Speicherstörungen stehen Muskarin-Rezeptor-Antagonisten und beta-3-Rezeptor-Agonisten zur Verfügung. Muskarin-Rezeptor-Antagonisten hemmen die M3-Rezeptor-vermittelte Kontraktion des Detrusormuskels der Harnblase. Zugelassen für die Behandlung von BPS-Beschwerden sind: Darifenacinhydrobromid (Darifenacin), Fesoterodinfumarat (Fesoterodine), Oxybutyninhydrochlorid (Oxybutynin), Propiverinhydrochlorid (Propiverine), Solifenacinsuccinat (Solifenacin), Tolterodintartrat (Tolterodine) und Trospiumchlorid. Bei verstärkten Entleerungsstörungen sollte ein Therapieabbruch erwogen werden. Eine starke Empfehlung besteht für Patienten mit vorrangigen Speicherstörungen und einem Restharnvolumen von unter 150 mL. Der beta-3-Rezeptor-Agonist Mirabegron vermittelt direkt über den Rezeptor eine Relaxation des Detrusormuskels ausschließlich in der Speicherphase. Somit werden Miktionsfrequenz, Drang, Inkontinenz und Nykturie verbessert (31). Da die vorliegenden Daten jedoch vor allem an weiblichen Patienten mit überaktiver Blase erhoben wurden, besteht hier nur eine schwache Empfehlung für den Einsatz des Medikaments bei männlichen Patienten mit vorrangigen Speicherstörungen.

Im Rahmen der Behandlung prädominanter Entleerungsstörungen können Alpha-1-Rezeptor-Inhibitoren (Alpha-Blocker), Phosphodiesterase(PDE)-5-Inhibitoren oder 5-alpha-Reduktase-Inhibitoren zur Therapie erwogen werden.

Alpha-Blocker wie Terazosin, Doxazosin, Alfuzosin, Tamsulosin und Silodosin wirken über die Hemmung der Noradrenalin-vermittelten Kontraktion der glatten Muskelzellen der Prostata und des Harnblasenauslasses, wodurch der Gewebstonus reduziert wird (32). Die Wirkung auf extraprostatische Rezeptoren kann während einer Kataraktoperation das Floppy-Iris-Syndrom hervorrufen, weshalb der Operateur im Vorfeld über die Einnahme von Alpha-Blockern informiert werden sollte (eTabelle). Aufgrund des schnellen Wirkeintritts und einer effizienten Verbesserung des IPSS und Qmax, besteht für sie eine starke Empfehlung bei Patienten mit moderaten bis schweren LUTS. Trotz deutlicher Symptomlinderung wird jedoch nicht das Risiko eines Harnverhalts und somit einer Operationsnotwendigkeit reduziert (33).

Erweiterte Nebenwirkungsdarstellung der Alpha-Blocker (<a class=1)" width="250" src="https://img.aerzteblatt.de/eyJidWNrZXQiOiJjZG4uYWVyenRlYmxhdHQuZGUiLCJrZXkiOiJiaWxkZXJcLzIwMjBcLzEx XC9pbWcyNTUwMzM0MzEuZ2lmIiwiZWRpdHMiOnsicmVzaXplIjp7ImZpdCI6Imluc2lkZSIs IndpZHRoIjoyNTB9fX0=" data-bigsrc="https://img.aerzteblatt.de/eyJidWNrZXQiOiJjZG4uYWVyenRlYmxhdHQuZGUiLCJrZXkiOiJiaWxkZXJcLzIwMjBcLzEx XC9pbWcyNTUwMzM0MzEuZ2lmIiwiZWRpdHMiOnsicmVzaXplIjp7ImZpdCI6Imluc2lkZSIs IndpZHRoIjoxNDAwfX19" data-fullurl="https://cdn.aerzteblatt.de/bilder/2020/11/img255033431.gif" />
eTabelle
Erweiterte Nebenwirkungsdarstellung der Alpha-Blocker (1)

Auch PDE-5-Inhibitoren bewirken eine Reduktion des prostatischen glattmuskulären Tonus, indem das vermindert abgebaute cGMP die Relaxation der glatten Muskelzellen in der Prostata, Urethra und dem Detrusormuskel der Harnblase verstärkt. Hierdurch wird eine Verbesserung des IPSS- und IIEF (Internationaler Index der erektilen Funktion)-Scores erreicht, da auch die erektile Funktion beeinflusst wird. Für das BPS ist aktuell nur Tadalafil 5 mg/Tag zugelassen. Zahlreiche Kontraindikationen wie beispielsweise die Einnahme von Nitraten, ein kürzlich stattgefundener Myokardinfarkt oder Schlaganfall müssen vor Therapiebeginn abgeklärt werden. Aufgrund des schnellen Wirkeintritts und der funktionellen Effizienz besteht eine starke Empfehlung bei Patienten mit moderaten bis schweren LUTS mit oder ohne erektile Dysfunktion (34).

Bei vorrangigen Entleerungsstörungen, einem Prostatavolumen > 40 mL und dem Wunsch nach einer Langzeittherapie können 5-alpha-Reduktase-Inhibitoren (Finasterid, Dutasterid) verabreicht werden. Diese hemmen die enzymatische Umwandlung des Testosterons in das biologisch relevante Dihydrotestosteron (DHT). In den Epithelzellen des Prostatagewebes wird so die Apoptose induziert, wodurch Prostatagröße, PSA-Wert und damit die Progression der Hyperplasie reduziert werden (35). Jedoch erfolgt der Wirkeintritt über Monate hinweg, weshalb sich das Medikament nur zur Langzeittherapie eignet.

Bei prädominanter Nykturie kann das Vasopressin-Analogon (Desmopressin) eingesetzt werden, das die Wirkung des körpereigenen antidiuretischen Hormons imitiert, welches die renale Wasserrückresorption fördert und die Wasserausscheidung reduziert. Gegenüber Placebo kann die nächtliche Miktionsfrequenz mittelfristig (3–12 Monate) ohne wesentliche Erhöhung unerwünschter Nebenwirkungen reduziert werden (36). Das Screening der Natrium-Konzentration zur Früherkennung einer Hyponatriämie ist insbesondere bei Patienten über 65 Jahren von essenzieller Bedeutung. Für die pflanzlichen Präparate (Phytotherapeutika) wird bisher keine definitive Empfehlung seitens der European Association of Urology (EAU) ausgesprochen (1). Grund hierfür ist die bisher mangelnde Evidenz für eine eindeutige Wirksamkeit der Präparate (37, 38, 39, 40).

Neben den bestehenden Möglichkeiten zur Monotherapie können ebenfalls Kombinationstherapien in Betracht gezogen werden. Bei Verordnung von Kombinationstherapien müssen Kosten, Nebenwirkungen und mögliche Interaktionen der Substanzen evaluiert und abgewogen werden. Wichtig ist zudem ein kontinuierliches Follow-up der Patienten, um deren Compliance und die Wirkung der Präparate zu kontrollieren.

Alpha-Blocker + 5-alpha-Reduktase-Inhibitoren kön- nen die Verbesserung der Symptome des unteren Harntraktes und des Qmax unter Inkaufnahme erhöhter Nebenwirkungsraten weiter steigern sowie das Risiko für einen akuten Harnverhalt und die Notwendigkeit einer Operation reduzieren. Diese Kombination wird daher bei Patienten mit moderaten bis schweren Symptomen des unteren Harntraktes und einem erhöhten Progressionsrisiko (Prostatavolumen > 40 mL) empfohlen (16, e1, e2). Analog ist auch eine Kombination von 5-alpha-Reduktase-Inhibitoren + PDE-5-Inhibitoren möglich (e3). Bei persistierenden Speicherstörungen ist zudem eine weitere Kombination (Tripeltherapie) mit Muskarin-Rezeptor-Antagonisten oder beta-3-Agonisten denkbar (e4).

Die Kombination aus Alpha-Blocker + Muskarin-Rezeptor-Antagonist führt zu einer Verbesserung der Lebensqualität und erreicht im Vergleich zur Alpha-Blocker-Monotherapie eine effektivere Reduktion des Harndrangs, IPSS, der Harninkontinenz, Miktionsfrequenz und Nykturie (e5, e6). Die Kombination wird bei Patienten mit moderaten bis schweren LUTS, einem Restharn von < 150 mL und unzureichender Reduktion der Speicherstörungen unter jeweiliger Monotherapie empfohlen. Dabei sollte ein Monitoring des Restharns stattfinden.

Ein wichtiger Aspekt der medikamentösen Therapie im Allgemeinen ist die Patientencompliance. Aktuelle Daten zeigen, dass weniger als 10 % der Patienten nach 12 Monaten die verschriebene Kombinationstherapie (Alpha-Blocker + 5-alpha-Reduktase-Inhibitor) einnehmen, verglichen zu 35 % bei Alpha-Blocker- und 18 % bei 5-alpha-Reduktase-Inhibitor-Monotherapie (e7). Mögliche Gründe für einen Therapieabbruch sind neben den Beeinträchtigungen durch Nebenwirkungen auch eine hohe Erwartungshaltung seitens des Patienten (Symptomlinderung tritt nicht schnell/deutlich genug ein) oder ein unzureichendes Wissen über die Langzeitwirkung. Dies muss bei der Beurteilung der Therapieeffektivität beachtet werden (e7).

Operative Therapie

Eine invasive Therapie sollte erwogen werden, wenn die medikamentöse Therapie nicht zu einer ausreichenden Symptomlinderung führt oder ein Patient diese ablehnt (relative Operationsindikation) oder aber ein rekurrenter oder refraktärer Harnverhalt, eine Überlaufinkontinenz, therapierefraktäre Makrohämaturie, Dilatation des oberen Harntraktes mit oder ohne Niereninsuffizienz, rekurrente Harnwegsinfekte, Blasensteine oder -divertikel (absolute Operationsindikationen) vorliegen.

Die Wahl des Verfahrens ist dabei abhängig von der Prostatagröße, dem Allgemeinzustand und den Komorbiditäten des Patienten, der Narkosefähigkeit, dem individuellen Wunsch des Patienten, OP-spezifischen Nebenwirkungen, dem verfügbaren chirurgischen Instrumentarium und von der Ausbildung des Chirurgen. Bei Patienten unter Antikoagulationstherapie muss zudem der Hausarzt oder Kardiologe konsultiert werden. Auch der Zeitpunkt der Operation wird individuell und in Abhängigkeit der klinischen Parameter gewählt.

Die wichtigsten klinischen Effekte und Nebenwirkungen aller nachfolgend vorgestellten operativen Verfahren können Tabelle 3 entnommen werden.

Statistische Übersicht der wichtigsten operativen Verfahren*1
Tabelle 3
Statistische Übersicht der wichtigsten operativen Verfahren*1

Konventionelle operative Verfahren

Als Goldstandard haben sich die transurethrale Resektion der Prostata (TURP) sowie suprapubische Enukleationsverfahren in der Praxis etabliert. Während die TURP meist bei kleineren und mittelgroßen Prostatavolumina (bis 80 mL) angewendet wird, werden große Adenome offen chirurgisch enukleiert. Diese Operation („Adenomenukleation“ [AE]) hat jedoch aufgrund der immer stärker verbreiteten transurethralen Enukleationstechniken (endoskopische Enukleation der Prostata [EEP]) stark an Bedeutung verloren. Die evidenzbasierte Medizin (EBM) belegt für die TURP bei Drüsengrößen über 60 g verhältnismäßig hohe Transfusions- (9,5 %) und Revisionsraten (9,8 %) sowie ebenfalls höhere Transfusionsraten (7,5 %) und eine verlängerte Hospitalisation (11,9 Tage) nach Adenomenukleation (e8, e9). Ein diesbezüglich besseres Profil bieten transurethrale Enukleationsverfahren wie HoLEP (Holmiumlaser-Enukleation der Prostata), ThuLEP (Thuliumlaser-Enukleation der Prostata) oder BipolEP (Bipolare Enukleation der Prostata). Zhang et al. untersuchten insgesamt 27 randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), die die EEP mit ihren Subgruppen gegenüber der TURP verglichen (Tabelle 4). Als Metaebene der Evidenzbetrachtung zeigt sich, dass eine technisch korrekt durchgeführte EEP unabhängig von der verwendeten Energieart (Holium, Thulium, bipolarer Strom scheint (e10).

Ergebnisse der Metaanalyse von Zhang et al*
Tabelle 4
Ergebnisse der Metaanalyse von Zhang et al*

Hinsichtlich der Lernkurve belegen neuere Daten eine Fallzahl von 25 bis 50 Operationen, bis ein zufriedenstellendes Niveau erreicht wird. Ein strukturiertes Mentoringprogramm scheint hierbei für einen schnelleren Fortschritt zu sorgen (e11, e12).

Die Verdampfung der Prostata durch Verwendung bestimmter Laserverfahren – Grünlicht-Laser, Plasmavaporisation der Prostata (PVP) – wird aktuell weniger häufig durchgeführt. Eine Metaanalyse ergab im Vergleich zur TURP keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich IPSS, Qmax, Restharnvolumen, Lebensqualität und Erektionsfunktion (IIEF-Score) sowie bezüglich des Auftretens von Komplikationen wie Harnwegsinfekten, akutem Harnverhalt, Blasenhalsenge, retrograder Ejakulation und Urethralstrikturen. Signifikant von Vorteil (p < 0,05) zeigte sich die PVP gegenüber der TURP bezüglich Blutverlust (mean difference Hb-Wert: –1,33 g/dL), Hospitalisierungsdauer (−1,83 Tage), Katheterisierungszeit (−1,25 Tage), Transfusionsrate und Koagelretention (Risk Ratio [RR]: jeweils 0,14), TUR-Syndrom (transurethrales Resektionssyndrom; RR: 0,19) und Kapselperforation (RR: 0,09).

Im Gegensatz dazu unterlag die PVP der TURP in Bezug auf Operationsdauer (Hauptunterschied 10,6 min), Dysurie (RR: 1,76) und Reinterventionsrate (RR: 1,81) (e13).

Neuere operative Verfahren

In den letzten Jahren wurden im Bereich der operativen Therapie einige neue Technologien entwickelt, um den Patienten eine effektive Therapie mit einer ambulanten vollnarkosefreien Behandlung, kurzen Erholungszeiten, minimalen Morbiditätsraten, Erhalt der Sexualfunktion und hoher Sicherheit zu ermöglichen. Diese Therapieoptionen erreichen im Vergleich zu den etablierten Modalitäten jedoch in der Regel langfristig keine ausreichende anatomische Desobstruktion. In den letzten 20 Jahren wurde eine Vielzahl dieser minimal-invasiven Techniken erprobt, wovon sich die meisten bis heute nicht in der klinischen Versorgung flächendeckend durchgesetzt haben, obwohl sie bereits früh in randomisierten Studien mit hoher Qualität untersucht wurden.

Bei den folgend vorgestellten Verfahren handelt es sich jeweils um Handelsnamen. Im Rahmen des „prostatic urethral lift“ oder „UroLift“ werden unter urethrozystoskopischer Kontrolle Nitinol-beschichtete Implantate eingesetzt, die die Prostatalappen komprimieren, wodurch ein geweiteter anteriorer Kanal innerhalb der prostatischen Urethra entsteht. Auch wenn die erreichten Harnflussraten der TURP unterliegen, so ist von deutlichem Vorteil, dass das Erektionsvermögen und eine antegrade Ejakulation erhalten werden können. Die Empfehlung gilt somit für Patienten mit Miktionsbeschwerden bei einer Prostatagröße < 70 mL ohne Mittellappen mit Wunsch nach Erhalt der sexuellen Funktion (e14).

Rezum ist ein Verfahren der „convective water vapour energy“(WAVE)-basierten Ablation der Prostata, bei der durch den Wasserdampf die Nekrotisierung der Zellen bewirkt wird, was schlussendlich zur Volumenreduktion führt. Bisher wurden nur Drüsenvolumina bis 80 mL untersucht und es bedarf weiterer RCTs gegenüber einer Referenztechnik, bevor eine ausreichend eindeutige evidenzbasierte Empfehlung ausgesprochen werden kann (e15).

Die Aquablation – Wasserstrahlablation (AquaBeam) – basiert auf der robotisch durchgeführten Hydrodissektion des Prostatagewebes, wobei kollagene Strukturen (Blutgefäße, Kapsel) geschont werden. Unter transrektaler Ultraschallkontrolle wird das Adenomgewebe innerhalb durch den Operateur definierter Grenzen und ohne Erzeugung thermischer Energie entfernt. Gegebenenfalls muss jedoch nach der Ablation eine transurethrale Hämostase erfolgen (e16). Das funktionelle Ergebnis ist nach zwei Jahren vergleichbar mit dem einer TURP und weist ein geringeres Risiko für Störungen der Sexualfunktion auf – die WATER-Studie ergab für die Aquablation im direkten Vergleich zur TURP eine Anejakulationsrate nach 24 Monaten Follow-up von 10 % vs. 36 %, p = 0,0003 (e17). Das Verfahren ist bei Volumina von 30–80 mL effizient, jedoch stehen Langzeit-Follow-up-Daten noch aus. Auch die Behandlung von Adenomvolumina > 80 mL muss wegen der peri- und postoperativen Sicherheitsaspekte durch weitere Studien untersucht werden (e18).

Bei der Embolisation der Prostata („PAE – Prostatic Artery Embolisation“) werden die prostatischen Arterien mittels Mikrokatheter und unter Röntgenkontrolle sondiert und es erfolgt eine Embolisation durch die Applikation von endovaskulären Okklusionsmitteln. Hierdurch wird eine Reduktion der Prostatagröße bewirkt. Das technisch anspruchsvolle Verfahren scheint bei größeren Volumina effizienter zu sein (e19). Zudem ist bei diesem Verfahren die Zusammenarbeit mit einem Radiologen erforderlich und die Patienten werden ionisierender Strahlung ausgesetzt (e20). Diese Behandlung wird daher derzeit nur an spezialisierten Zentren durchgeführt.

Ein temporär implantiertes Nitinol-Device (iTIND), welches als eine Art Expander bestehend aus formstabilen Nitinol-Drähten für fünf bis sieben Tage in der Prostata belassen wird, erzeugt durch kontinuierlichen Druck eine Ischämie des Gewebes, wodurch die prostatische Harnröhre erweitert wird, und IPSS und Qmax bei Harnverhalt-bedingten Reinterventionsraten von 9,9 % verbessert werden (e21). Allerdings stehen hierzu noch Langzeitdaten aus randomisierten Studien aus.

Definition
Führt eine histologische Volumenzunahme der Prostata (BPH) zu Symptomen des unteren Harntraktes (LUTS), so wird von einem benignen Prostatasyndrom (BPS) gesprochen.

Symptome des unteren Harntrakts
Die Einteilung der Symptome des unteren Harntrakts erfolgt in zwei Kategorien: Speicher- und Entleerungsstörungen.

Prävalenz
Durchschnittlich leiden 50 % der über 60-jährigen und 80 % der über 80-jährigen Männer an einem benignen Prostatasyndrom. Daher gilt diese als eine der häufigsten Erkrankungen des Mannes und zählt zu den Volkskrankheiten, die mit erheblichen sozioökonomischen Auswirkungen einhergehen.

Diagnostik
Insbesondere bei Männern ab dem 50. Lebensjahr sollen Miktionsbeschwerden in der allgemeinmedizinischen Anamnese dezidiert thematisiert werden. Deren Einteilung in Blasenspeicher- und -entleerungssymptomatik ist für die Wahl der medikamentösen Therapie hilfreich.

Hohe Restharnmengen
Zwei große BPS-Studien zeigten, dass hohe Restharnmengen mit einer signifikant schnelleren Verschlechterung der BPS-Beschwerden
einhergingen. 

Entscheidungsfindung
Ausschlaggebend für die Entscheidungsfindung bezüglich des therapeutischen Vorgehens ist zunächst das subjektiv empfundene Leid des Patienten, welches am besten durch den IPSS und „Quality of Life“(QoL)-Score erfasst werden kann.

Folgende Veränderung des Lebensstils können die BPH- bedingten Symptome verbessern:

  • Meiden von Alkohol und Koffein
  • eine an den Alltag angepasste Flüssigkeitsaufnahme
  • kontinuierliches Monitoring der Symptomatik
  • Entspannungsübungen, Ablenkungsmechanismen

Prädominante Entleerungsstörungen
Im Rahmen der Behandlung prädominanter Entleerungsstörungen können Alpha-1-Rezeptor-Inhibitoren (Alpha-Blocker), PDE-5-Inhibitoren oder 5-alpha-Reduktase-Inhibitoren zur Therapie erwogen werden.

Phytotherapeutika
Für die pflanzlichen Präparate wird bisher keine definitive Empfehlung seitens der European Association of Urology ausgesprochen. Grund hierfür ist die bisher mangelnde Evidenz für eine eindeutige Wirksamkeit der Präparate.

Alpha-Blocker + 5-alpha-Reduktase-Inhibitoren
Alpha-Blocker + 5-alpha-Reduktase-Inhibitoren können die Verbesserung der Symptome des unteren Harntraktes und des Qmax unter Inkaufnahme erhöhter Nebenwirkungsraten weitersteigern sowie das Risiko für einen akuten Harnverhalt und die Notwendigkeit einer Operation reduzieren.

Invasive Therapie sollte erwogen werden wenn:
die medikamentöse Therapie nicht zur Symptomlinderung führt oder Harnverhalt, Überlaufinkontinenz, therapierefraktäre Makrohämaturie, Dilatation des oberen Harntraktes mit oder ohne Niereninsuffizienz, rekurrente Harnwegsinfekte, Blasensteine oder -divertikel vorliegen.

Konventionelle operative Verfahren
Als Goldstandard haben sich die transurethrale Resektion der Prostata (TURP) sowie suprapubische Enukleationsverfahren in der Praxis etabliert.

Neue Technologien
Es wurde im Bereich der operativen Therapie Einiges entwickelt, um den Patienten eine effektive Therapie mit einer ambulanten vollnarkosefreien Behandlung, kurzen Erholungszeiten, minimalen Morbiditätsraten, Erhalt der Sexualfunktion und hoher Sicherheit zu ermöglichen.

Danksagung

Die Autoren bedanken sich bei Frau Julia Franz für die Hilfe bei der Redaktion des Manuskriptes.

Interessenkonflikt
Prof. Miernik hält ein Patent zur Vorrichtung zur Enukleation intrakorporaler Gewebebereiche. Für Beratertätigkeiten wird er honoriert von Avatera Medical, Karl Storz, Medi-tate und LISA Laser Products GmbH. Ihm wurden Teilnahmegebühren für Kongresse erstattet von Procept. Für die Vorbereitung von wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen, bei denen ein Bezug zum Thema besteht, wurde er honoriert von der Firma Richard Wolf.

Prof. Gratzke erhielt Honorare für Beratertätigkeiten von Astellas, Ipsen, Janssen, Steba, Bayer, Olympus, Medi-tate, MSD, Astra-Zeneca und Roche. Ihm wurden Teilnahmegebühren für Kongresse erstattet von Astellas, Olympus und Recordati. Ihm wurden Erstattungen für Reise- und Übernachtungskosten zuteil von Procept, Olympus, Medi-tate, MSD, Astra-Zeneca, Roche, GSK und Recordati. Für die Vorbereitung von wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen, bei denen ein Bezug zum Thema besteht, wurde er honoriert von Astellas, Amgen, Ipsen, Janssen, Bayer, Takeda und Medac. Für die Durchführung von klinischen Auftragsstudien erhielt er Gelder von Astellas Pharma, Neotract, Medi-tate und Recordati. Gelder für ein von ihm initiiertes Forschungsvorhaben bekam er von Recordati und Medi-tate.

Manuskriptdaten
eingereicht: 28. 2. 2020, revidierte Fassung angenommen: 28. 7. 2020

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. Dr. med. Arkadiusz Miernik, FEBU, MHBA

Klinik für Urologie

Universitätsklinikum Freiburg

Hugstetterstraße 55

79106 Freiburg

arkadiusz.miernik@uniklinik-freiburg.de

Zitierweise
Miernik A, Gratzke C: Current treatment for benign prostatic hyperplasia.
Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 843–54. DOI: 10.3238/arztebl.2020.0843

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4920 oder über QR-Code

eTabelle:
www.aerzteblatt.de/20m0843 oder über QR-Code

1.
Gravas S, Cornu J, Gacci M, et al.: EAU Guidelines on mnagement of non-neurogenic male lower urinary tract symptoms (LUTS), incl. benign prostatic obstruction (BPO). 2019. European Association of Urology 2019. https://uroweb.org/guideline/treatment-of-non-neurogenic-male-luts/ (last accesssed on 19 September 2019).
2.
Barry MJ, Fowler FJ Jr, O‘Leary MP, et al.: The American Urological Association symptom index for benign prostatic hyperplasia. The Measurement Committee of the American Urological Association. J Urol 1992; 148: 1549–64 17)36966-5">CrossRef
3.
Egan KB: The epidemiology of benign prostatic hyperplasia associated with lower urinary tract symptoms: prevalence and incident rates. Urol Clin North Am 2016; 43: 289–97 CrossRef MEDLINE
4.
Berry SJ, Coffey DS, Walsh PC, Ewing LL: The development of human benign prostatic hyperplasia with age. J Urol 1984; 132: 474–9 17)49698-4">CrossRef
5.
Vuichoud C, Loughlin KR: Benign prostatic hyperplasia: epidemiology, economics and evaluation. Can J Urol 2015; 22: 1–6.
6.
Gacci M, Corona G, Vignozzi L, et al.: Metabolic syndrome and benign prostatic enlargement: a systematic review and meta-analysis. BJU Int 2015; 115: 24–31 CrossRef MEDLINE
7.
Martin SA, Haren MT, Marshall VR, Lange K, Wittert GA; Members of the Florey Adelaide Male Ageing Study: Prevalence and factors associated with uncomplicated storage and voiding lower urinary tract symptoms in community-dwelling Australian men. World J Urol 2011; 29: 179–84 CrossRef MEDLINE
8.
Gravas S, Melekos MD: Male lower urinary tract symptoms: how do symptoms: guide our choice of treatment?. Curr Opin Urol 2009; 19: 49–54 CrossRef MEDLINE
9.
The National Institute for Health and Care Excellence (NICE), ed.: Lower urinary tract symptoms in men: management. London 2015.
10.
Donovan JL, Peters TJ, Abrams P, Brookes ST, de aa Rosette JJ, Schäfer W: Scoring the short form ICSmaleSF questionnaire. International Continence Society. J Urol 2000; 164: 1948–55 05)66926-1">CrossRef CrossRef MEDLINE
11.
Bryan NP, Chapple CR: Frequency volume charts in the assessment and evaluation of treatment: how should we use them? Eur Urol 2004; 46: 636–40 CrossRef MEDLINE
12.
Berges R, Oelke M: Age-stratified normal values for prostate volume, PSA, maximum urinary flow rate, IPSS, and other LUTS/BPH indicators in the German male community-dwelling population aged 50 years or older. World J Urol 2011; 29: 171–8 CrossRef MEDLINE
13.
Roehrborn CG: Accurate determination of prostate size via digital rectal examination and transrectal ultrasound. Urology 1998; 51: 19–22 98)00051-X">CrossRef
14.
Roehrborn CG, Girman CJ, Rhodes T, et al.: Correlation between prostate size estimated by digital rectal examination and measured by transrectal ultrasound. Urology 1997; 49: 548–57 97)00031-9">CrossRef
15.
Oelke M, Hofner K, Jonas U, de la Rosette JJ, Ubbink DT, Wijkstra H: Diagnostic accuracy of noninvasive tests to evaluate bladder outlet obstruction in men: detrusor wall thickness, uroflowmetry, postvoid residual urine, and prostate volume. Eur Urol 2007; 52: 827–34 CrossRef MEDLINE
16.
McConnell JD, Roehrborn CG, Bautista OM, et al.: The long-term effect of doxazosin, finasteride, and combination therapy on the clinical progression of benign prostatic hyperplasia. New Engl J Med 2003; 349: 2387–98 CrossRef MEDLINE
17.
Roehrborn CG: Alfuzosin 10 mg once daily prevents overall clinical progression of benign prostatic hyperplasia but not acute urinary retention: results of a 2-year placebo-controlled study. BJU international 2006; 97: 734–4 CrossRef MEDLINE
18.
Cox CE, Hinman F Jr: Experiments with induced bacteriuria, vesical emptying and bacterial growth on the mechanism of bladder defense to infection. J Urol 1961; 86: 739–48 17)65257-1">CrossRef
19.
Dray EV, Clemens JQ: Recurrent urinary tract infections in patients with incomplete bladder emptying: is there a role for intravesical therapy? Transl Androl Urol 2017; 6: 163–70 CrossRef MEDLINE PubMed Central
20.
Bohnen AM, Groeneveld FP, Bosch JL: Serum prostate-specific antigen as a predictor of prostate volume in the community: the Krimpen study. European Urology 2007; 51: 1645–52; discussion 52–3 CrossRef MEDLINE
21.
Roehrborn CG, McConnell J, Bonilla J, et al.: Serum prostate specific antigen is a strong predictor of future prostate growth in men with benign prostatic hyperplasia. J Urol 2000; 163: 13–20 CrossRef 05)67962-1">CrossRef
22.
Sriprasad S, Thompson PM: Are men with lower urinary tract symptoms at increased risk of prostate cancer? A systematic review and critique of the available evidence. BJU Int 2001; 87: 127–8 CrossRef MEDLINE
23.
Brown CT, O‘Flynn E, Van Der Meulen J, Newman S, Mundy AR, Emberton M: The fear of prostate cancer in men with lower urinary tract symptoms: should symptomatic men be screened? BJU Int 2003; 91: 30–2 CrossRef MEDLINE
24.
Anikwe RM: Correlations between clinical findings and urinary flow rate in benign prostatic hypertrophy. Int Surg 1976; 61: 392–4.
25.
Clement KD, Burden H, Warren K, Lapitan MC, Omar MI, Drake MJ: Invasive urodynamic studies for the management of lower urinary tract symptoms (LUTS) in men with voiding dysfunction. Cochrane Database Syst Rev 2015 CD011179 CrossRef MEDLINE
26.
Lewis AL, Young GJ, Abrams P, et al.: Clinical and patient-reported outcome measures in men referred for consideration of surgery to treat lower urinary tract symptoms: baseline results and diagnostic findings of the urodynamics for prostate surgery trial; randomised evaluation of assessment methods (UPSTREAM). Eur Urol Focus 2019; 5: 340–50 CrossRef MEDLINE
27.
Isaacs JT: Importance of the natural history of benign prostatic hyperplasia in the evaluation of pharmacologic intervention. Prostate Suppl 1990; 3: 1–7 CrossRef MEDLINE
28.
Kirby RS: The natural history of benign prostatic hyperplasia: what have we learned in the last decade? Urology 2000; 56: 3–6 00)00747-0">CrossRef
29.
Netto NR Jr, de Lima ML, Netto MR, D‘Ancona CA: Evaluation of patients with bladder outlet obstruction and mild international prostate symptom score followed up by watchful waiting. Urology 1999; 53: 314–6 98)00475-0">CrossRef
30.
Yap TL, Brown C, Cromwell DA, van der Meulen J, Emberton M: The impact of self-management of lower urinary tract symptoms on frequency-volume chart measures. BJU Int 2009; 104: 1104–8 CrossRef MEDLINE
31.
Sebastianelli A, Russo GI, Kaplan SA, et al.: Systematic review and meta-analysis on the efficacy and tolerability of mirabegron for the treatment of storage lower urinary tract symptoms/overactive bladder: comparison with placebo and tolterodine. Int J Urol 2018; 25: 196–205 CrossRef MEDLINE
32.
Michel MC, Vrydag W: Alpha1-, alpha2– and beta-adrenoceptors in the urinary bladder, urethra and prostate. Br J Pharmacol 2006; 147: 88–119 CrossRef MEDLINE PubMed Central
33.
Djavan B, Chapple C, Milani S, Marberger M: State of the art on the efficacy and tolerability of alpha1-adrenoceptor antagonists in patients with lower urinary tract symptoms suggestive of benign prostatic hyperplasia. Urology 2004; 64: 1081–8 CrossRef MEDLINE
34.
Brousil P, Shabbir M, Zacharakis E, Sahai A: PDE-5 inhibitors for BPH-associated LUTS. Current drug targets 2015; 16: 1180–6 CrossRef MEDLINE
35.
Naslund MJ, Miner M: A review of the clinical efficacy and safety of 5alpha-reductase inhibitors for the enlarged prostate. Clin Ther 2007; 29: 17–25 CrossRef MEDLINE
36.
Han J, Jung JH, Bakker CJ, Ebell MH, Dahm P: Desmopressin for treating nocturia in men. Cochrane Database Syst Rev 2017; 10: CD012059 CrossRef PubMed Central
37.
Allkanjari O, Vitalone A: What do we know about phytotherapy of benign prostatic hyperplasia? Life Sci 2015; 126: 42–56 CrossRef MEDLINE
38.
Keehn A, Taylor J, Lowe FC: Phytotherapy for benign prostatic hyperplasia. Curr Urol Rep 2016; 17: 53 CrossRef MEDLINE
39.
Pagano E, Laudato M, Griffo M, Capasso R: Phytotherapy of benign prostatic hyperplasia. A minireview. Phytother Res 2014; 28: 949–55 CrossRef MEDLINE
40.
Tacklind J, Macdonald R, Rutks I, Stanke JU, Wilt TJ: Serenoa repens for benign prostatic hyperplasia. Cochrane Database Syst Rev 2012; 12: CD001423 CrossRef PubMed Central
e1.
Kaplan SA, Lee JY, Meehan AG, Kusek JW: Time course of incident adverse experiences associated with doxazosin, finasteride and combination therapy in men with benign prostatic hyperplasia: the MTOPS trial. J Urol 2016; 195: 1825–9 CrossRef MEDLINE
e2.
Roehrborn CG, Siami P, Barkin J, et al.: The effects of combination therapy with dutasteride and tamsulosin on clinical outcomes in men with symptomatic benign prostatic hyperplasia: 4-year results from the CombAT study. Eur Urol 2010; 57: 123–31 CrossRef MEDLINE
e3.
Pattanaik S, Mavuduru RS, Panda A, et al.: Phosphodiesterase inhibitors for lower urinary tract symptoms consistent with benign prostatic hyperplasia. Cochrane Database Syst Rev 2018; 11: CD010060 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e4.
Allison SJ, Gibson W: Mirabegron, alone and in combination, in the treatment of overactive bladder: real-world evidence and experience. Ther Adv Urol 2018; 10: 411–9 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e5.
Kaplan SA, Roehrborn CG, Rovner ES, Carlsson M, Bavendam T, Guan Z: Tolterodine and tamsulosin for treatment of men with lower urinary tract symptoms and overactive bladder: a randomized controlled trial. JAMA 2006; 296: 2319–28 CrossRef MEDLINE
e6.
van Kerrebroeck, Chapple C, Drogendijk T, et al.: Combination therapy with solifenacin and tamulosin oral contolled absorption system in a single tablet for lower urinary tract symptoms in men: efficacy and safety results from the randomised controlled NEPTUNE trial. Eur Urol 2013; 64: 1003–12 CrossRef MEDLINE
e7.
Cindolo L, Pirozzi L, Fanizza C, et al.: Drug adherence and clinical outcomes for patients under pharmacological therapy for lower urinary tract symptoms related to benign prostatic hyperplasia: population-based cohort study. Eur Urol 2015; 68: 418–25 CrossRef MEDLINE
e8.
Gratzke C, Schlenker B, Seitz M, et al.: Complications and early postoperative outcome after open prostatectomy in patients with benign prostatic enlargement: results of a prospective multicenter study. J Urol 2007; 177: 1419–22 CrossRef MEDLINE
e9.
Reich O, Gratzke C, Bachmann A, et al.: Morbidity, mortality and early outcome of transurethral resection of the prostate: a prospective multicenter evaluation of 10,654 patients. J Urol 2008; 180: 246–9 CrossRef MEDLINE
e10.
Zhang Y, Yuan P, Ma D, et al.: Efficacy and safety of enucleation vs. resection of prostate for treatment of benign prostatic hyperplasia: a meta-analysis of randomized controlled trials. Prostate Cancer Prostatic Dis 2019; 22: 493–508 CrossRef MEDLINE
e11.
El-Hakim A, Elhilali MM: Holmium laser enucleation of the prostate can be taught: the first learning experience. BJU Int 2002; 90: 863–9 CrossRef MEDLINE
e12.
Kampantais S, Dimopoulos P, Tasleem A, Acher P, Gordon K, Young A: Assessing the learning curve of holmium laser enucleation of prostate (HoLEP). A systematic review. Urology 2018; 120: 9–22 CrossRef MEDLINE
e13.
Lai S, Peng P, Diao T, et al.: Comparison of photoselective green light laser vaporisation versus traditional transurethral resection for benign prostate hyperplasia: an updated systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials and prospective studies. BMJ open 2019; 9: e028855 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e14.
Sievert KD, Schonthaler M, Berges R, et al.: Minimally invasive prostatic urethral lift (PUL) efficacious in TURP candidates: a multicenter German evaluation after 2 years. World J Urol 2019; 37: 1353–60 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e15.
McVary KT, Rogers T, Roehrborn CG: Rezum water vapor thermal therapy for lower urinary tract symptoms associated with benign prostatic hyperplasia: 4-year results from randomized controlled study. Urology 2019; 126: 171–9 CrossRef MEDLINE
e16.
Desai M, Bidair M, Zorn KC, et al.: Aquablation for benign prostatic hyperplasia in large prostates (80–150 mL): 6-month results from the WATER II trial. BJU Int 2019; 124: 321–8 CrossRef MEDLINE
e17.
Gilling P, Barber N, Bidair M, et al.: Two-year outcomes after aquablation compared to TURP: Efficacy and ejaculatory improvements sustained. Adv Ther 2019; 36: 1326–36 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e18.
Suarez-Ibarrola R, Bach T, Hein S, et al.: Efficacy and safety of aquablation of the prostate for patients with symptomatic benign prostatic enlargement: a systematic review. World J Urol 2020; 38: 1147–63 CrossRef MEDLINE
e19.
Abt D, Hechelhammer L, Mullhaupt G, et al.: Comparison of prostatic artery embolisation (PAE) versus transurethral resection of the prostate (TURP) for benign prostatic hyperplasia: randomised, open label, non-inferiority trial. BMJ 2018; 361: k2338 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e20.
Zumstein V, Betschart P, Vetterlein MW, et al.: Prostatic artery embolization versus standard surgical treatment for lower urinary tract symptoms secondary to benign prostatic hyperplasia: a systematic review and meta-analysis. Eur Urol Focus 2019; 5: 1091–100 CrossRef MEDLINE
e21.
Porpiglia F, Fiori C, Bertolo R, et al.: 3-year follow-up of temporary implantable nitinol device implantation for the treatment of benign prostatic obstruction. BJU Int 2018; 122: 106–12 CrossRef MEDLINE
e22.
Yuan J-Q, Mao C, Wong SY-S, et al.: Comparative effectiveness and safety of monodrug therapies for lower urinary tract symptoms associated with benign prostatic hyperplasia: a network meta-analysis. Medicine 2015; 94: e974 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e23.
Nickel JC, Sander S, Moon TD: A meta-analysis of the vascular-related safety profile and efficacy of alpha-adrenergic blockers for symptoms related to benign prostatic hyperplasia. Int J Clin Pract 2008; 62: 1547–59 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e24.
Chatziralli IP, Sergentanis TN: Risk factors for intraoperative floppy iris syndrome: a meta-analysis. Ophthalmology 2011; 118: 730–5 CrossRef MEDLINE
e25.
Gacci M, Ficarra V, Sebastianelli A, et al.: Impact of medical treatments for male lower urinary tract symptoms due to benign prostatic hyperplasia on ejaculatory function: a systematic review and meta-analysis. J Sex Med 2014; 11: 1554–66 CrossRef MEDLINE
e26.
Kim JH, Baek MJ, Sun HY, et al.: Efficacy and safety of 5 alpha-reductase inhibitor monotherapy in patients with benign prostatic hyperplasia: a meta-analysis. PloS one 2018; 13: e0203479 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e27.
Kuntz RM, Lehrich K, Ahyai SA: Holmium laser enucleation of the prostate versus open prostatectomy for prostates greater than 100 grams: 5-year follow-up results of a randomised clinical trial. Eur Urol 2008; 53: 160–6 CrossRef MEDLINE
e28.
Gacci M, Corona G, Salvi M, et al.: A systematic review and meta-analysis on the use of phosphodiesterase 5 inhibitors alone or in combination with α-blockers for lower urinary tract symptoms due to benign prostatic hyperplasia. Eur Urol 2012; 61: 994–1003 CrossRef MEDLINE
e29.
Yokoyama T, Uematsu K, Watanabe T, et al.: Naftopidil and propiverine hydrochloride for treatment of male lower urinary tract symptoms suggestive of benign prostatic hyperplasia and concomitant overactive bladder: a prospective randomized controlled study. Scand J Urol Nephrol 2009; 43: 307–14 CrossRef MEDLINE
e30.
Höfner K, Burkart M, Jacob G, Jonas U: Safety and efficacy of tolterodine extended release in men with overactive bladder symptoms and presumed non-obstructive benign prostatic hyperplasia. World J Urol 2007; 25: 627–33 CrossRef MEDLINE
e31.
Kaplan SA, Goldfischer ER, Steers WD, Gittelman M, Andoh M, Forero-Schwanhaeuser S: Solifenacin treatment in men with overactive bladder: effects on symptoms and patient-reported outcomes. Aging Male 2010; 13: 100–7 CrossRef MEDLINE
e32.
Herschorn S, Jones JS, Oelke M, MacDiarmid S, Wang JT, Guan Z: Efficacy and tolerability of fesoterodine in men with overactive bladder: a pooled analysis of 2 phase III studies. Urology 2010; 75: 1149–55 CrossRef MEDLINE
e33.
Abrams P, Kaplan S, De Koning Gans HJ, Millard R: Safety and tolerability of tolterodine for the treatment of overactive bladder in men with bladder outlet obstruction. J Urol 2006; 175: 999–1004; discussio 05)00483-0">CrossRef
e34.
Chapple CR, Kaplan SA, Mitcheson D, et al.: Randomized double-blind, active-controlled phase 3 study to assess 12-month safety and efficacy of mirabegron, a beta(3)-adrenoceptor agonist, in overactive bladder. Eur Urol 2013; 63: 296–305 CrossRef MEDLINE
e35.
Khullar V, Amarenco G, Angulo JC, et al.: Efficacy and tolerability of mirabegron, a β3-adrenoceptor agonist, in patients with overactive bladder: results from a randomised European–Australian phase 3 trial. Eur Urol 2013; 63: 283–95 CrossRef MEDLINE
e36.
Nitti VW, Auerbach S, Martin N, Calhoun A, Lee M, Herschorn S: Results of a randomized phase III trial of mirabegron in patients with overactive bladder. J Urol 2013; 189: 1388–95 CrossRef MEDLINE
e37.
Wagg A, Staskin D, Engel E, Herschorn S, Kristy RM, Schermer CR: Efficacy, safety, and tolerability of mirabegron in patients aged ≥ 65 yr with overactive bladder wet: a phase IV, double-blind, randomised, placebo-controlled study (PILLAR). Eur Urol 2020; 77: 211–20 CrossRef MEDLINE
e38.
Liu Y, Cheng Y, Zhuo L, et al.: Impact on sexual function of endoscopic enucleation vs transurethral resection of the prostate for lower urinary tract symptoms due to benign prostatic hyperplasia: A systematic review and meta-analysis. J Endourol 2020; 34:1064–74 CrossRef MEDLINE
e39.
Sakalis VI, Karavitakis M, Bedretdinova D, et al.: Medical treatment of nocturia in men with lower urinary tract symptoms: systematic review by the European Association of Urology Guidelines Panel for male lower urinary tract symptoms. Eur Urol 2017; 72: 757–69 CrossRef MEDLINE
e40.
Kim HJ, Sun HY, Choi H, et al.: Efficacy and safety of initial combination treatment of an alpha blocker with an anticholinergic medication in benign prostatic hyperplasia patients with lower urinary tract symptoms: updated meta-analysis. PLoS One 2017; 12: e0169248 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e41.
Drake MJ, Oelke M, Snijder R, et al.: Incidence of urinary retention during treatment with single tablet combinations of solifenacin+ tamsulosin OCAS™ for up to 1 year in adult men with both storage and voiding LUTS: a subanalysis of the NEPTUNE/NEPTUNE II randomized controlled studies. PloS one 2017; 12 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e42.
Lourenco T, Shaw M, Fraser C, MacLennan G, N’Dow J, Pickard R: The clinical effectiveness of transurethral incision of the prostate: a systematic review of randomised controlled trials. World J Urol 2010; 28: 23–32 CrossRef MEDLINE
e43.
Cornu J-N, Ahyai S, Bachmann A, et al.: A systematic review and meta-analysis of functional outcomes and complications following transurethral procedures for lower urinary tract symptoms resulting from benign prostatic obstruction: an update. Eur Urol 2015; 67: 1066–96 CrossRef MEDLINE
e44.
Ahyai SA, Gilling P, Kaplan SA, et al.: Meta-analysis of functional outcomes and complications following transurethral procedures for lower urinary tract symptoms resulting from benign prostatic enlargement. Eur Url 2010; 58: 384–97 CrossRef MEDLINE
e45.
Alexander CE, Scullion MMF, Omar MI, et al.: Bipolar versus monopolar transurethral resection of the prostate for lower urinary tract symptoms secondary to benign prostatic obstruction. Cochrane Database Syst Rev 2019; CD009629 CrossRef MEDLINE
e46.
Wroclawski ML, Carneiro A, Amarante RDM, et al.: ‘Button type’bipolar plasma vaporisation of the prostate compared with standard transurethral resection: a systematic review and meta-analysis of short-term outcome studies. BJU international 2016; 117: 662–8 CrossRef MEDLINE
e47.
Razzaghi MR, Mazloomfard MM, Mokhtarpour H, Moeini A: Diode laser (980 nm) vaporization in comparison with transurethral resection of the prostate for benign prostatic hyperplasia: randomized clinical trial with 2-year follow-up. Urology 2014; 84: 526–32 CrossRef MEDLINE
e48.
Deng Z, Sun M, Zhu Y, et al.: Thulium laser VapoResection of the prostate versus traditional transurethral resection of the prostate or transurethral plasmakinetic resection of prostate for benign prostatic obstruction: a systematic review and meta-analysis. World J Urol 2018; 36: 1355–64 CrossRef MEDLINE
e49.
Lusuardi L, Mitterberger M, Hruby S, et al.: Update on the use of diode laser in the management of benign prostate obstruction in 2014. World J Urol 2015; 33: 555–62 CrossRef MEDLINE
e50.
Roehrborn C, Barkin J, Gange SN, et al.: Five year results of the prospective randomized controlled prostatic urethral LIFT study. Can J Urol 2017; 24: 8802–13.
e51.
Autorino R, Zargar H, Mariano MB, et al.: Perioperative outcomes of robotic and laparoscopic simple prostatectomy: a European-American multi-institutional analysis. Eur Urol 2015; 68: 86–94 CrossRef MEDLINE
e52.
Lucca I, Shariat SF, Hofbauer SL, Klatte T: Outcomes of minimally invasive simple prostatectomy for benign prostatic hyperplasia: a systematic review and meta-analysis. World J Urol 2015; 33: 563–70 CrossRef MEDLINE
e53.
Amparore D, De Cillis S, Volpi G, et al.: First- and second-generation temporary implantable nitinol devices as minimally invasive treatments for BPH-related LUTS: systematic review of the literature. Curr Urol Rep 2019; 20: 47 CrossRef MEDLINE
e54.
Andriole GL, Kirby R: Safety and tolerability of the dual 5α-reductase inhibitor dutasteride in the treatment of benign prostatic hyperplasia. Eur Urol 2003; 44: 82–8 03)00198-2">CrossRef
Universitätsklinikum Freiburg, Medizinische Fakultät, Klinik für Urologie, Freiburg: Prof. Dr. Dr. med. univ. Arkadiusz Miernik, FEBU, MHBA, Prof. Dr. med. Christian Gratzke
Empfehlung zum medizinischen Management der Patienten beim Verdacht auf BPS durch BPH
Grafik
Empfehlung zum medizinischen Management der Patienten beim Verdacht auf BPS durch BPH
Der International Prostate Symptom Score (IPSS)*
Tabelle 1
Der International Prostate Symptom Score (IPSS)*
Wichtigste Effekte und Nebenwirkungen der medikamentösen Therapieoptionen, sowie das von der EAU empfohlene Vorgehen zum Follow-up (1)
Tabelle 2
Wichtigste Effekte und Nebenwirkungen der medikamentösen Therapieoptionen, sowie das von der EAU empfohlene Vorgehen zum Follow-up (1)
Statistische Übersicht der wichtigsten operativen Verfahren*1
Tabelle 3
Statistische Übersicht der wichtigsten operativen Verfahren*1
Ergebnisse der Metaanalyse von Zhang et al*
Tabelle 4
Ergebnisse der Metaanalyse von Zhang et al*
Erweiterte Nebenwirkungsdarstellung der Alpha-Blocker (1)
eTabelle
Erweiterte Nebenwirkungsdarstellung der Alpha-Blocker (1)
1.Gravas S, Cornu J, Gacci M, et al.: EAU Guidelines on mnagement of non-neurogenic male lower urinary tract symptoms (LUTS), incl. benign prostatic obstruction (BPO). 2019. European Association of Urology 2019. https://uroweb.org/guideline/treatment-of-non-neurogenic-male-luts/ (last accesssed on 19 September 2019).
2.Barry MJ, Fowler FJ Jr, O‘Leary MP, et al.: The American Urological Association symptom index for benign prostatic hyperplasia. The Measurement Committee of the American Urological Association. J Urol 1992; 148: 1549–64 CrossRef
3.Egan KB: The epidemiology of benign prostatic hyperplasia associated with lower urinary tract symptoms: prevalence and incident rates. Urol Clin North Am 2016; 43: 289–97 CrossRef MEDLINE
4.Berry SJ, Coffey DS, Walsh PC, Ewing LL: The development of human benign prostatic hyperplasia with age. J Urol 1984; 132: 474–9 CrossRef
5.Vuichoud C, Loughlin KR: Benign prostatic hyperplasia: epidemiology, economics and evaluation. Can J Urol 2015; 22: 1–6.
6.Gacci M, Corona G, Vignozzi L, et al.: Metabolic syndrome and benign prostatic enlargement: a systematic review and meta-analysis. BJU Int 2015; 115: 24–31 CrossRef MEDLINE
7.Martin SA, Haren MT, Marshall VR, Lange K, Wittert GA; Members of the Florey Adelaide Male Ageing Study: Prevalence and factors associated with uncomplicated storage and voiding lower urinary tract symptoms in community-dwelling Australian men. World J Urol 2011; 29: 179–84 CrossRef MEDLINE
8.Gravas S, Melekos MD: Male lower urinary tract symptoms: how do symptoms: guide our choice of treatment?. Curr Opin Urol 2009; 19: 49–54 CrossRef MEDLINE
9.The National Institute for Health and Care Excellence (NICE), ed.: Lower urinary tract symptoms in men: management. London 2015.
10.Donovan JL, Peters TJ, Abrams P, Brookes ST, de aa Rosette JJ, Schäfer W: Scoring the short form ICSmaleSF questionnaire. International Continence Society. J Urol 2000; 164: 1948–55 CrossRef CrossRef MEDLINE
11.Bryan NP, Chapple CR: Frequency volume charts in the assessment and evaluation of treatment: how should we use them? Eur Urol 2004; 46: 636–40 CrossRef MEDLINE
12.Berges R, Oelke M: Age-stratified normal values for prostate volume, PSA, maximum urinary flow rate, IPSS, and other LUTS/BPH indicators in the German male community-dwelling population aged 50 years or older. World J Urol 2011; 29: 171–8 CrossRef MEDLINE
13.Roehrborn CG: Accurate determination of prostate size via digital rectal examination and transrectal ultrasound. Urology 1998; 51: 19–22 CrossRef
14.Roehrborn CG, Girman CJ, Rhodes T, et al.: Correlation between prostate size estimated by digital rectal examination and measured by transrectal ultrasound. Urology 1997; 49: 548–57 CrossRef
15.Oelke M, Hofner K, Jonas U, de la Rosette JJ, Ubbink DT, Wijkstra H: Diagnostic accuracy of noninvasive tests to evaluate bladder outlet obstruction in men: detrusor wall thickness, uroflowmetry, postvoid residual urine, and prostate volume. Eur Urol 2007; 52: 827–34 CrossRef MEDLINE
16.McConnell JD, Roehrborn CG, Bautista OM, et al.: The long-term effect of doxazosin, finasteride, and combination therapy on the clinical progression of benign prostatic hyperplasia. New Engl J Med 2003; 349: 2387–98 CrossRef MEDLINE
17.Roehrborn CG: Alfuzosin 10 mg once daily prevents overall clinical progression of benign prostatic hyperplasia but not acute urinary retention: results of a 2-year placebo-controlled study. BJU international 2006; 97: 734–4 CrossRef MEDLINE
18.Cox CE, Hinman F Jr: Experiments with induced bacteriuria, vesical emptying and bacterial growth on the mechanism of bladder defense to infection. J Urol 1961; 86: 739–48 CrossRef
19.Dray EV, Clemens JQ: Recurrent urinary tract infections in patients with incomplete bladder emptying: is there a role for intravesical therapy? Transl Androl Urol 2017; 6: 163–70 CrossRef MEDLINE PubMed Central
20.Bohnen AM, Groeneveld FP, Bosch JL: Serum prostate-specific antigen as a predictor of prostate volume in the community: the Krimpen study. European Urology 2007; 51: 1645–52; discussion 52–3 CrossRef MEDLINE
21.Roehrborn CG, McConnell J, Bonilla J, et al.: Serum prostate specific antigen is a strong predictor of future prostate growth in men with benign prostatic hyperplasia. J Urol 2000; 163: 13–20 CrossRef CrossRef
22.Sriprasad S, Thompson PM: Are men with lower urinary tract symptoms at increased risk of prostate cancer? A systematic review and critique of the available evidence. BJU Int 2001; 87: 127–8 CrossRef MEDLINE
23.Brown CT, O‘Flynn E, Van Der Meulen J, Newman S, Mundy AR, Emberton M: The fear of prostate cancer in men with lower urinary tract symptoms: should symptomatic men be screened? BJU Int 2003; 91: 30–2 CrossRef MEDLINE
24.Anikwe RM: Correlations between clinical findings and urinary flow rate in benign prostatic hypertrophy. Int Surg 1976; 61: 392–4.
25.Clement KD, Burden H, Warren K, Lapitan MC, Omar MI, Drake MJ: Invasive urodynamic studies for the management of lower urinary tract symptoms (LUTS) in men with voiding dysfunction. Cochrane Database Syst Rev 2015 CD011179 CrossRef MEDLINE
26.Lewis AL, Young GJ, Abrams P, et al.: Clinical and patient-reported outcome measures in men referred for consideration of surgery to treat lower urinary tract symptoms: baseline results and diagnostic findings of the urodynamics for prostate surgery trial; randomised evaluation of assessment methods (UPSTREAM). Eur Urol Focus 2019; 5: 340–50 CrossRef MEDLINE
27.Isaacs JT: Importance of the natural history of benign prostatic hyperplasia in the evaluation of pharmacologic intervention. Prostate Suppl 1990; 3: 1–7 CrossRef MEDLINE
28.Kirby RS: The natural history of benign prostatic hyperplasia: what have we learned in the last decade? Urology 2000; 56: 3–6 CrossRef
29.Netto NR Jr, de Lima ML, Netto MR, D‘Ancona CA: Evaluation of patients with bladder outlet obstruction and mild international prostate symptom score followed up by watchful waiting. Urology 1999; 53: 314–6 CrossRef
30.Yap TL, Brown C, Cromwell DA, van der Meulen J, Emberton M: The impact of self-management of lower urinary tract symptoms on frequency-volume chart measures. BJU Int 2009; 104: 1104–8 CrossRef MEDLINE
31.Sebastianelli A, Russo GI, Kaplan SA, et al.: Systematic review and meta-analysis on the efficacy and tolerability of mirabegron for the treatment of storage lower urinary tract symptoms/overactive bladder: comparison with placebo and tolterodine. Int J Urol 2018; 25: 196–205 CrossRef MEDLINE
32.Michel MC, Vrydag W: Alpha1-, alpha2– and beta-adrenoceptors in the urinary bladder, urethra and prostate. Br J Pharmacol 2006; 147: 88–119 CrossRef MEDLINE PubMed Central
33.Djavan B, Chapple C, Milani S, Marberger M: State of the art on the efficacy and tolerability of alpha1-adrenoceptor antagonists in patients with lower urinary tract symptoms suggestive of benign prostatic hyperplasia. Urology 2004; 64: 1081–8 CrossRef MEDLINE
34.Brousil P, Shabbir M, Zacharakis E, Sahai A: PDE-5 inhibitors for BPH-associated LUTS. Current drug targets 2015; 16: 1180–6 CrossRef MEDLINE
35.Naslund MJ, Miner M: A review of the clinical efficacy and safety of 5alpha-reductase inhibitors for the enlarged prostate. Clin Ther 2007; 29: 17–25 CrossRef MEDLINE
36.Han J, Jung JH, Bakker CJ, Ebell MH, Dahm P: Desmopressin for treating nocturia in men. Cochrane Database Syst Rev 2017; 10: CD012059 CrossRef PubMed Central
37.Allkanjari O, Vitalone A: What do we know about phytotherapy of benign prostatic hyperplasia? Life Sci 2015; 126: 42–56 CrossRef MEDLINE
38.Keehn A, Taylor J, Lowe FC: Phytotherapy for benign prostatic hyperplasia. Curr Urol Rep 2016; 17: 53 CrossRef MEDLINE
39.Pagano E, Laudato M, Griffo M, Capasso R: Phytotherapy of benign prostatic hyperplasia. A minireview. Phytother Res 2014; 28: 949–55 CrossRef MEDLINE
40.Tacklind J, Macdonald R, Rutks I, Stanke JU, Wilt TJ: Serenoa repens for benign prostatic hyperplasia. Cochrane Database Syst Rev 2012; 12: CD001423 CrossRef PubMed Central
e1.Kaplan SA, Lee JY, Meehan AG, Kusek JW: Time course of incident adverse experiences associated with doxazosin, finasteride and combination therapy in men with benign prostatic hyperplasia: the MTOPS trial. J Urol 2016; 195: 1825–9 CrossRef MEDLINE
e2.Roehrborn CG, Siami P, Barkin J, et al.: The effects of combination therapy with dutasteride and tamsulosin on clinical outcomes in men with symptomatic benign prostatic hyperplasia: 4-year results from the CombAT study. Eur Urol 2010; 57: 123–31 CrossRef MEDLINE
e3.Pattanaik S, Mavuduru RS, Panda A, et al.: Phosphodiesterase inhibitors for lower urinary tract symptoms consistent with benign prostatic hyperplasia. Cochrane Database Syst Rev 2018; 11: CD010060 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e4.Allison SJ, Gibson W: Mirabegron, alone and in combination, in the treatment of overactive bladder: real-world evidence and experience. Ther Adv Urol 2018; 10: 411–9 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e5.Kaplan SA, Roehrborn CG, Rovner ES, Carlsson M, Bavendam T, Guan Z: Tolterodine and tamsulosin for treatment of men with lower urinary tract symptoms and overactive bladder: a randomized controlled trial. JAMA 2006; 296: 2319–28 CrossRef MEDLINE
e6.van Kerrebroeck, Chapple C, Drogendijk T, et al.: Combination therapy with solifenacin and tamulosin oral contolled absorption system in a single tablet for lower urinary tract symptoms in men: efficacy and safety results from the randomised controlled NEPTUNE trial. Eur Urol 2013; 64: 1003–12 CrossRef MEDLINE
e7.Cindolo L, Pirozzi L, Fanizza C, et al.: Drug adherence and clinical outcomes for patients under pharmacological therapy for lower urinary tract symptoms related to benign prostatic hyperplasia: population-based cohort study. Eur Urol 2015; 68: 418–25 CrossRef MEDLINE
e8.Gratzke C, Schlenker B, Seitz M, et al.: Complications and early postoperative outcome after open prostatectomy in patients with benign prostatic enlargement: results of a prospective multicenter study. J Urol 2007; 177: 1419–22 CrossRef MEDLINE
e9.Reich O, Gratzke C, Bachmann A, et al.: Morbidity, mortality and early outcome of transurethral resection of the prostate: a prospective multicenter evaluation of 10,654 patients. J Urol 2008; 180: 246–9 CrossRef MEDLINE
e10.Zhang Y, Yuan P, Ma D, et al.: Efficacy and safety of enucleation vs. resection of prostate for treatment of benign prostatic hyperplasia: a meta-analysis of randomized controlled trials. Prostate Cancer Prostatic Dis 2019; 22: 493–508 CrossRef MEDLINE
e11.El-Hakim A, Elhilali MM: Holmium laser enucleation of the prostate can be taught: the first learning experience. BJU Int 2002; 90: 863–9 CrossRef MEDLINE
e12.Kampantais S, Dimopoulos P, Tasleem A, Acher P, Gordon K, Young A: Assessing the learning curve of holmium laser enucleation of prostate (HoLEP). A systematic review. Urology 2018; 120: 9–22 CrossRef MEDLINE
e13.Lai S, Peng P, Diao T, et al.: Comparison of photoselective green light laser vaporisation versus traditional transurethral resection for benign prostate hyperplasia: an updated systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials and prospective studies. BMJ open 2019; 9: e028855 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e14.Sievert KD, Schonthaler M, Berges R, et al.: Minimally invasive prostatic urethral lift (PUL) efficacious in TURP candidates: a multicenter German evaluation after 2 years. World J Urol 2019; 37: 1353–60 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e15.McVary KT, Rogers T, Roehrborn CG: Rezum water vapor thermal therapy for lower urinary tract symptoms associated with benign prostatic hyperplasia: 4-year results from randomized controlled study. Urology 2019; 126: 171–9 CrossRef MEDLINE
e16.Desai M, Bidair M, Zorn KC, et al.: Aquablation for benign prostatic hyperplasia in large prostates (80–150 mL): 6-month results from the WATER II trial. BJU Int 2019; 124: 321–8 CrossRef MEDLINE
e17.Gilling P, Barber N, Bidair M, et al.: Two-year outcomes after aquablation compared to TURP: Efficacy and ejaculatory improvements sustained. Adv Ther 2019; 36: 1326–36 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e18.Suarez-Ibarrola R, Bach T, Hein S, et al.: Efficacy and safety of aquablation of the prostate for patients with symptomatic benign prostatic enlargement: a systematic review. World J Urol 2020; 38: 1147–63 CrossRef MEDLINE
e19.Abt D, Hechelhammer L, Mullhaupt G, et al.: Comparison of prostatic artery embolisation (PAE) versus transurethral resection of the prostate (TURP) for benign prostatic hyperplasia: randomised, open label, non-inferiority trial. BMJ 2018; 361: k2338 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e20.Zumstein V, Betschart P, Vetterlein MW, et al.: Prostatic artery embolization versus standard surgical treatment for lower urinary tract symptoms secondary to benign prostatic hyperplasia: a systematic review and meta-analysis. Eur Urol Focus 2019; 5: 1091–100 CrossRef MEDLINE
e21.Porpiglia F, Fiori C, Bertolo R, et al.: 3-year follow-up of temporary implantable nitinol device implantation for the treatment of benign prostatic obstruction. BJU Int 2018; 122: 106–12 CrossRef MEDLINE
e22.Yuan J-Q, Mao C, Wong SY-S, et al.: Comparative effectiveness and safety of monodrug therapies for lower urinary tract symptoms associated with benign prostatic hyperplasia: a network meta-analysis. Medicine 2015; 94: e974 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e23.Nickel JC, Sander S, Moon TD: A meta-analysis of the vascular-related safety profile and efficacy of alpha-adrenergic blockers for symptoms related to benign prostatic hyperplasia. Int J Clin Pract 2008; 62: 1547–59 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e24.Chatziralli IP, Sergentanis TN: Risk factors for intraoperative floppy iris syndrome: a meta-analysis. Ophthalmology 2011; 118: 730–5 CrossRef MEDLINE
e25.Gacci M, Ficarra V, Sebastianelli A, et al.: Impact of medical treatments for male lower urinary tract symptoms due to benign prostatic hyperplasia on ejaculatory function: a systematic review and meta-analysis. J Sex Med 2014; 11: 1554–66 CrossRef MEDLINE
e26.Kim JH, Baek MJ, Sun HY, et al.: Efficacy and safety of 5 alpha-reductase inhibitor monotherapy in patients with benign prostatic hyperplasia: a meta-analysis. PloS one 2018; 13: e0203479 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e27.Kuntz RM, Lehrich K, Ahyai SA: Holmium laser enucleation of the prostate versus open prostatectomy for prostates greater than 100 grams: 5-year follow-up results of a randomised clinical trial. Eur Urol 2008; 53: 160–6 CrossRef MEDLINE
e28. Gacci M, Corona G, Salvi M, et al.: A systematic review and meta-analysis on the use of phosphodiesterase 5 inhibitors alone or in combination with α-blockers for lower urinary tract symptoms due to benign prostatic hyperplasia. Eur Urol 2012; 61: 994–1003 CrossRef MEDLINE
e29. Yokoyama T, Uematsu K, Watanabe T, et al.: Naftopidil and propiverine hydrochloride for treatment of male lower urinary tract symptoms suggestive of benign prostatic hyperplasia and concomitant overactive bladder: a prospective randomized controlled study. Scand J Urol Nephrol 2009; 43: 307–14 CrossRef MEDLINE
e30.Höfner K, Burkart M, Jacob G, Jonas U: Safety and efficacy of tolterodine extended release in men with overactive bladder symptoms and presumed non-obstructive benign prostatic hyperplasia. World J Urol 2007; 25: 627–33 CrossRef MEDLINE
e31. Kaplan SA, Goldfischer ER, Steers WD, Gittelman M, Andoh M, Forero-Schwanhaeuser S: Solifenacin treatment in men with overactive bladder: effects on symptoms and patient-reported outcomes. Aging Male 2010; 13: 100–7 CrossRef MEDLINE
e32.Herschorn S, Jones JS, Oelke M, MacDiarmid S, Wang JT, Guan Z: Efficacy and tolerability of fesoterodine in men with overactive bladder: a pooled analysis of 2 phase III studies. Urology 2010; 75: 1149–55 CrossRef MEDLINE
e33.Abrams P, Kaplan S, De Koning Gans HJ, Millard R: Safety and tolerability of tolterodine for the treatment of overactive bladder in men with bladder outlet obstruction. J Urol 2006; 175: 999–1004; discussio CrossRef
e34.Chapple CR, Kaplan SA, Mitcheson D, et al.: Randomized double-blind, active-controlled phase 3 study to assess 12-month safety and efficacy of mirabegron, a beta(3)-adrenoceptor agonist, in overactive bladder. Eur Urol 2013; 63: 296–305 CrossRef MEDLINE
e35. Khullar V, Amarenco G, Angulo JC, et al.: Efficacy and tolerability of mirabegron, a β3-adrenoceptor agonist, in patients with overactive bladder: results from a randomised European–Australian phase 3 trial. Eur Urol 2013; 63: 283–95 CrossRef MEDLINE
e36. Nitti VW, Auerbach S, Martin N, Calhoun A, Lee M, Herschorn S: Results of a randomized phase III trial of mirabegron in patients with overactive bladder. J Urol 2013; 189: 1388–95 CrossRef MEDLINE
e37. Wagg A, Staskin D, Engel E, Herschorn S, Kristy RM, Schermer CR: Efficacy, safety, and tolerability of mirabegron in patients aged ≥ 65 yr with overactive bladder wet: a phase IV, double-blind, randomised, placebo-controlled study (PILLAR). Eur Urol 2020; 77: 211–20 CrossRef MEDLINE
e38.Liu Y, Cheng Y, Zhuo L, et al.: Impact on sexual function of endoscopic enucleation vs transurethral resection of the prostate for lower urinary tract symptoms due to benign prostatic hyperplasia: A systematic review and meta-analysis. J Endourol 2020; 34:1064–74 CrossRef MEDLINE
e39.Sakalis VI, Karavitakis M, Bedretdinova D, et al.: Medical treatment of nocturia in men with lower urinary tract symptoms: systematic review by the European Association of Urology Guidelines Panel for male lower urinary tract symptoms. Eur Urol 2017; 72: 757–69 CrossRef MEDLINE
e40.Kim HJ, Sun HY, Choi H, et al.: Efficacy and safety of initial combination treatment of an alpha blocker with an anticholinergic medication in benign prostatic hyperplasia patients with lower urinary tract symptoms: updated meta-analysis. PLoS One 2017; 12: e0169248 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e41. Drake MJ, Oelke M, Snijder R, et al.: Incidence of urinary retention during treatment with single tablet combinations of solifenacin+ tamsulosin OCAS™ for up to 1 year in adult men with both storage and voiding LUTS: a subanalysis of the NEPTUNE/NEPTUNE II randomized controlled studies. PloS one 2017; 12 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e42.Lourenco T, Shaw M, Fraser C, MacLennan G, N’Dow J, Pickard R: The clinical effectiveness of transurethral incision of the prostate: a systematic review of randomised controlled trials. World J Urol 2010; 28: 23–32 CrossRef MEDLINE
e43. Cornu J-N, Ahyai S, Bachmann A, et al.: A systematic review and meta-analysis of functional outcomes and complications following transurethral procedures for lower urinary tract symptoms resulting from benign prostatic obstruction: an update. Eur Urol 2015; 67: 1066–96 CrossRef MEDLINE
e44. Ahyai SA, Gilling P, Kaplan SA, et al.: Meta-analysis of functional outcomes and complications following transurethral procedures for lower urinary tract symptoms resulting from benign prostatic enlargement. Eur Url 2010; 58: 384–97 CrossRef MEDLINE
e45. Alexander CE, Scullion MMF, Omar MI, et al.: Bipolar versus monopolar transurethral resection of the prostate for lower urinary tract symptoms secondary to benign prostatic obstruction. Cochrane Database Syst Rev 2019; CD009629 CrossRef MEDLINE
e46.Wroclawski ML, Carneiro A, Amarante RDM, et al.: ‘Button type’bipolar plasma vaporisation of the prostate compared with standard transurethral resection: a systematic review and meta-analysis of short-term outcome studies. BJU international 2016; 117: 662–8 CrossRef MEDLINE
e47. Razzaghi MR, Mazloomfard MM, Mokhtarpour H, Moeini A: Diode laser (980 nm) vaporization in comparison with transurethral resection of the prostate for benign prostatic hyperplasia: randomized clinical trial with 2-year follow-up. Urology 2014; 84: 526–32 CrossRef MEDLINE
e48.Deng Z, Sun M, Zhu Y, et al.: Thulium laser VapoResection of the prostate versus traditional transurethral resection of the prostate or transurethral plasmakinetic resection of prostate for benign prostatic obstruction: a systematic review and meta-analysis. World J Urol 2018; 36: 1355–64 CrossRef MEDLINE
e49.Lusuardi L, Mitterberger M, Hruby S, et al.: Update on the use of diode laser in the management of benign prostate obstruction in 2014. World J Urol 2015; 33: 555–62 CrossRef MEDLINE
e50.Roehrborn C, Barkin J, Gange SN, et al.: Five year results of the prospective randomized controlled prostatic urethral LIFT study. Can J Urol 2017; 24: 8802–13.
e51.Autorino R, Zargar H, Mariano MB, et al.: Perioperative outcomes of robotic and laparoscopic simple prostatectomy: a European-American multi-institutional analysis. Eur Urol 2015; 68: 86–94 CrossRef MEDLINE
e52.Lucca I, Shariat SF, Hofbauer SL, Klatte T: Outcomes of minimally invasive simple prostatectomy for benign prostatic hyperplasia: a systematic review and meta-analysis. World J Urol 2015; 33: 563–70 CrossRef MEDLINE
e53.Amparore D, De Cillis S, Volpi G, et al.: First- and second-generation temporary implantable nitinol devices as minimally invasive treatments for BPH-related LUTS: systematic review of the literature. Curr Urol Rep 2019; 20: 47 CrossRef MEDLINE
e54. Andriole GL, Kirby R: Safety and tolerability of the dual 5α-reductase inhibitor dutasteride in the treatment of benign prostatic hyperplasia. Eur Urol 2003; 44: 82–8 CrossRef

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #25950
dlhos
am Samstag, 5. Dezember 2020, 09:06

DIAGNOSTIK

Ich halte die Uroflowmetrie mit der sonographischer RH-Bestimmung für die wichtigsten Verfahren in der Diagnostik.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #25950
dlhos
am Samstag, 5. Dezember 2020, 09:06

DIAGNOSTIK

Ich halte die Uroflowmetrie mit der sonographischer RH-Bestimmung für die wichtigsten Verfahren in der Diagnostik.

Zum Artikel

Stellenangebote

    Schlagwörter