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Hintergrund: Kinder und Neugeborene werden im Krankenhaus sehr häufig intravenös therapiert. Systematische Erfassungen zur Inzidenz von Paravasationen bei Kindern und Neugeborenen fehlen. Einzelne Studien berichten für Neugeborene mit intravenöser Therapie auf Intensivstationen Inzidenzen von 18–46 %. Bei 2,4–4 % kommt es zu folgenschweren Komplikationen wie Nekrosen und Ulzerationen, die langfristig durch ungünstige Narbenbildung zu Kontrakturen, Deformitäten und Funktionsverlusten von Extremitäten führen können. Leitlinien zur Versorgung pädiatrischer Paravasatverletzungen fehlen bisher.

Methode: Diese Übersichtsarbeit basiert auf einer selektiven Literaturrecherche in PubMed (für den Zeitraum 1979 bis Juni 2020) sowie klinikeigenen Erfahrungen.

Ergebnisse: Weil randomisierte kontrollierte Studien zur Versorgung pädiatrischer Paravasatverletzungen fehlen, bleibt die Evidenz auf kleine Vergleichsstudien und Fallserien beschränkt. Abhängig von Volumen und Art des Substrats sowie patientenindividuellen Faktoren kommen konservative, medikamentöse oder operative Therapien zum Einsatz. Zunächst wird evaluiert, ob es sich bei dem Paravasat um eine Substanz ohne primär toxische Eigenschaften, um eine gewebereizende (irritante) oder nekroseinduzierende (vesikante) Substanz handelt. Haut und Gewebe werden auf Schädigung, Hautkolorit, Schwellung, Rekapillarisierungszeit und Puls (distal der Schädigung) untersucht. In Abhängigkeit von Substanz und Volumen des Paravasats sowie der Gewebeschädigung gehören neben konservativen Therapien die Gabe von Antidot, Hyaluronidase oder Vasodilatatoren (wie Phentolamin) sowie „multiple puncture“-Verfahren, Auswaschungen und die Liposuktion zu den Behandlungsoptionen.

Schlussfolgerung: Ohne Hinweis auf eine Therapieüberlegenheit bleibt die Therapie eine Individualentscheidung mit dem Risiko eines Off-Label-Einsatzes.

LNSLNS

Die intravenöse Medikamentengabe gehört in der Pädiatrie zu den häufigsten stationären Therapieformen. Trotz pflegerischer Standards, regelmäßiger Überwachung und kritischer Indikationsstellung kann es schicksalhaft zum Flüssigkeitsaustritt aus dem Gefäßsystem in das umgebende Gewebe, zu sogenannten Paravasationen, kommen (1). In einer retrospektiven Analyse zu 42 Kindern entfielen 41 Paravasationen (98 %) auf periphere Venenkatheter und lediglich eine Paravasation (2 %) auf einen zentralen Venenkatheter; in 40 Fällen waren die Extremitäten und nur in einem Fall war der Schädel betroffen (1). Durch die feine Haut und das geringe subkutane Fettgewebe sind die Venen an den Extremitäten am besten zugänglich, gleichzeitig aber am anfälligsten für Verletzungen (1, 2, 3, 4, e1). Darüber hinaus sind Kleinkinder und Neonaten durch die kleinen Gefäße mit fragiler Gefäßwand, die schwierige Zugangsfixierung, die häufig lang andauernde intravenöse Therapie und das limitierte Mitteilungsvermögen von Schmerzen besonders gefährdet (1, 2, 3, 4). In der Neonatologie stellen insbesondere ein jüngeres Alter (< 32.–33. Schwangerschaftswoche [SSW], < 28 Lebenstage) und niedriges Geburtsgewicht (< 1 500–2 500 g; Odds Ratio [OR] für < 1 500 g: 1,91) einen Risikofaktor dar (5, 6, 7) und treten 70 % der Paravasatverletzungen bei Frühstgeborenen ≤ 26. SSW auf (8). Abhängig von Art, Menge und Lokalisation des Paravasats können rasch folgenschwere Komplikationen auftreten, wie Schmerzen, Nekrosen, Sehnen-, Nervenläsionen und Kompartment-Syndrome sowie im Verlauf Narben, Kontrakturen und Deformitäten, die zu Funktionseinschränkungen der Extremitäten oder gar Amputationen führen können (1, 9, 10, 11, 12, e2, e3, e4, e5, e6, e7, e8, e9, e10, e11). Laut einer Studie aus dem Jahr 1989, in der 100 Neonaten untersucht wurden, hatten 4 % nach Verlassen der Intensivstation kosmetisch oder funktionell relevante Narben nach Paravasation (e12). Häufig sind zur Behandlung dieser Langzeitschäden wiederholte chirurgische Interventionen mit längeren Krankenhausaufenthalten und teure Nachbehandlungen notwendig, die nicht zuletzt zu Rechtsstreitigkeiten führen können (13, 14).

Weil Definition und Dokumentation uneinheitlich sind und Register fehlen, variieren die Angaben zur Inzidenz von Paravasationen erheblich. Während Inzidenzen bei hospitalisierten Kindern mit intravenöser Therapie von 2–16 % genannt werden (15, 16, 17, 18), werden für Neonaten Inzidenzen von 18–46 % angegeben (6, 7); schwere, interventionsbedürftige Paravasatverletzungen und Nekrosen treten bei 2,4–4 % der Neonaten auf (5, 8, 19). In einer retrospektiven Analyse von Paravasatverletzungen an 25 Neonaten konnte allerdings gezeigt werden, dass nur neun Fälle (36 %) adäquat dokumentiert worden waren (20). Obwohl leichte Paravasatverletzungen unter konservativer Therapie abheilen können, werden die potenziellen Folgen häufig unterschätzt.

In einer Studie mit 34 Fällen von Paravasation bei insgesamt 1 409 Neugeborenen auf einer Intensivstation wurden bei sofortiger Intervention (Beginn innerhalb 30 Minuten) in nur sechs Fällen Nekrosen verzeichnet (5), was eine im Vergleich niedrige Nekroseinzidenz (0,4 %) ergab (8, 19).

Eine Paravasatverletzung ist ein Notfall und bedarf einer strukturierten Erfassung und Therapie. Aufgrund der inhomogenen Studienlage und fehlender randomisierter kontrollierter Studien (21) gibt es keine einheitliche Behandlungsempfehlung und sind die verfügbaren Therapieoptionen nicht immer bekannt (4).

Ziel dieser Arbeit ist es, eine Übersicht über die Einschätzung und Therapie von Paravasatverletzungen an den Extremitäten bei Neonaten und Kindern zu geben und einen Algorithmus für die Behandlung zu entwickeln.

Methode

Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche bei Medline/PubMed mit den Suchbegriffen „extravasation“ und „paravasation“ kombiniert mit „pediatric“, „child“, „infant“ und „neonatal“. Anhand des Titels und Abstracts fand eine Vorauswahl aller Treffer statt, gefolgt von einer Volltextanalyse. Die Veröffentlichungen umfassen den Zeitraum von 1979 bis Juni 2020. Eingeschlossen wurden alle Publikationen in englischer, deutscher und französischer Sprache mit verfügbarem Volltext, alle relevanten systematischen Übersichtsarbeiten, Metaanalysen, Originalarbeiten, Einzelfallserien, Einzelfallberichte sowie „letters to the editor“. Ausgeschlossen wurden Kommentare, Kadaverstudien, Tierversuche und narrative Übersichtsarbeiten. Auf Grundlage der eingeschlossenen Studien sowie eigener klinischer Erfahrungen wurde ein Behandlungsalgorithmus für Neonaten und Kinder zur notfallmäßigen Behandlung von Paravasatverletzungen an den Extremitäten entwickelt.

Ergebnisse

Die Literaturrecherche ergab 3 201 Treffer. Nach Ausschluss von Arbeiten ohne passendes Thema oder Endpunkt wurden 45 Studien eingeschlossen: drei Reviews, fünf Studien über Implementierung von Klinikstandards, eine Operationstechnik, eine prospektiv vergleichende Studie, drei prospektiv nichtvergleichende Studien, elf retrospektive Fallserien, 18 Fallberichte und drei als Letter veröffentlichte Fallserien. Es konnte keine randomisierte kontrollierte Studie identifiziert werden.

Aufgrund von Inhomogenität, mangelnder Vergleichbarkeit der Studien und fehlender randomisierter kontrollierter Studien konnte kein Therapieverfahren als überlegen gewertet und als Standardverfahren etabliert werden.

Pathophysiologie

Der Flüssigkeitsaustritt aus dem Gefäßsystem führt zu einer Schädigung des umliegenden Gewebes und kann in einen Gewebeuntergang münden. Khan und Holmes (22) haben 2002 fünf Mechanismen der Gewebeschädigung bei Paravasatnekrosen identifiziert (Kasten 1).

Mechanismen der Gewebeschädigung bei Paravasationen nach Khan und Holmes
Kasten 1
Mechanismen der Gewebeschädigung bei Paravasationen nach Khan und Holmes

Abhängig vom Substrat können eine direkte Zellschädigung, osmotisch bedingte Volumenverschiebung oder Minderperfusion mit Ischämie durch vasokonstriktive Substanzen einen Gewebeuntergang verursachen. Volumenbedingt kann das Paravasat einen Druckanstieg im Gewebe mit mechanischer Kompression der Arteriolen und konsekutiver Ischämie bedingen. Des Weiteren kann durch den erhöhten Gewebedruck ein Kompartment-Syndrom entstehen. Die bakterielle Infektion kann durch eine vorherige Kolonisation des Zugangs oder der Infusionslösung oder nach Auftreten der Gewebeschädigung als sekundäre Superinfektion auftreten.

Bedingt durch das Volumen und die pharmakologisch-toxische Eigenschaft können die Mechanismen isoliert oder kombiniert zur Gewebeschädigung führen, wobei die Mechanismen potenziell synergistisch wirken können mit aggravierendem Effekt.

Anhand ihrer pharmakologischen Eigenschaft werden die Substanzen in drei Gruppen eingeteilt (Tabelle):

Auszug irritanter und vesikanter Substanzen
Tabelle
Auszug irritanter und vesikanter Substanzen
  • Substanzen ohne primär toxische Eigenschaft
  • Substanzen mit potenziell gewebereizender Eigenschaft (irritant) und
  • Substanzen mit Gewebe nekrotisierender Eigenschaft (vesikant).

Generell stellt jede hypertone/hyperosmolare, hypotone/hypoosmolare (Serumosmolalität 280–295 mosmol/kg) und vasokonstriktive Lösung eine irritante oder vesikante Flüssigkeit dar. Des Weiteren können saure (pH < 5) und basische Lösungen (pH > 9) zu einer Gewebeschädigung führen (23). Die Tabelle umfasst ein Stufenschema in Anlehnung an die von Clark et al. (23) erarbeitete Risikobewertung der gängigsten Substanzen.

Klinik

Im Akutstadium liegen in der Regel lokale Schmerzen und ein Ödem vor. Abhängig vom Volumen und Substrat können zudem ein Erythem oder eine blasse bis entkolorierte und kühle Haut vorhanden sein. Bei massiven Paravasaten kommen eine glänzende Haut und Sensibilitätsminderung hinzu. Die Rekapillarisierung kann verlängert und der Puls distal des Paravasats abgeschwächt oder aufgehoben sein. Sobald die Integrität der Haut gefährdet ist, finden sich Hautläsionen mit nässender, epidermolytischer Haut. Die maximale Ausprägung ist gekennzeichnet durch einen Gewebeuntergang mit mehrschichtigem Haut- und Weichteildefekt, Sehnen- und Nervenschäden, Nekrosen und Ulzerationen sowie das Risiko für Kompartment-Syndrome und Infektionen (1, 9, 11, e2, e3, e4, e5, e6, e8, e9) (Abbildung).

Frühgeborenes (33 + 3 Schwangerschaftswochen, Geburtsgewicht 1740 g) mit Atresie der Arteria pulmonalis
Abbildung
Frühgeborenes (33 + 3 Schwangerschaftswochen, Geburtsgewicht 1740 g) mit Atresie der Arteria pulmonalis

Nach der von Millam 1988 (24) entwickelten Skala für Paravasatverletzungen bei Erwachsenen und den nachfolgend angepassten Skalen für Kinder (3, 13, 25) können Paravasatverletzungen nach drei bis vier Graden eingeteilt werden. Da sich im Akutfall anhand dieser Skaleneinteilung die Handlungsmaxime nicht unmittelbar ableiten lässt, erfolgte in Anlehnung daran (3, 13, 24, 25) die Erarbeitung der in Kasten 2 formulierten Fragen, auf deren Grundlage sich das umgehend erforderliche Vorgehen einfacher ableiten lässt.

Klinisches Assessment für Paravasatverletzungen
Kasten 2
Klinisches Assessment für Paravasatverletzungen

Sobald eine dieser Fragen positiv beantwortet wird, sollten Kollegen der Kinderchirurgie, plastischen Chirurgie oder Handchirurgie hinzugezogen werden.

Therapie

Die zur Verfügung stehenden Therapiemaßnahmen umfassen konservative, medikamentöse und operative Verfahren mit dem Ziel der Schmerzreduktion, der Verbesserung der Gewebeperfusion und Wundheilung sowie der Vermeidung einer Gewebenekrose (13). Zur Erreichung dieser Ziele besteht trotz fehlender Leitlinien der allgemeine Konsens, eine Therapie unverzüglich einzuleiten. Die verschiedenen Therapieformen können isoliert oder kombiniert eingesetzt werden.

Für die notfallmäßige Versorgung einer Paravasatverletzung wurde ein Behandlungsalgorithmus erarbeitet (Grafik).

Behandlungsalgorithmus für die notfallbedingte Versorgung einer Paravasatverletzung
Grafik
Behandlungsalgorithmus für die notfallbedingte Versorgung einer Paravasatverletzung

Als Erstmaßnahme gilt das unverzügliche Stoppen der Infusion beziehungsweise Injektion. Vor Entfernen des intravenösen Zugangs sollte das weitere Vorgehen unter Berücksichtigung der Verletzungsschwere und des Substrats evaluiert werden. Dabei muss überprüft werden, ob es sich um eine irritante oder vesikante Flüssigkeit handelt, ob ein Antidot verfügbar ist und ob dieses über den noch liegenden Zugang lokal verabreicht werden sollte. Dies betrifft insbesondere Neonaten und Kinder, die ein hohes Operationsrisiko haben und keiner unmittelbaren Operation zugeführt werden können, oder eine geringe Paravasatmenge aufweisen. Anschließend sollte der Zugang schnellstmöglich unter Aspiration eines möglichen Verhalts entfernt werden (e13).

Das weitere Vorgehen richtet sich nach der Art des Paravasats. Eine konservative Therapie kann bei Paravasatverletzungen ohne irritante oder vesikante Substanzen erfolgen; andernfalls muss eine Antidotgabe und operative Therapie unabhängig vom Verletzungsgrad evaluiert werden. Neben dem Ausmaß der Paravasatverletzung und der Antidotverfügbarkeit fließen patientenindividuelle Faktoren, wie Alter, Vorerkrankungen, Operationsrisiko und Operationsfähigkeit, in die Wahl des Therapieverfahrens ein.

Bei Komplikationen, wie einem Kompartment-Syndrom, Nekrosen oder einer Infektion, muss unabhängig von der Paravasatsubstanz umgehend die komplikationsspezifische Therapie eingeleitet werden.

Konservative Therapie

Zu den konservativen Therapiemaßnahmen gehören Schmerztherapie, Hochlagerung, Applikation von Wärme oder Kälte, Ruhigstellung, elastische Wickelung und manuelle Lymphdrainage sowie lokale Verbände (1, 26, 27, 28, e14, e15, e16, e17, e18, e19, e20, e21, e22, e23) mit dem Ziel einer Schmerzlinderung, einem Schwellungsrückgang und Resorption des Paravasats zur Vermeidung einer mechanischen Kompression. Die Empfehlungen der konservativen Therapiemaßnahmen basieren auf Expertenmeinungen und Fallserien.

Einheitlich wird die suffiziente Analgesie gemäß des WHO-Stufenschemas unter strenger Indikationsstellung bei Kindern (29) und Hochlagerung empfohlen. Bei elastischen Wickelungen sollten zu enge, abschnürende Verbände vermieden werden. Unterstützt werden können diese Maßnahmen mit einer vorsichtigen manuellen Lymphdrainage. Eine Ruhigstellung in einer weich gepolsterten Gipsschiene kann erfolgen, sofern das Kind eine solche toleriert. Gerade bei Neonaten und Kleinkindern muss dabei auf eine ausreichende Polsterung und Vermeidung von weiteren Schäden, wie Druckstellen, geachtet werden. Auch muss trotz Gipsschiene eine engmaschige Überwachung des Lokalbefunds möglich sein.

Die Applikation von Wärme und Kälte wird kontrovers diskutiert, insbesondere bei der Paravasation irritanter und vesikanter Substanzen (13, 30). Durch Kälte können die Entzündungsreaktion und weitere Diffusion der Substanz ins Gewebe vermindert werden. Allerdings können der Abbau der Substanz und der Heilungsverlauf gleichzeitig verzögert werden, während Wärme die Gewebeperfusion und die damit einhergehende Resorption des Paravasats erhöht. Wärme kann jedoch auch zu einer rascheren Metabolisierung und beschleunigten Gewebeschädigung führen.

Eine regelmäßige Überwachung des Lokalbefunds einschließlich Kontrolle der peripheren Sensibilität, Motorik und Durchblutung und Überprüfung der eingeleiteten Therapie ist besonders in der Anfangsphase wichtig.

Die topische Anwendung antiseptischer und antihaftender Verbände kann erfolgen. Die Auflagen spezieller Wundverbände, wie Hydrokolloid- oder Schaumverbände, können im Verlauf eingesetzt werden (1, 26, 27, e14, e15, e18, e19, e20, e23), werden in der Akutphase jedoch als untergeordnet eingestuft.

Bei Vorliegen einer massiven Schwellung kann in seltenen Fällen das von Chandavasu et al. 1986 (31) beschriebene „multiple puncture“-Verfahren als semiinvasive Therapie eingesetzt werden. Dieses Verfahren wurde insbesondere bei der Extravasation von hypertoner Lösung und Lösungen mit niedrigem pH-Wert empfohlen. Nach ausgiebiger Desinfektion und unter sterilen Kautelen werden mittels einer Kanüle multiple Punktionen im Bereich der größten Schwellung vorgenommen; die Flüssigkeit wird vorsichtig über diese Punktionen ausgestrichen. Anschließend werden Verbände mit in hypertoner Kochsalzlösung getränkten Kompressen angelegt. Die Verwendung einer Skalpellspitze als Alternative zur Kanüle wurde ebenfalls beschrieben (e24).

Dieses Verfahren soll den Druck verringern und den Abfluss der Flüssigkeit fördern. Bedacht werden muss jedoch, dass die multiplen Punktionen die fragile Haut zusätzlich schädigen können.

Medikamentöse Therapie

Bei der Paravasation irritanter und vesikanter Substanzen muss evaluiert werden, ob ein Antidot verfügbar ist. Für einzelne Chemotherapeutika sind spezifische Gegenmittel verfügbar (32, 33), deren Gabe durch onkologische Fachgesellschaften in Leitlinien spezifiziert wird. Die Zulassung der meisten Antidots ist allerdings auf Erwachsene beschränkt. Studien und Daten zur Anwendung bei Kindern sind nur in Ausnahmefällen verfügbar, sodass die Gabe eines Antidots bei Kindern gegebenenfalls einen Off-Label-Einsatz darstellt.

Medikamentöse Therapie bei vasokonstriktiven Substanzen

Die Paravasation vasokonstriktiver Substanzen (zum Beispiel Adrenalin, Dopamin, Epinephrin) kann über die vasopressive Wirkung eine ischämische Nekrose verursachen. Eine topische Applikation von 2 % Nitroglycerin mit einer Dosierung von 4 mg/kg Körpergewicht ist als Verband bei solchen Paravasaten mit peripherer Gewebeischämie möglich (26, e25, e26). Durch die Resorption über die Haut mit potenziell systemischer Wirkung darf Nitroglycerin jedoch nicht bei perforierter oder beschädigter Haut angewendet werden und nur bei Kindern ab einem Alter von ≥ 21 Tagen (3, 13).

Des Weiteren kann eine Applikation des nichtselektiven α-Adrenorezeptorblockers Phentolamin als Antagonist der α-adrenergen Substanzen erfolgen (13, e17, e27, e28). Hierdurch kann gefäßerweiternd die Gewebeischämie reduziert und somit eine ischämische Nekrose verhindert werden. Etwa 1–7,5 mL Phentolamin in einer Konzentration von 0,5 mg/mL kann titriert in das betroffene Gewebe subcutan injiziert werden (13, e27). Hierdurch werden in der Regel eine unmittelbare Vasodilatation und verbesserte Gewebeperfusion erzielt. Bei gutem Ansprechen kann die Gabe wiederholt werden. Bei Erwachsenen kann eine Gabe von 5–10 mg erfolgen (30).

Da bei beiden Medikamenten eine Hypotension und reflektorische Tachykardie als Nebenwirkungen auftreten können, empfehlen wir eine Kreislauf-Überwachung während der Anwendung.

Hyaluronidase

Hyaluronidase wurde im Rahmen von unterschiedlichsten Paravasatsubstanzen beschrieben und ist ein Enzym, das die Hyaluronsäure im Bindegewebe hydrolysiert, wodurch das Gewebe permeabler wird. Dadurch kann das Paravasat einfacher diffundieren und rascher abgebaut werden. Hyaluronidase wird über mehrere Punktionen in das betroffene Gebiet subcutan injiziert. Die Gabe kann alleinig (34, 35, e17, e29, e30, e31, e32) oder in Kombination mit einer Auswaschung mit Kochsalzlösung (9, 28, 36, 37, 38, e7) erfolgen. Die Dosierung kann gemäß den Herstellern variabel sein. Bei einer isolierten Hyaluronidaseinjektion beträgt die Gesamtdosis etwa 150 IE (30, 34); kombiniert mit Auswaschungen und in Abhängigkeit von der Verletzungsschwere kann sie bis 1 500 IE (9, 28, 36, 38) gesteigert werden.

Operative Therapie: Auswaschung und Liposuktion

Die operative Therapie basiert auf der von Gault 1993 (9) beschriebenen Auswaschtechnik, die unter sterilen Kautelen unter Analgosedierung oder Allgemeinanästhesie erfolgt (5). Über Punktionen oder kleine Stichinzisionen im betroffenen Gewebe erfolgen wiederholte Spülungen mit saliner Flüssigkeit (zum Beispiel 0,9-%iger Kochsalzlösung), um das Substrat aus dem Gewebe herauszuspülen. Das Gewebe wird dabei mit einem Volumen von 60–500 mL saliner Flüssigkeit, unterteilt in Aliquoten von 30–50 mL, gespült (5, 9, 28). Die Verwendung atraumatischer Kanülen zur Vermeidung von Gefäß-, Nerven- und Sehnenverletzungen wird empfohlen. Durch die zusätzliche Verwendung von Hyaluronidase kann das Paravasat gegebenenfalls intensiver ausgespült werden. Dafür wird das betroffene Gewebe vor den Auswaschungen mit Hyaluronidase einmalig oder wiederholt infiltriert.

Alternativ können die Spülungen mit einer einmaligen oder zwischen den Auswaschungen wiederholten Liposuktion(en) kombiniert werden (9, 37, 38, e7). Diese Kombination wurde sowohl mit (9, 37, 38, e7) als auch ohne (37, 39) vorherige Hyaluronidase-Applikation beschrieben. Bei ausreichend vorhandenem Subkutangewebe ist es möglich, eine isolierte Liposuktion vorzunehmen und über diese das Paravasat abzusaugen (9, 40, e33). Wegen der Reduktion des subkutanen Fettgewebes bei der Liposuktion muss auf die Gefahr von kosmetischen und funktionellen Einschränkungen hingewiesen werden. Für einen weiteren postoperativen Abfluss wird von einer Primärnaht der Inzisionsstellen abgeraten. Eine Kombination der Liposuktion mit vorheriger Hyaluronidase-Infiltration ohne Auswaschungen wurde bislang nicht beschrieben.

Mangels vergleichbarer Studien bleibt die Wertigkeit der Hyaluronidase unklar.

Im Anschluss an die operativen Therapiemaßnahmen wird ein Vorgehen nach den Prinzipien der konservativen Therapie mit Hochlagerung und abschwellenden Maßnahmen einheitlich empfohlen.

Die operative Therapie mit Auswaschungen sollte binnen 24 Stunden erfolgen, wobei sich diese in einer Fallserie am effektivsten binnen sechs Stunden gezeigt hat (37). Bei Paravasationen von vasokonstriktiven Flüssigkeiten sollte eine Therapie innerhalb von vier bis sechs Stunden erfolgen (37).

Eine Antibiotikatherapie sollte bei einer Infektion erfolgen. Für den prophylaktischen Einsatz ohne Infekthinweis liegen keine Empfehlungen vor.

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 18. 12. 2020, revidierte Fassung angenommen: 20. 4. 2021

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Roslind Karolina Hackenberg
Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Universitätsklinikum Bonn
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn
roslind.hackenberg@ukbonn.de

Zitierweise
Hackenberg RK, Kabir K, Müller A, Heydweiller A, Burger C, Welle K: Extravasation injuries of the limbs in neonates and children—development of a treatment algorithm. Dtsch Arztebl Int 2021; 118: 547–54. DOI: 10.3238/arztebl.m2021.0220

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
eLiteratur:
www.aerzteblatt.de/m2021.0220 oder über QR-Code

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Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Bonn: Dr. med. Roslind K. Hackenberg, PD Dr. med. Koroush Kabir, Prof. Dr. med. Christof Burger, Dr. med. Kristian Welle
Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Schwerbrandverletztenzentrum, BG-Klinik Ludwigshafen, Klinik für Plastische Chirurgie der Ruprecht-Karls-
Universität Heidelberg: Dr. med. Roslind K. Hackenberg
Klinik für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Zentrum für Kinderheilkunde, Universitätsklinikum Bonn: Prof. Dr. med. Andreas Müller
Abteilung für Kinderchirurgie, Betriebsstätte St. Marien der GFO Kliniken Bonn sowie Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Sektion Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Bonn: Dr. med. Andreas Heydweiller
Frühgeborenes (33 + 3 Schwangerschaftswochen, Geburtsgewicht 1740 g) mit Atresie der Arteria pulmonalis
Abbildung
Frühgeborenes (33 + 3 Schwangerschaftswochen, Geburtsgewicht 1740 g) mit Atresie der Arteria pulmonalis
Behandlungsalgorithmus für die notfallbedingte Versorgung einer Paravasatverletzung
Grafik
Behandlungsalgorithmus für die notfallbedingte Versorgung einer Paravasatverletzung
Mechanismen der Gewebeschädigung bei Paravasationen nach Khan und Holmes
Kasten 1
Mechanismen der Gewebeschädigung bei Paravasationen nach Khan und Holmes
Klinisches Assessment für Paravasatverletzungen
Kasten 2
Klinisches Assessment für Paravasatverletzungen
Auszug irritanter und vesikanter Substanzen
Tabelle
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  • Interdisziplinärer Ansatz notwendig
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    Mader, Thomas
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    Dtsch Arztebl Int 2022; 119: 199-200; DOI: 10.3238/arztebl.m2022.0045
    Hackenberg, Roslind K.; Welle, Kristian

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