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Hintergrund: Extended-Spektrum-β-Laktamase- (ESBL-E) und Carbapenemase-produzierende (CPE) beziehungsweise Colistin-resistente Enterobacterales (Col-E) sind multiresistente Erreger, die zunehmend in der Human- und Veterinärmedizin beschrieben werden. Die Arbeit gibt einen Überblick zu Häufigkeit, Quellen und Bedeutung zoonotischer Übertragungen zwischen Menschen und Tieren für diese Erreger.

Methode: Selektive Literaturrecherche und Darstellung der Ergebnisse für Deutschland im weltweiten Kontext.

Ergebnisse: ESBL-E sind in Deutschland sowohl beim Menschen als auch bei Tieren häufig. Die Besiedlungsrate in der Allgemeinbevölkerung beträgt 6–10 %. Eine Hauptquelle ist die teils reiseassoziierte Mensch-zu-Mensch Übertragung. Ein Teil der Besiedlungen ist auf zoonotische Quellen (Tierkontakt, Lebensmittel) zurückzuführen, der für die Niederlande auf > 20 % geschätzt wird. In Deutschland sind CPE-Infektionen bei Menschen und Tieren selten. Die Hauptquelle für Menschen sind nosokomiale Übertragungen. Col-E, die mcr-Resistenzgene tragen, werden in Deutschland meist bei Nutztieren und in deren Fleisch beschrieben. Für den Menschen liegen in Deutschland keine repräsentativen Daten vor. In Europa liegt die Prävalenz der Besiedlung < 2 %, wobei Fernreisen ein Risikofaktor für den Erwerb sind. Die Bedeutung von Tieren als Col-E-Quelle für Menschen ist nicht vollständig geklärt.

Schlussfolgerung: Der Einfluss von Tierproduktion und -kontakt auf eine Besiedlung des Menschen mit CPE, ESBL-E oder Col-E ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Für eine verbesserte Prävention ist ein gemeinsamer Ansatz von Human- und Veterinärmedizin unabdingbar.

LNSLNS

Bei multiresistenten Erregern (MRE) stehen aktuell insbesondere gramnegative Erreger wie Extended-Spektrum-β-Laktamase- (ESBL-E mit Resistenz gegen Cephalosporine der 3. Generation) oder Carbapenemase-produzierende (CPE) sowie Colistin-resistente Enterobacterales (Col-E) im Fokus des Interesses. Bei ESBL-E und CPE sind Therapieoptionen eingeschränkt und viele kalkulierte Behandlungsschemata bei schweren Infektionen greifen nicht (1), sodass sich der Beginn einer effektiven Therapie oft verzögert. Metaanalysen zeigen eine Übersterblichkeit von Patienten mit ESBL-E- (1,85-fach) und CPE-Infektionen (2,8-fach) im Vergleich zu Patienten, die mit nichtmultiresistenten Varianten desselben Erregers infiziert sind (2, 3).

Da für andere MRE wie Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) auch nichtnosokomiale Übertragungswege, wie der zoonotische Austausch zwischen Mensch und Tier, regional eine große Rolle für die Entstehung von Besiedlungen und Infektionen spielen (4, 5), stellt sich die Frage, welchen Stellenwert dies für die genannten gramnegativen MRE hat. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund interessant, dass sich der Einsatz der drei ESBL-E, CPE und Col-E definierenden Antibiotikasubstanzklassen in der Human- sowie Veterinärmedizin unterscheidet und sich der Selektionsdruck somit ungleich verteilt: beim Menschen werden Cephalosporine der 3. Generation, gefolgt von Carbapenemen und Colistin eingesetzt (6). Bei Tieren wird Colistin häufiger gegeben als Cephalosporine der 3. Generation, während Carbapeneme nicht zugelassen sind (7). Kompliziert wird die Untersuchung der (zoonotischen) MRE-Übertragungswege jedoch dadurch, dass nicht nur der Erreger „als Ganzes“, sondern auch Resistenzgene, die oft auf mobilen genetischen Elementen (Kasten) lokalisiert sind, übertragen werden können. Dadurch können Übertragungsketten nicht ausgeschlossen werden, wenn mittels moderner genetischer Fingerabdruckverfahren gezeigt wird, dass sich MRE-Isolate von Mensch und Tier unterscheiden. Umgekehrt beweist aber auch der Nachweis desselben Resistenzgens in zwei Erregern nicht, dass sie aus einem Reservoir kommen, da diese zum Beispiel auf verschiedenen Plasmiden lokalisiert sein können. In dieser Übersichtsarbeit sollen daher zum einen die aktuellen epidemiologischen Erkenntnisse zum Vorkommen von ESBL-E, CPE sowie Col-E bei Mensch und Tier zusammengefasst werden. Zum anderen soll erläutert werden, in welchem Maße diese MRE durch zoonotische Übertragungswege verbreitet werden.

Mobile genetische Elemente
Kasten
Mobile genetische Elemente

Methodik

Selektives Review nach Literaturrecherche in PubMed mit der Suchstrategie: ((ESBL OR colistin OR carbapenemase OR carbapenem) AND (zoonosis OR zoonotic OR farmers OR children OR livestock OR meat OR food OR pig OR poultry OR chicken OR cattle OR fish OR animals OR pets OR dogs OR cats OR horses) AND (prevalence OR carriage OR coloniz* OR colonis*) AND Germany). Zum Vergleich wurden Daten aus anderen Ländern und Behörden ergänzt.

Extended-Spektrum-β-Laktamase bildende Enterobacterales

Grundsätzlich muss beim MRE-Datenvergleich unterschieden werden zwischen Untersuchungen, die den Anteil resistenter Isolate innerhalb einer Bakterienpopulation (Grafik 1A) darstellen, und solchen, die mittels selektiver Techniken (Grafik 1B) den Anteil MRE-positiver Proben (hier „Prävalenz“) in ausgewählten Materialien oder Gruppen untersuchen. Erstere eignen sich zur Beantwortung klinischer Fragen wie der Eignung eines Antibiotikums für die kalkulierte Therapie. Letztere dienen dazu, die Verbreitung eines MRE zu erfassen und zu bestimmen, wie viel Prozent des Kollektivs positiv sind. In Deutschland waren 2019 11,3 % der Escherichia (E.) coli aus klinischen Untersuchungsmaterialien und 11,9 % der Klebsiella pneumoniae unempfindlich gegenüber Cefotaxim (als Indikator für ESBL-E) (8). Dieser Anteil veränderte sich in den vergangenen zehn Jahren kaum und führte vor allem im stationären Versorgungsbereich dazu, dass klinische Handlungsleitlinien für die kalkulierte Antibiotikatherapie schwerer Infektionen wie Urosepsis, abdominelle Infektionen oder nosokomiale Pneumonie angepasst wurden.

Untersuchungstechniken zur Feststellung von Erreger- und Resistenzhäufigkeiten. MRE, multiresistente Erreger; PCR, Polymerasekettenreaktion
Grafik 1
Untersuchungstechniken zur Feststellung von Erreger- und Resistenzhäufigkeiten. MRE, multiresistente Erreger; PCR, Polymerasekettenreaktion

In Deutschland liegt die asymptomatische Besiedlung des Darms mit ESBL-E.-coli bei adulten Menschen zwischen 6,3–10,3 % beziehungsweise bei Kindern um 2,3 % (9, 10, 11, 12, 13, 14) und ist ein Reservoir für später auftretende Infektionen (15). Jedoch existieren mangels Nachweis der infektionspräventiven Effektivität keine Empfehlungen zur Anwendung von Dekolonisierungstherapien, um solche Besiedlungen zu beseitigen (16). Einzelne Studien schlagen die Nutzung von Ertapenem zur perioperativen Antibiotikaprophylaxe bei kolorektalen Operationen bekannter ESBL-E-Träger vor (17); hier fehlen jedoch weitergehende unabhängige Untersuchungen. Klonale Übertragungen in Krankenhäusern spielen bei ESBL-E.-coli eine geringere Rolle für die Verbreitung (18, 19, 20), weshalb eine Einzelzimmerunterbringung von Patienten mit ESBL-E.-coli in Deutschland nicht empfohlen wird, sofern keine zusätzlichen Antibiotikaresistenzen, zum Beispiel gegen Carbapeneme („4MRGN“) oder Fluorchinolone („3MRGN“) hinzukommen (21, 22). Hauptrisikofaktoren für eine Besiedlung mit ESBL-E.-coli sind Antibiotikaeinnahmen und Fernreisen (11, 13, 23, 24). Die Wahrscheinlichkeit einer Besiedlung bei Reiserückkehrern aus Südostasien/Indien lag bei 64–85 %, aus Afrika und dem mittleren Osten bei 13–44 % (23, 25, 26, 27, 28, 29) und somit weit über dem genannten Anteil in der Allgemeinbevölkerung in Deutschland. Über die Quellen des Erwerbs von ESBL-E während der Fernreisen ist wenig bekannt; (unabhängige) Risikofaktoren für die meist innerhalb weniger Tage nach Reisebeginn erworbene Besiedlung sind Diarrhö und Antibiotikaeinnahme (23, 25, 29, 30). Eine vegetarische Ernährung zeigte in einer Studie eine protektive Wirkung (23). Die bei Reiserückkehrern beobachteten Besiedlungsraten passen zu denen in der einheimischen Bevölkerung der jeweiligen Reiseländer (31). Nach Reiserückkehr können sich die ESBL-E.-coli Besiedlungen spontan verlieren, jedoch bestehen sie in 6–28 % der Fälle für mindestens sechs Monate fort (23, 27). Da die Mechanismen des Erwerbs von ESBL-E.-coli bei Reisen nicht komplett verstanden sind, fehlen auch Präventionsempfehlungen für Reisende – abgesehen von dem Grundsatz des rationalen Antibiotikaeinsatzes sowie dem sorgsamen Umgang mit Wasser und Lebensmitteln („cook it, peel it, or leave it“). Kontrolluntersuchungen nach Reisen werden nicht empfohlen. Klinische Relevanz haben ESBL-E auch bei Enteritiden. Der Resistenzanteil gegenüber Cephalosporinen der 3. Generation lag bei Salmonella (S.) enterica in Europa insgesamt bei < 2 %, jedoch bedeutend höher (> 50 %) in Italien (besonders bei S. Infantis und S. Kentucky) (32). Zudem wird über ESBL bei enteropathogenen oder enterotoxischen E. coli berichtet (33), was bedacht werden muss, falls reiseassoziierte Durchfallerkrankungen einer antibiotischen Behandlung bedürfen. Fleisch, insbesondere Geflügelfleisch, wird im Schlachtprozess oftmals mit E. coli kontaminiert. Manche Autoren fanden Hinweise darauf, dass die ESBL-Resistenzgene von E.-coli-Isolaten, die aus Hähnchenfleisch und bei menschlichen Harnwegsinfektionen isoliert wurden, übereinstimmten (34). Dies legt Übertragungsereignisse nahe. Epidemiologische Studien untersuchten daraufhin ESBL-E.-coli in Nutztieren. Insgesamt zeigte sich Folgendes:

  • ESBL-E.-coli war in der Mehrzahl der Nutztierhaltungsanlagen und bei vielen Schlachttieren zu finden. Für Deutschland wurden in 61–85 % der untersuchten schweine- (35, 36), in 87 % der rinder- (37) und in bis zu 100 % der geflügelhaltenden Betriebe (38, 39) Nachweise geführt.
  • Lebensmittel aus dem Einzelhandel in Deutschland enthielten sehr häufig ESBL-E.-coli: 66–75 % der Hähnchenfleisch-, 40 % der Putenfleisch-, 6–13 % der Schweinefleisch-, 4 % der Rindfleisch- und 18 % der Rohmilchproben, 3–23 % der Garnelen, 20 % der Muscheln und 2 % der vorgeschnittenen Blattsalate und frischen Kräuter (Review in [40] und [e1, e2]).
  • Die ESBL-E.-coli-Besiedlungsraten von Landwirten (6–33 %) und Schlachthofmitarbeitern (10–33 %) waren etwas höher als in der Allgemeinbevölkerung (36, e3, e4, e5), sodass Nutztierkontakt ein Risikofaktor für ESBL-E.-coli-Besiedlungen sein könnte (erneut ohne besondere Handlungsempfehlungen).

Kleine Untersuchungsreihen haben Fleisch aus der konventionellen Tierhaltung mit solchem aus ökologischer Produktion verglichen. Dabei fanden sich kaum Unterschiede hinsichtlich der Kontaminationshäufigkeit mit ESBL-E in Hühnchenfleisch (e6, e7, e8, e9). Die Proben aus ökologischer Haltung wiesen teils niedrigere Quantitäten von ESBL-E (e6) und teils weniger Multiresistenzen auf (e9), jedoch waren die nachgewiesenen Resistenzgene ähnlich (e6, e7, e8, e9). Diese Beobachtung könnte auf Übertragungen zwischen konventionell und ökologisch gehaltenen Tieren in der Brüterei oder während des Schlachtprozesses hinweisen (e7). Weitere zoonotische Reservoire für ESBL-E bestehen in Haustieren: ESBL-E.-coli-Besiedlungen traten bei Hunden (3,6–14 %), Katzen (1,4 %) sowie Pferden (4,1–10,7 %) auf und waren bei Hunden signifikant mit Rohfleischkonsum assoziiert (e10, e11, e12, e13, e14). Im Bereich der Haus- und Hobbytiere sind ESBL-E ein zunehmendes klinisches Problem; der Anteil von ESBL-bildenden Isolaten bei E. coli und K. pneumoniae aus Proben von Hunden, Katzen sowie Pferden lag bei > 20 % (e11, e15, e16).

Doch welcher Anteil der Besiedlungen mit ESBL-E, insbesondere E. coli, beim Menschen stammt aus zoonotischen Quellen? In den Niederlanden entstand dazu ein Modell (Grafik 2) (e17), das diesen Anteil anhand eines Resistenzgenvergleichs einzuschätzen versucht. Dabei sind die meisten ESBL-E.-coli-Besiedlungen beim Menschen (67 %) in der Allgemeinbevölkerung auf Mensch-zu-Mensch Übertragungen zurückzuführen. Für Lebensmittel tierischen Ursprungs schätzte das Modell einen Anteil von 19 %, während 12 % durch direkten Kontakt zu Haus- und Nutztieren entstanden. Dieses Modell kann nicht zu 100 % auf Deutschland übertragen werden. Es verdeutlicht allerdings die Bedeutung der Kontrolle zoonotischer Quellen, ohne dass dies ausreichend ist, um die Problematik der ESBL-Verbreitung beim Menschen insgesamt zu lösen.

Geschätzter Anteil verschiedener Quellen für intestinale Besiedlungen durch ESBL- und pAmpC-bildende Escherichia coli in den Niederlanden 2005–2017
Grafik 2
Geschätzter Anteil verschiedener Quellen für intestinale Besiedlungen durch ESBL- und pAmpC-bildende Escherichia coli in den Niederlanden 2005–2017

Carbapenemase-produzierende Enterobacterales

Insgesamt ist die Last an CPE in Europa bedeutsam. Die jährliche Zahl an Infektionen durch Carbapenem-resistente K. pneumoniae wird auf 15 947 und die Zahl der attributablen Todesfälle auf 2 118 geschätzt (e18). Die Hauptlast dieser Infektionen liegt vor allem in Italien, Griechenland, Rumänien und Zypern (e18). In diesen Ländern ist auch der Anteil Carbapenem-resistenter Isolate an allen K. pneumoniae aus Blutkulturen, der in Deutschland 2019 bei 0,5 % lag (8), besonders hoch (Grafik 3, Tabelle 1). Eine Ursache für die unterschiedliche geografische Verteilung von CPE ist der vermehrte Einsatz von Carbapenemen (teils als Reaktion auf die ESBL-E-Verbreitung): Während in Deutschland 2019 Carbapeneme 2,03 von circa 49 definierten Tagesdosen ausmachten (6), die pro 100 Patiententage in Krankenhäusern gegeben wurden, lag dieser Anteil 2017 in 83 regionalen Krankenhäusern in Italien bei 4,4 von 92 DDD (e19). Zudem traten klonale Übertragungen „erfolgreicher“ CPE-Bakterienlinien auf, die über stationäre Einrichtungen epidemisch verbreitet wurden (e20, e21).

Anteil von Klebsiella pneumoniae, die gegen Carbapeneme unempfindlich sind isoliert aus Blutkulturen in Europa (2018, Daten nach European Centre for Disease Prevention and Control, European Antimicrobial Resistance Surveillance Network, EARS-Net)
Grafik 3
Anteil von Klebsiella pneumoniae, die gegen Carbapeneme unempfindlich sind isoliert aus Blutkulturen in Europa (2018, Daten nach European Centre for Disease Prevention and Control, European Antimicrobial Resistance Surveillance Network, EARS-Net)
Speziesverteilung bei gemeldeten Fällen von Carbapenem-resistenten Enterobacterales in Deutschland 2020
Tabelle 1
Speziesverteilung bei gemeldeten Fällen von Carbapenem-resistenten Enterobacterales in Deutschland 2020

In Deutschland werden jährlich etwa 3 500–4 500 CPE-Fälle durch mikrobiologische Laboratorien gemeldet, wobei die Carbapenemasen OXA-48 (vor allem K. pneumoniae) und VIM-1 (vor allem Enterobacter, Citrobacter) prädominieren (e22). Das Gros der in Deutschland auftretenden CPE ist auf die Übertragung in Gesundheitseinrichtungen zurückzuführen (e23, e24, e25, e26). Risikofaktoren für CPE sind vor allem Aufenthalte in Krankenhäusern außerhalb Deutschlands (zum Beispiel Griechenland, Italien) sowie in Einrichtungen mit Ausbruchsgeschehen. Daher sollten bei Patienten mit einer entsprechenden Anamnese bei Krankenhausaufnahme in Deutschland prophylaktische Isolierungen und Screenings zur Feststellung der Besiedlung durchgeführt werden (21, e26). Besorgniserregend in diesem Zusammenhang ist, dass die Anzahl gemeldeter Fälle deutlich gestiegen ist. Experten bewerten die epidemiologische Situation zudem so, dass in Deutschland nicht mehr nur (importierte) Einzelfälle von CPE auftreten, sondern eine regionale Verbreitung zwischen Einrichtungen des Gesundheitswesens stattfindet (e27). Dieser Entwicklung gilt es durch Hygienemaßnahmen und den rationalen Einsatz von Carbapenemen entgegenzuwirken. CPE wurden vereinzelt bei Haus-, Nutz- und Meerestieren sowie bei wildlebenden Tieren nachgewiesen (e28). Anders als bei ESBL-E ist das Vorkommen von CPE in Nutztierhaltungen und im Lebensmittel in Deutschland auf einzelne Betriebe beschränkt (e29, e30, e31, e32, e33, e34). In den Jahren 2016–2019 wurde in 0,05 % (4/7 900) der selektiv auf Carbapenem-resistente E. coli untersuchten Proben von Nutztieren und Lebensmitteln CPE entdeckt (e35). Bei Haus- und Hobbytieren gibt es ebenfalls sporadisch Nachweise. Hier scheinen vor allem Probleme aufgrund nosokomialer Übertragungen in Tierkliniken zu bestehen (e36, e37). In Ländern, in denen CPE häufiger als in Deutschland bei landwirtschaftlichen Nutztieren oder Haustieren vorkommen, wurden wechselseitige Übertragungen zwischen Tierbesitzern und Nutztieren beschrieben (e38, e39, e40). Insgesamt liegen jedoch keine Hinweise dafür vor, dass in Deutschland zoonotische Quellen für einen relevanten Anteil an CPE in der Bevölkerung respektive bei Patienten verantwortlich sind. Ein reiseassoziierter Erwerb wurde zwar beobachtet, tritt jedoch seltener auf als bei ESBL-E (23, 28, 29, e41, e42, e43).

Colistin-resistente Enterobacterales

Von im Mittel 49 in deutschen Krankenhäusern (2019) verordneten DDD Antibiotika pro 100 Patiententage waren 0,01 DDD Colistin (6). Colistin wird in der Veterinärmedizin zur Behandlung von E. coli-Diarrhö vor allem bei Schweinen oder Geflügel eingesetzt (e44, e45). Im Jahr 2019 lag der Gebrauch bei Nutztieren in Deutschland bei 66 Tonnen, wobei dies zwischen den einzelnen Tierarten stark variierte und sich der Einsatz in den letzten Jahren erheblich (je nach Tierart auf bis zu 30 % der vorher eingesetzten Dosen) reduzierte (e46). Der niedrige Selektionsdruck in der Humanmedizin spiegelt sich in niedrigen Resistenzraten. In 18 europäischen Ländern lag der Anteil der Colistin-Resistenz bei klinischen E.-coli-Isolaten bei 0,3 % und bei K. pneumoniae bei 5,4 % (e47), mit steigender Tendenz für Südeuropa (e48). Hier zeigt sich, dass in einzelnen Ländern durch die Vielzahl der CPE-Nachweise (Grafik 3) der Colistin-Einsatz bei schweren Infektionen gesteigert wurde. Während eine Colistin-Resistenz lange Zeit meist durch chromosomale Resistenzmechanismen vermittelt wurde (e49), wurden seit 2015 weltweit zahlreiche Subtypen eines plasmidübertragbaren Colistin-Resistenzgens (mcr-1 bis mcr-10) bei Menschen und Tieren identifiziert (Tabelle 2, Tabelle 3 [e50, e51]). Für Deutschland zeigt sich seit mindestens 2010 eine Verbreitung von Col-E mit mcr-Genen vor allem in den Lebensmittelketten von Puten- und Hähnchenfleisch (e52), aber auch bei Schweinen (e52) und Wildschweinen (e35). In Portugal kommen Col-E ebenfalls in Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft vor (e53), wodurch die Komplexität der Verbreitung von MRE im Hinblick auf Mensch, Tier und Umwelt unterstrichen wird. Kritisch ist in diesem Zusammenhang, dass in einem Fall E. coli aus einem Schwein gleichzeitig mcr- und Carbapenemase-codierende Gene aufwiesen, was bei Colistin-Einsatz zur Selektion von CPE führen kann (e54).

Vorkommen m cr-positiver bzw. Colistin-unempfindlicher (MHK > 2 mg/L) Enterobacterales bei lebensmittelliefernden Tieren und in Lebensmitteln
Tabelle 2
Vorkommen m cr-positiver bzw. Colistin-unempfindlicher (MHK > 2 mg/L) Enterobacterales bei lebensmittelliefernden Tieren und in Lebensmitteln
Prävalenz der Besiedlung durch Colistin-resistente, mcr-positive Enterobacterales bei Menschen
Tabelle 3
Prävalenz der Besiedlung durch Colistin-resistente, mcr-positive Enterobacterales bei Menschen

Für den Menschen liegen kaum Untersuchungen über den Nachweis des mcr-Gens in Deutschland vor. Eine Studie identifizierte 19 mcr-positive Isolate (0,1 %) unter 21 006 klinischen E. coli-Isolaten in den Jahren 2014/15 aus 183 Krankenhäusern diverser Länder und Kontinente – dies zeigt das weltweite Vorkommen dieser Resistenz (e55). Eine Untersuchung aus Deutschland fand ein mcr-positives Isolat unter 162 E. coli-Infektionen im Urin (e56). Daten zur Prävalenz der asymptomatischen Besiedlung mit Col-E sind rar (Tabelle 3), jedoch scheint diese in Europa bislang selten aufzutreten. Analog zu ESBL-E.-coli sind Fernreisen ein Risikofaktor für den Erwerb von Col-E mit Kolonisationsraten zwischen 3–11 % (Tabelle 3; vor allem Peru, Asien, Saudi-Arabien). Die Quellen für mcr-E. coli in den Reiseländern sind unklar (Risikofaktoren: Diarrhö und Antibiotikaeinnahme während der Reise [e43]). Hinweise auf die Rolle einer beruflichen Tierexposition liegen in Vietnam vor, wo eine Col-E-Kolonisationsrate von 9 % in der Stadtbevölkerung versus 33 % bei Landwirten mit Exposition gegenüber mcr-1-positiven Geflügelbeständen beschrieben wurde (e57). Als Erreger von Diarrhö wurden auch mcr-positive Salmonellen beschrieben (e58, e59, e60). In Europa kann der Colistin-Einsatz in der Humanmedizin bei der selektiven Darmdekontamination (SDD) zum Vorkommen von Col-E beitragen (e61). Bei Patienten, die Colistin bei einer SDD erhielten, waren 5/428 (1,2 %) mit Colistin-resistenten Erregern besiedelt, davon ein Patient mit mcr-E. coli und eine Person bereits vor SDD (e62). In einer Studie wurde versucht, durch Colistin eine intestinale ESBL-E Besiedlung zu beseitigen (e63). Dies scheiterte, führte aber zu einer Abnahme der Diversität des Darmmikrobioms und zum Nachweis von mcr-1-Genen nach Behandlung. Ein umfassendes Modell, das die Bedeutung verschiedener Quellen für die Besiedlung des Menschen mit Col-E einschätzen kann, fehlt bisher.

Danksagung

Alle Autoren erhielten Forschungsförderungen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Forschungsnetzwerks „Zoonotische Infektionskrankheiten“: Robin Köck, Birgit Walther, Stefan Schwarz und Bernd-Alois Tenhagen erhielten Forschungsförderungen im #1Health-PREVENTForschungsverbund (01KI1727 bzw. 01KI2009A/C/D/F), Caroline Herr und Lothar Kreienbrock im Rahmen der ÖGD-Projekte „ZooM – Zoonotische Bedeutung von multiresistenten Erregern FAQs an der Schnittstelle von Veterinär /Humanmedizin“ (01KI1806) und „Erarbeitung von Arbeitshilfen zur Konzeption von Stichprobenuntersuchungen zur Bewertung von potentiell mit Zoonoseerregern behafteten Lebensmitteln“ (01KI1813).“


Interessenkonflikt:
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt vorliegt.

Manuskriptdaten:
eingereicht: 25. 11. 2020, revidierte Fassung angenommen: 7. 3. 2021

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Robin Köck
DRK Kliniken Berlin, Institut für Hygiene,
Spandauer Damm 130, 14050 Berlin
kockr@uni-muenster.de

Zitierweise
Köck R, Herr C, Kreienbrock L, Schwarz S, Tenhagen BA, Walther B: Multiresistant Gram-negative pathogens—a zoonotic problem.
Dtsch Arztebl Int 2021; 118: 579–86. DOI: 10.3238/arztebl.m2021.0184

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
eLiteratur:
www.aerzteblatt.de/m2021.0184 oder über QR-Code

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Dieser Beitrag wurde von der Nordrheinischen Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung zertifiziert. Die Fragen zu diesem Beitrag finden Sie unter http://daebl.de/RY95. Einsendeschluss ist der 5. 9. 2022.

Die Teilnahme ist möglich unter cme.aerztebatt.de

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Institut für Hygiene, DRK Kliniken Berlin: PD Dr. med. Robin Köck
Institut für Hygiene, Universitätsklinikum Münster: PD Dr. med. Robin Köck
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, München: Prof. Dr. med. Caroline Herr
Umweltbezogener Gesundheitsschutz und Prävention, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial-, und Umweltmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität, München: Prof. Dr. med. Caroline Herr
Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung, Tierärztliche Hochschule Hannover: Prof. Dr. rer. nat. Lothar Kreienbrock
Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen, Fachbereich Veterinärmedizin, Freie Universität Berlin: Prof. Dr. med. vet. Stefan Schwarz
Abteilung Biologische Sicherheit, Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin: PD Dr. med. vet. Bernd-Alois Tenhagen
Spezielle Licht- und Elektronenmikroskopie (ZBS-4), Robert Koch-Institut, Berlin: Dr. med. vet. Birgit Walther
Untersuchungstechniken zur Feststellung von Erreger- und Resistenzhäufigkeiten. MRE, multiresistente Erreger; PCR, Polymerasekettenreaktion
Grafik 1
Untersuchungstechniken zur Feststellung von Erreger- und Resistenzhäufigkeiten. MRE, multiresistente Erreger; PCR, Polymerasekettenreaktion
Geschätzter Anteil verschiedener Quellen für intestinale Besiedlungen durch ESBL- und pAmpC-bildende Escherichia coli in den Niederlanden 2005–2017
Grafik 2
Geschätzter Anteil verschiedener Quellen für intestinale Besiedlungen durch ESBL- und pAmpC-bildende Escherichia coli in den Niederlanden 2005–2017
Anteil von Klebsiella pneumoniae, die gegen Carbapeneme unempfindlich sind isoliert aus Blutkulturen in Europa (2018, Daten nach European Centre for Disease Prevention and Control, European Antimicrobial Resistance Surveillance Network, EARS-Net)
Grafik 3
Anteil von Klebsiella pneumoniae, die gegen Carbapeneme unempfindlich sind isoliert aus Blutkulturen in Europa (2018, Daten nach European Centre for Disease Prevention and Control, European Antimicrobial Resistance Surveillance Network, EARS-Net)
Mobile genetische Elemente
Kasten
Mobile genetische Elemente
Speziesverteilung bei gemeldeten Fällen von Carbapenem-resistenten Enterobacterales in Deutschland 2020
Tabelle 1
Speziesverteilung bei gemeldeten Fällen von Carbapenem-resistenten Enterobacterales in Deutschland 2020
Vorkommen m cr-positiver bzw. Colistin-unempfindlicher (MHK > 2 mg/L) Enterobacterales bei lebensmittelliefernden Tieren und in Lebensmitteln
Tabelle 2
Vorkommen m cr-positiver bzw. Colistin-unempfindlicher (MHK > 2 mg/L) Enterobacterales bei lebensmittelliefernden Tieren und in Lebensmitteln
Prävalenz der Besiedlung durch Colistin-resistente, mcr-positive Enterobacterales bei Menschen
Tabelle 3
Prävalenz der Besiedlung durch Colistin-resistente, mcr-positive Enterobacterales bei Menschen
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