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Hintergrund: Die Prävalenz des Morbus Dupuytren (MD) beträgt weltweit 8 %. MD ist eine chronische Erkrankung, die nicht geheilt werden kann. Verschiedene Behandlungsoptionen stehen zur Verfügung. 

Methode: Literaturrecherche in Pubmed und Embase

Ergebnisse: Genetische Faktoren machen 80 % der Faktoren aus, die diese Krankheit verursachen. Diabetes mellitus, Lebererkrankungen, Epilepsien und langjährige Arbeit mit vibrierenden Werkzeugen sind ebenfalls hiermit assoziiert. Die limitierte Fasziektomie ist die am häufigsten durchgeführte Behandlung und gilt als Referenzstandard. Mögliche Komplikationen sind anhaltendes Taubheitsgefühl in Bereichen, wo die Haut abgehoben wurde, Kälteempfindlichkeit und Steifheit mit einem kumulativen Risiko von 3,6–39,1 % für alle Komplikationen. Die Rezidivrate beträgt 12–73 % nach 5 Jahren. Die perkutane Nadelfasziotomie ist das am wenigsten invasive Verfahren mit schnellerer Genesung und geringerer Komplikationsrate als bei der limitierten Fasziektomie. Nach durchschnittlich 2,3 Jahren entwickeln 85 % ein Rezidiv. Eine Strahlentherapie kann vor Entstehen von Kontrakturen zum Hinauszögern des Verlaufes bei hohem familiären Risiko oder postoperativ bei Patienten mit hohem Rückfallrisiko (dann als individueller Heilversuch) eingesetzt werden.

Schlussfolgerung: MD ist nicht heilbar, aber gut behandelbar. Rezidive liegen in der Pathophysiologie der Erkrankung und sollten nicht als Komplikation angesehen werden. Beratung hinsichtlich verschiedener therapeutischer Optionen, insbesondere des Operationsverfahrens und -zeitpunktes, berücksichtigt zwingend den Leidensdruck. Heutzutage spielen schnellere Erholung und geringere postoperative Schmerzen eine große Rolle für viele Patienten. Verschiedene Operationsmethoden können kombiniert eingesetzt werden. Individuelle Vorhersagen des natürlichen Verlaufs und der Zeit bis zum postoperativen Rezidiv bleiben schwierig und sollten Gegenstand zukünftiger Studien sein.

LNSLNS

Morbus Dupuytren (MD) ist eine zunehmende, idiopathische Fibrosierung der Palmaraponeurose der Hände mit interindividuell hochvariablem Verlauf. Dabei kommt es zu Streckdefiziten der Finger und Knotenbildung. Die Stadieneinteilung ist in Tabelle 1 dargestellt.

Stadieneinteilungen des Morbus Dupuytren
Tabelle 1
Stadieneinteilungen des Morbus Dupuytren
Übersicht der Behandlungsmöglichkeiten von konservativ zu operativ eskalierend mit Resultaten, Rezidivraten, Komplikationen und Return-to-Work
Tabelle 2
Übersicht der Behandlungsmöglichkeiten von konservativ zu operativ eskalierend mit Resultaten, Rezidivraten, Komplikationen und Return-to-Work

Als chronische Erkrankung kann MD chirurgisch nicht geheilt werden. Nach einer operativen Resektion werden jahrelange Remissionen, aber auch frühe Rezidive beobachtet. Die Ursachen für die Entwicklung eines frühen Rezidivs sind weiterhin umstritten. Hueston führte das Konzept der Diathese ein (1). Faktoren wie eine positive Familienanamnese, beidseitige Erkrankung, Erkrankungsalter unter 50 Jahren, das Vorhandensein von Begleiterkrankungen wie M. Ledderhose (idiopathische Fibrosierungen der Plantaraponeurose), M. Peyronie (Induratio penis plastica) und Garrods Knöchelpolster („Fingerknöchelpolster“) stellen Prädiktoren für ein Rezidiv dar. Auch die Histologie des entnommenen Gewebes kann Hinweise auf ein hohes Rezidivrisiko geben, zum Beispiel bei hoher Zellularität und Mitosenzahl in den Fibrosen (Typ 1 nach Rombouts) (2, 3).

Prävalenz, Inzidenz

Eine aktuelle Metaanalyse errechnete circa 8 % weitweite Prävalenz (4). Dabei wurden die höchsten Prävalenzen mit circa 17 % in Afrika, 15 % in Asien, 10 % in Europa und 2 % in Amerika berichtet. Männer sind 3- bis 4-mal häufiger als Frauen betroffen, mit zunehmendem Alter steigt die Inzidenz von circa 5 von 10 000 (unter 50 Lebensjahre [LJ]) über 15 (50–59 LJ) auf 30 (60–69 LJ) und 40 (70–79 LJ) (4, 5).

Ätiologie, Risikofaktoren

Ng et al. fanden in komplexen genetischen Analysen keine Beweise für eine früher postulierte nordische Abstammung des MD von „Wikingern“ (6, 7, 8).

Mittlerweile ist bekannt, dass MD durch ein Zusammenspiel multipler Gene verursacht wird, die verzögert und variabel exprimiert werden. Die Genome-Wide Association Study (GWAS) identifizierte 26 mit MD assoziierte Genombereiche (6, 9), die wahrscheinlich nur die Spitze eines genetischen Eisbergs sind (9). Eine Kohortenstudie mit über 30 000 dänischen Zwillingspaaren zeigte, dass die Bedeutung der genetischen Belastung für die Ätiologie des MD bei 80 % liegt (10). Die Prävalenz von Fibromatosis plantaris (M. Ledderhose) betrug bei 730 Männern mit MD 16 % (Einschätzung plastischer Chirurgen) beziehungsweise 22 % (Einschätzung Patienten). Für die Induratio penis plastica (M. Peyronie) betrug diese 7,8 % beziehungsweise 8,8 % (11).

Zusätzlich bestehen Assoziationen mit spezifischen Krankheiten wie Diabetes mellitus (Typ 1 und 2) mit einer Odds Ratio (OR) von 3,06, 95-%-Konfidenzinetvall: [2,69; 3,48], Lebererkrankungen (OR 2,92 [2,08; 4,12]) und Epilepsie (OR 2,80 [2,49; 3,15]), wobei keine bestimmte Epilepsie-Form und keine antikonvulsive Medikation identifiziert werden konnte (12). Weiterhin scheinen auch durch Änderung der Lebensgewohnheiten beeinflussbare Faktoren eine Rolle bei der Ausprägung des Phänotyps zu spielen (13). Erhöhter Konsum von Alkohol ist mit einer OR von 1,71 [1,25; 2,33] assoziiert (14).

Auch langjährige Arbeit mit vibrierenden Werkzeugen (sogenannte Vibrationsbelastung) (> 15 Jahre) ist signifikant mit MD assoziiert mit einer OR von 2,87 [95-%-Konfidenzintervall: 1,41; 5,84] laut aktueller Metaanalyse (15, 16). Ebenso scheint das Alter relevant: Eine Kohortenstudie mit 23 795 Probanden zeigte eine klare Assoziation zwischen MD und manueller Arbeit für Personen unter 60 Jahren (bereinigte OR 2,08 [1,03; 4,2]), aber nicht ab über 60 Jahren (17). Weitere Studien sind erforderlich, um den genauen Zusammenhang zwischen Vibration und MD zu entschlüsseln. Nichtsdestotrotz ist die aktuelle Evidenz robust genug, um Patienten über diese Befunde zu informieren und ihnen zu ermöglichen, Entscheidungen für Arbeit und Freizeit zu treffen.

Fasziale Anatomie der Hand und Finger

Mikroanatomische Dissektionen, durchgeführt aufgrund von Diskordanz bisher bekannter anatomischer Beschreibungen und intraoperativer Befunde, klärten in den letzten Jahren die Anatomie distal des transversalen Ligaments der Palmaraponeurose in der Handfläche (18). Diese neuen Erkenntnisse haben klinische Relevanz und müssen hinsichtlich chirurgischer Therapieoptionen beachtet werden, Details werden im eKasten erläutert. Der Verlauf des palmodigitalen Spiralsystems führt, wenn es durch MD betroffen ist, zu einem spiralförmigen Verlauf der Fingernerven, durch den es zu intraoperativen Nervenverletzungen kommen kann (19, 20, 21) (Abbildung 1).

Intraoperatives Foto eines Morbus-Dupuytren-Rezidivs am linken Kleinfinger a) mit spiralförmigem Verlauf des radialseitigen Fingernervs; b) hier ist dieser Spiralnerv gelb gepunktet markiert, der normale anatomische Verlauf dieses radialseitigen Fingernervs ist in grün dargestellt. rad, radial
Abbildung 1
Intraoperatives Foto eines Morbus-Dupuytren-Rezidivs am linken Kleinfinger a) mit spiralförmigem Verlauf des radialseitigen Fingernervs; b) hier ist dieser Spiralnerv gelb gepunktet markiert, der normale anatomische Verlauf dieses radialseitigen Fingernervs ist in grün dargestellt. rad, radial
Fasziale Anatomie der Hand und Finger
eKasten
Fasziale Anatomie der Hand und Finger

Chirurgie

Obwohl die Resektionen im Bereich der Palmaraponeurose durchgeführt werden, hat sich in der Bezeichnung der Operationsverfahren der Begriff „Fasziektomie“ durchgesetzt.

Nachdem sich in den 1960iger Jahren die radikale Fasziektomie (RF), von der man sich das Verhindern von Rezidiven durch Entfernen allen Fasziengewebes versprach, als nicht heilend, aber morbiditätsträchtig herausgestellt hatte (22), wurden weniger radikale Resektionen eingeführt wie die limitierte Fasziektomie (LF, mit diversen Schnittführungen) oder die segmentale Fasziektomie (SF), bei der nur 1 cm Segmente der pathologischen Stränge entfernt werden (23). Die neuesten Verfahren sind minimalinvasive Behandlungen: die perkutane Nadelfasziotomie (PNF) und Kollagenase-Injektionen, gewonnen aus Clostridium histolyticum (CCH)-Behandlung.

Es besteht immer noch ein Mangel an hochwertigen Studien zum Vergleich mehrerer verschiedener Behandlungsmöglichkeiten (24, 25). Randomisierte kontrollierte Studien zwischen einzelnen Techniken wurden durchgeführt und sind im Folgenden beschrieben.

Bis heute ist die limitierte Fasziektomie (LF) die am häufigsten durchgeführte Behandlung des MD (23) und kann als Referenzstandard angesehen werden. Es gibt verschiedene Gründe für ihre Popularität. Die meisten Patienten sind letztlich mit dem Ergebnis zufrieden, da die operierten Hände zumeist wieder eine gute Funktion erlangen. Dennoch dauert die Wundheilung und Narbenausreifung oft lange, was den Arbeitsalltag und die Freizeitgestaltung beeinträchtigt. Im Allgemeinen akzeptieren Patienten die Unannehmlichkeiten wegen der zufriedenstellenden ästhetischen Verbesserung (26).

Mögliche Komplikationen sind anhaltendes Taubheitsgefühl in Bereichen, in denen die Haut abgehoben wurde, Kälteempfindlichkeit, Steifheit mit einem kumulativen Risiko von 3,6–39,1 %, hinsichtlich ernster Komplikationen wie Nervenverletzung oder ähnliche liegt das kumulative Riskiko bei 15,7 % (27). Die Rezidivrate beträgt 12–73 % nach fünf Jahren wobei es auch frühe Rezidive trotz Operation gibt (28). Manche Patienten sind hierdurch so enttäuscht, dass sie weitere operative Interventionen ablehnen und die eingeschränkte Fingerstreckung akzeptieren.

Weniger invasive Techniken sind mit deutlich geringerer Ausfallzeit verbunden und verdienen daher einen Platz im Armamentarium jedes Handchirurgen.

Daher beschreiben wir die Alternativen der LF in Bezug auf die Fähigkeit, die Finger zu begradigen (Wirksamkeit), patientenberichtete Ergebnismessungen (PROMs), Komplikationen, Dauer der Wundheilung und Dauerhaftigkeit des Ergebnisses.

Bei der segmentalen Fasziektomie (SF) ist die beschriebene Gesamtkomplikationsrate niedriger, mit einem kumulativen Risiko von 0–5,6 %, bei allerdings schlechterer Qualität der Beschreibung in den verfügbaren Studien. Die Vorteile der SF bestehen hauptsächlich in einer schnelleren Erholung mit geringeren postoperativen Schmerzen (29, 30). Ob eine inkomplette Resektion des Stranges mit einem höheren Rezidivrisiko als nach LF verbunden ist, war bisher nicht Gegenstand hochwertiger Vergleichsstudien. Die vorhandenen Kohortenstudien (Oxford Level of Evidence 2b) ergeben bisher hierfür keinen Anhalt, auch nicht hinsichtlich der Langzeitergebnisse, wenngleich Kontrollgruppen fehlen (29, 30, 31).

Die perkutane Nadelfasziotomie (PNF) ist das am wenigsten invasive chirurgische Verfahren. Qualitativ hochwertigere Studien (Oxford Level of Evidence 1b) der letzten 15 Jahre zeigen, dass die Wirksamkeit der PNF bei Kontrakturen bis zu 90o ähnlich ist wie die der LF. Die Genesung erfolgt jedoch viel schneller bei geringerer Komplikationsrate von 0 % bei PNF verglichen mit 5 % bei LF (32, 33, 34, 35). Der Nachteil der PNF ist die kürzere Zeit bis zum erneuten Progress/Rezidiv (85 % Rezidiv nach gemittelt 2,3 Jahren) im Vergleich zur LF (23,8 % Rezidiv nach gemittelt 3,7 Jahren) (34). Dieses stellt meist jedoch kein Problem dar, da die Behandlung mit ähnlich gutem Effekt wiederholt werden kann, ohne dass sich das Komplikationsrisiko erhöht. Außerdem kann eine LF nach vorangegangener PNF meist so sicher durchgeführt werden wie in primären Fällen (36, 37). Wenn allerdings die Stränge breiter sind („logs“ versus „twigs“ [38]), scheint die mögliche Korrektur eines Extensionsdefizits durch eine PNF begrenzt. Dennoch kann in geübten Händen eine PNF erfolgen. So kann eine dickere Nadel an sicheren Stellen (zum Beispiel der Handfläche) eingesetzt werden, um die Haut in der horizontalen Ebene von den Fibrosen zu lösen, wodurch das Risiko für Hautrisse sinkt. Auch wenn die PNF „blind“ erfolgt, ist bei korrekter Anwendung nicht mit erhöhtem Risiko einer Verletzung von Gefäßen oder Nerven zu rechnen (39). Die Kosten einer PNF sind deutlich niedriger sind als bei jeder anderen chirurgischen Behandlung des MD (40).

Die chemische Spaltung durch Injektion von Kollagenase ist aufgrund der Kosten dieses Medikamentes im Verhältnis zur Effektivität und Rezidivrate fast überall aufgegeben worden. Die Wirksamkeit erwies sich der der PNF vergleichbar. Mehrere randomisierte kontrolierte Studien verglichen die Effektivität, und je länger das Follow-up desto vergleichbarer wurden die Rezidivraten. Die Rezidivrate nach drei Jahren war identisch mit einem verbleibendem totalen Streckdefizit von 15° nach PNF und 28° nach Kollagenase-Injektion (p = 0,05) (e1, e2, e3). Eine Indikation besteht zum Beispiel bei Rezidiven nach mehrfacher LF mit breiten Strängen („logs“ versus „twigs“) (38), oder bei Fingern mit funktionell einschränkendem Streckdefizit, die bereits neurovaskulär kompromittiert sind. Allerdings müsste das Medikament aus dem Ausland bestellt werden, da es in Deutschland nicht verfügbar ist.

Die radikalste Behandlung ist die Dermofasziektomie (DF) mit Hautersatz, die bei Rezidiven nach LF oder schweren Primärfällen als ultima ratio erwogen werden kann (e4, e5). Hierbei wird die Haut mit allem betroffenen Gewebe palmar und knapp dorsal zu den neurovaskulären Bündeln sowie palmar der Sehnenscheide auf der Beugeseite des Fingers entfernt. Einige Chirurgen ersetzen die Haut des proximalen Fingersegments, andere bis über die Mittelphalanx. Eine weitere Gruppe verwendet kleinere Firebreak-Transplantate, also transplantiert nur kleinflächige Areale, was weniger Probleme verursacht, falls das Hauttransplantat abstirbt; es kann jedoch weniger pathologisches Gewebe entfernt werden. Die Firebreak-Transplantate scheinen Rezidive nicht besser zu verhindern als eine LF ohne Hauttransplantation (24). Robuste vergleichende Studien zu Resultaten der DF, auch zu deren unterschiedlichen Techniken, wurden noch nicht durchgeführt. DF bleibt aggressiven Verläufen und Rezidiven vorbehalten. Die Wundheilung dauert länger als bei LF und die Sensibilität im transplantierten Areal geht verloren.

Die kumulativen Komplikationsraten betragen für die LF 17,4 % [11,7; 23,1], für PNF 18,9 [−5,5; 43,3] für CCH-Injektion 78,0 [59,6; 96,4] und für die DF 11,6 [0,0; 23,2], wobei für letztere zehnmal weniger Patienten eingeschlossen werden konnten (e6). Bei den minimalinvasiven Verfahren (PNF und CCH) wurden bei einigen Studien Rezidive als Komplikation gewertet. Die Komplikationshäufigkeit steigt um das 10-fache bei Rezidiveingriffen, insbesondere Nervenverletzungen nehmen zu (27).

Postoperative Schienenbehandlung

Bezüglich der Rehabilitation nach Operation gibt es keine qualitativ hochwertige Evidenz für die Wirksamkeit von Nachtschienen nach LF oder DF (24, e7, e8).

Nach einer PNF, bei der die Fibrose nur durchtrennt und nicht entfernt wird, scheinen klinischer Erfahrung nach Nachtlagerungsschienen oder Lagerungshandschuhe die Resultate stabilisieren zu können, robuste Studiendaten fehlen.

Strahlentherapie

Strahlentherapie (RTX) ist sehr effektiv in der Hemmung proliferierender Fibroblasten und kann frühe Erkrankungsstadien „einfrieren“, fortgeschrittenere Stadien zumindest in der Progression verzögern.

Im Tubiana Stadium N (Fibrosen ohne Beugekontraktur) und N/1 (Streckdefizit von 1° bis 10°) gibt es sehr gute Evidenz für die Wirksamkeit der RTX mit circa 80 % Krankheitskontrolle und 25 % Remissionen (e9, e10, e11). Bei ausgeprägteren Beugekontrakturen (bis 45°) wurde eine deutlich geringere Wirksamkeit der RTX beschrieben, mit hohen Raten erneuter Progression mit zunehmender Nachbeobachtungszeit. Therapeutisch haben sich verschiedene Fraktionierungsschemata durchgesetzt, zum Beispiel 30 Gy in 2 Serien à 5 Fraktionen versus 21 Gy in 1 Serie mit 7 Fraktionen (e12). Als akute Nebenwirkungen wurden bei 25 % der Patienten vorübergehende Hautreaktion und bei 2,5 % eine temporäre trockene Desquamation beschrieben. Als Spätfolge trat bei 14 % Hauttrockenheit auf (e12).

Zur adjuvanten RTX zur Vermeidung einer Rezidiventwicklung nach Operation sind keine prospektiven oder randomisierte Daten verfügbar. Sie kann aber in enger Abstimmung zwischen Patienten, Chirurgen und Strahlentherapeuten als „individueller Heilversuch“ bei hohem Rückfallrisiko nach Abschluss der Wundheilung durchgeführt werden.

Ionisierende Strahlung kann prinzipiell Mutationen und damit potenziell tödlich verlaufende Tumorerkrankungen auslösen. Deshalb ist die Einschätzung dieses Risikos sehr wichtig. Ausführliche konservative Risikoberechnungen ergeben für einen Menschen mittleren Lebensalters eine Risikoerhöhung zwischen 0,02–0,05 %, innerhalb seiner statistischen Lebenserwartung durch die RTX an einem tödlich verlaufenden Tumor zu erkranken (e13, e14). Für jüngere Menschen (25 Jahre) muss dieses Risiko verdoppelt werden, für ältere (über 60 Jahre) kann es halbiert werden. Dieses Risiko muss individuell für jeden Patienten in Bezug zur Krankheitslast gesetzt und aufgeklärt werden, um eine informierte Entscheidungsfindung zu ermöglichen.

Behandlungsalgorithmus, Beratung und gemeinsame Entscheidungsfindung

Mit zunehmender Evidenz ist es einfacher geworden, einen Behandlungsalgorithmus zu entwerfen. Jeder Handchirurg sollte in der Lage sein, sowohl minimalinvasive Behandlungen wie PNF oder, falls verfügbar, CCH, als auch invasivere Behandlungen wie SF, LF und DF anzubieten und den Patienten über deren Vor- und Nachteile zu informieren. Es ist unerlässlich, die Ziele und Wünsche des Patienten in die Diskussion einzubeziehen und zu einer gemeinsamen Entscheidung zu kommen.

Schmerzhafte Fibrosen ohne Streckdefizit können in der Regel durch Tragen von fingerlosen gepolsterten, druckverteilenden Handschuhen behandelt werden. Zudem steht die RTX zur Verfügung, um in diesen frühen Stadien eine Progression aufzuhalten.

Allgemein sollte erst operiert werden, wenn sich Kontrakturen entwickelt haben, die der Patient als funktionelle Beeinträchtigung empfindet. Diese kann individuell höchst unterschiedlich sein, so beeinflusst der Beruf die subjektive Akzeptanz eines Streckdefizits ganz erheblich (zum Beispiel Pianist versus Bauarbeiter). Genauso unterschiedlich können die Anforderungen an die postoperative Heilung und die Nutzung der Hand sein.

Bei Kontrakturen führt eine minimalinvasive Behandlung fast immer zu einem guten Ergebnis mit schneller Genesung und Rückkehr in den Alltag, ohne hohe Kosten zu verursachen. Die begrenzte Haltbarkeit dieser Behandlung ist ein Nachteil, aber eine erneute Behandlung ist fast immer mit ähnlichen Ergebnissen möglich.

Bei schweren Primärkontrakturen (mit Gesamtextensionsdefizit über 90o und isolierter PIP-Kontraktur über 60o) sind die Ergebnisse minimalinvasiver Behandlungen weniger effektiv. Wenn der Patient ein langanhaltendes Ergebnis bevorzugt oder zusätzlich zur Kontrakturkorrektur störende Fibrosen entfernt haben möchte und er eine längere Genesungszeit akzeptiert, ist eine limitierte Fasziektomie (Abbildung 2) vorzuziehen.

Intraoperativer Befund nach limitierter Fasziektomie, die Haut der Hohlhand wurde nicht vollständig eröffnet, sodass Perforatoren der Gefässe, die zusammen mit Hautnervenästen zur Haut laufen, geschont werden können, was zu besserer Wundheilung beiträgt. Ansonsten erfolgte eine limitierte Fasziektomie mit Entfernung aller betroffenen Faszienstrukturen im Operationsgebiet.
Abbildung 2
Intraoperativer Befund nach limitierter Fasziektomie, die Haut der Hohlhand wurde nicht vollständig eröffnet, sodass Perforatoren der Gefässe, die zusammen mit Hautnervenästen zur Haut laufen, geschont werden können, was zu besserer Wundheilung beiträgt. Ansonsten erfolgte eine limitierte Fasziektomie mit Entfernung aller betroffenen Faszienstrukturen im Operationsgebiet.

Bei jungen Patienten mit Familienanamnese, bei der beide Elternteile betroffen sind, und bei denen schwere Kontrakturen und Begleiterkrankungen wie DM vorliegen, kann eine primäre Dermofasziektomie erwogen werden, weil in dieser Gruppe häufiger ein frühes Rezidiv nach PNF und sogar LF auftritt. Allerdings muss der Patient dafür den Verlust der Sensibilität in den transplantierten Arealen in Kauf nehmen.

Wenn mehrere Finger in unterschiedlichem Ausmaß betroffen sind, können Kombinationen der verschiedenen operativen Techniken eingesetzt werden, um das vom Patienten gewünschte Ergebnis zu erzielen, ohne Kompromisse hinsichtlich Komplikationen einzugehen (Abbildung 3). Diese „modulare Technik“, das heißt zum Beispiel die Kombination von SF und/oder LF an bestimmten Strahlen und PNF an anderen Strahlen (Abbildung 3) wird zu einer wertvollen Option für Patienten, die eine minimalinvasive Behandlung mit schneller Genesung wünschen, obwohl sie eine fortgeschrittene oder rezidivierende Erkrankung haben. Sie ist auch nützlich bei Risikopatienten mit Diabetes, starkem Nikotinabusus oder gerinnungshemmender Medikation, die das Risiko für postoperative Komplikationen erhöhen.

Fallbeispiel zur „modulären Technik“ mit Kombination von SF, LF mit Hautverschiebelappenplastik und PNF
Abbildung 3
Fallbeispiel zur „modulären Technik“ mit Kombination von SF, LF mit Hautverschiebelappenplastik und PNF

Eine individuelle Vorhersage des natürlichen Verlaufs und des Zeitpunktes bis zum Rezidiv nach Operation bleibt schwierig und sollte, ebenso wie der Vergleich zwischen den verschiedenen Operationstechniken, Gegenstand zukünftiger Studien sein. Hierzu ist eine einheitliche Definition der multiplen in der bisherigen Literatur verwendeten Messmethoden und Definitionen (e15) von klinischer Verbesserung und Rezidiv unbedingt erforderlich.

Interessenkonflikt
Prof. Hermann erhielt Honorare für Beratertätigkeiten von Novo College/Novo Cure.

Prof. Werker wurde für Beratertätigkeiten honoriert von Fidia Ltd., Italien.

Die übrigen Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 12. 4. 2021, revidierte Fassung angenommen: 19. 8. 2021

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Mike Ruettermann
Department of Plastic Surgery
University of Groningen
University Medical Center Groningen
Hanzeplein 1, Groningen, 9700RB
mikeruettermann@yahoo.com

Zitierweise
Ruettermann M, Hermann RM, Khatib-Chahidi K,Werker PMN: Dupuytren’s disease—etiology and treatment. Dtsch Arztebl Int 2021; 118: 781–8. DOI: 10.3238/arztebl.m2021.0325

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
eLiteratur, eKasten:
www.aerzteblatt.de/m2021.0325 oder über QR-Code

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Dieser Beitrag wurde von der Nordrheinischen Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung zertifiziert. Die Fragen zu diesem Beitrag finden Sie unter http://daebl.de/RY95. Einsendeschluss ist der 18. 11. 2022.

Die Teilnahme ist möglich unter cme.aerztebatt.de

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Institut für Hand- und Plastische Chirurgie, HPC Oldenburg: Dr. med. Mike Ruettermann
Department of Plastic Surgery, University Medical Center Groningen, University of Groningen, The Netherlands: Dr. med. Mike Ruettermann, Prof. Dr. med. Paul M. N. Werker
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Plastische, Rekonstruktive und Handchirurgie, Bundeswehrkrankenhaus Westerstede: Dr. med. Mike Ruettermann
Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie Bremen: Prof. Dr. med. Robert Michael Hermann
Abteilung Strahlentherapie und Spezielle Onkologie, Medizinische Hochschule Hannover: Prof. Dr. med. Robert Michael Hermann
Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Klinikum Oldenburg: Dr. Karl Khatib-Chahidi
Intraoperatives Foto eines Morbus-Dupuytren-Rezidivs am linken Kleinfinger a) mit spiralförmigem Verlauf des radialseitigen Fingernervs; b) hier ist dieser Spiralnerv gelb gepunktet markiert, der normale anatomische Verlauf dieses radialseitigen Fingernervs ist in grün dargestellt. rad, radial
Abbildung 1
Intraoperatives Foto eines Morbus-Dupuytren-Rezidivs am linken Kleinfinger a) mit spiralförmigem Verlauf des radialseitigen Fingernervs; b) hier ist dieser Spiralnerv gelb gepunktet markiert, der normale anatomische Verlauf dieses radialseitigen Fingernervs ist in grün dargestellt. rad, radial
Intraoperativer Befund nach limitierter Fasziektomie, die Haut der Hohlhand wurde nicht vollständig eröffnet, sodass Perforatoren der Gefässe, die zusammen mit Hautnervenästen zur Haut laufen, geschont werden können, was zu besserer Wundheilung beiträgt. Ansonsten erfolgte eine limitierte Fasziektomie mit Entfernung aller betroffenen Faszienstrukturen im Operationsgebiet.
Abbildung 2
Intraoperativer Befund nach limitierter Fasziektomie, die Haut der Hohlhand wurde nicht vollständig eröffnet, sodass Perforatoren der Gefässe, die zusammen mit Hautnervenästen zur Haut laufen, geschont werden können, was zu besserer Wundheilung beiträgt. Ansonsten erfolgte eine limitierte Fasziektomie mit Entfernung aller betroffenen Faszienstrukturen im Operationsgebiet.
Fallbeispiel zur „modulären Technik“ mit Kombination von SF, LF mit Hautverschiebelappenplastik und PNF
Abbildung 3
Fallbeispiel zur „modulären Technik“ mit Kombination von SF, LF mit Hautverschiebelappenplastik und PNF
Stadieneinteilungen des Morbus Dupuytren
Tabelle 1
Stadieneinteilungen des Morbus Dupuytren
Übersicht der Behandlungsmöglichkeiten von konservativ zu operativ eskalierend mit Resultaten, Rezidivraten, Komplikationen und Return-to-Work
Tabelle 2
Übersicht der Behandlungsmöglichkeiten von konservativ zu operativ eskalierend mit Resultaten, Rezidivraten, Komplikationen und Return-to-Work
Fasziale Anatomie der Hand und Finger
eKasten
Fasziale Anatomie der Hand und Finger
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