Priorisierung
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Dossier

Priorisierung


MEDIZINREPORT

Klug-entscheiden-Empfehlungen: Für die Chirurgie derzeit kein „Muss“

Dtsch Arztebl 2017; 114(15): A-741 / B-629 / C-615

Aus Sicht der chirurgischen Fachgesellschaften ist es derzeit nicht angezeigt, parallel zu den Leitlinien weitere Empfehlungen zu benennen, um eine Über- oder Unterversorgung der Patienten zu vermeiden. Die von der Deutschen ...

MEDIZINREPORT

Klug entscheiden: . . . auch in der Lehre!

Dtsch Arztebl 2016; 113(47): A-2149 / B-1782 / C-1760

Pilotstudie zur klinischen Entscheidungskompetenz von Medizinstudenten deckt verbreitete Fehlmeinungen auf. Auf Grundlage der „Klug entscheiden“- Empfehlungen soll nun entsprechendes Lehrmaterial entwickelt werden. Die ...

MEDIZINREPORT

Klug entscheiden: . . . in der Palliativmedizin

Dtsch Arztebl 2016; 113(42): A-1870 / B-1575 / C-1563

Vor den Rahmenbedingungen von Endlichkeit und komplexer Belastung sind die Behandlungsziele auf die bestmögliche Symptomlinderung und umfassende Unterstützung zu richten. Die Vermeidung von Überversorgung und Futility – verstanden ...

MEDIZINREPORT

Klug entscheiden: . . . in der Geriatrie

Dtsch Arztebl 2016; 113(40): A-1756 / B-1481 / C-1473

Ältere Patienten befinden sich häufig in einer vulnerablen Situation, die komplexe und multidisziplinäre Entscheidungen/Interventionen erfordern. Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) wurden Anfang ...

THEMEN DER ZEIT: Kommentar

Klug entscheiden: Nutzen mehren

Dtsch Arztebl 2016; 113(39): A-1705 / B-1442 / C-1417

Das Einsparpotenzial der Initiative „Gemeinsam Klug Entscheiden“ sollte zur Finanzierung von Leistungen verwendet werden können, die im Alltag nützlich sind und nachgefragt werden. Deutsche Fachgesellschaften (2, 3, 4, 6) haben ...

  • Meinung

    Meinung

    Priorisierung kann dazu beitragen, die knappen Mittel nach gesellschaftlich konsentierten Kriterien möglichst gerecht zu verteilen. Die Kriterien sollte ein Gesundheitsrat erarbeiten, in dem Ärzte gemeinsam mit Ethikern, Juristen, Gesundheitsökonomen, Theologen, Sozialwissenschaftlern und Patientenvertretern Empfehlungen entwickeln, was und wie priorisiert werden soll. Die Letztentscheidung aber muss politisch verantwortet werden. Aachener Zeitung Oktober 2011
    Frank Ulrich Montgomery (Präsident der Bundes­ärzte­kammer)

  • Meinung

    Meinung

    „Schon heute entscheidet allein der Wohnort darüber, ob Patienten eine implizite Rationierung erleben oder nicht.“ Deutsches Ärzteblatt April 2010
    Andreas Köhler (Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung)

  • Meinung

    Meinung

    „Im derzeitigen System sehe ich nur einen Weg aus der Rationierung, nämlich die Diskussion um die Priorisierung“
    Deutsches Ärzteblatt September 2010
    Jörg Dietrich Hoppe† (ehemaliger Präsident der Bundes­ärzte­kammer)

  • Meinung

    Meinung

    „Wenn die Solidargemeinschaft angesichts knapper werdender Ressourcen individuell nicht tragbare Leistungen garantieren soll, sind Eingrenzungen unumgänglich.“
    Der Kassenarzt Juli 2010
    Robert Zollitsch (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz)

  • Meinung

    Meinung

    „Keine Maßnahme wird in der Lage sein, den künftigen Ausgabenbedarf der gesetzlichen Krankenversicherung zu decken.“ Deutsches Ärzteblatt März 2010
    Fritz Beske (Fritz Beske Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel)