Priorisierung
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Dossier

Priorisierung


THEMEN DER ZEIT: Kommentar

Klug entscheiden: Nutzen mehren

Dtsch Arztebl 2016; 113(39): A-1705 / B-1442 / C-1417

Das Einsparpotenzial der Initiative „Gemeinsam Klug Entscheiden“ sollte zur Finanzierung von Leistungen verwendet werden können, die im Alltag nützlich sind und nachgefragt werden. Deutsche Fachgesellschaften (2, 3, 4, 6) haben ...

Ärzteschaft

„Klug entscheiden“: DGHO legt Empfehlungen vor

Mittwoch, 21. September 2016

Berlin – Für einen bewussten und evidenzbasierten Umgang mit „technischen“ Maßnahmen bei der Diagnostik und Therapie von Patienten mit Blutkrebserkrankungen und soliden Tumoren setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie... ...

Ärzteschaft

Hausärzte warnen vor zu großen Erwartungen in die Telemedizin

Dienstag, 28. Juni 2016

München – Vor überzogenen Erwartungen an die Telemedizin hat der Vorsitzende des bayerischen Hausärzteverbandes (BHÄV), Dieter Geis, gewarnt. „Die moderne Kommunikationstechnologie eröffnet Möglichkeiten, Landärzte zu entlasten... ...

SEITE EINS

Initiative „Klug entscheiden“: Streben nach Angemessenheit

Dtsch Arztebl 2016; 113(13): A-581 / B-489 / C-485

Deutschland verfügt über ein Gesundheitssystem der Superlative. Dennoch hinken die Behandlungsergebnisse in manchen Bereichen denen finanzschwächerer Länder hinterher. Dass sinnvolle Medizin nicht die Regel ist, zeigt das Beispiel ...

Ärzteschaft

Haus- und Fachärzte diskutieren gemeinsam Zukunft der Versorgung

Dienstag, 12. Januar 2016

Berlin – Mehr Selbstbewusstsein und Mut bei der ärztlichen Indikationsstellung – das wünschten sich die Teilnehmer der Veranstaltung „Akademien der Bundes­ärzte­kammer im Dialog“, die am vergangenen Freitag unter dem Motto „Muss man... ...

  • Meinung

    Meinung

    Priorisierung kann dazu beitragen, die knappen Mittel nach gesellschaftlich konsentierten Kriterien möglichst gerecht zu verteilen. Die Kriterien sollte ein Gesundheitsrat erarbeiten, in dem Ärzte gemeinsam mit Ethikern, Juristen, Gesundheitsökonomen, Theologen, Sozialwissenschaftlern und Patientenvertretern Empfehlungen entwickeln, was und wie priorisiert werden soll. Die Letztentscheidung aber muss politisch verantwortet werden. Aachener Zeitung Oktober 2011
    Frank Ulrich Montgomery (Präsident der Bundes­ärzte­kammer)

  • Meinung

    Meinung

    „Schon heute entscheidet allein der Wohnort darüber, ob Patienten eine implizite Rationierung erleben oder nicht.“ Deutsches Ärzteblatt April 2010
    Andreas Köhler (Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung)

  • Meinung

    Meinung

    „Im derzeitigen System sehe ich nur einen Weg aus der Rationierung, nämlich die Diskussion um die Priorisierung“
    Deutsches Ärzteblatt September 2010
    Jörg Dietrich Hoppe† (ehemaliger Präsident der Bundes­ärzte­kammer)

  • Meinung

    Meinung

    „Wenn die Solidargemeinschaft angesichts knapper werdender Ressourcen individuell nicht tragbare Leistungen garantieren soll, sind Eingrenzungen unumgänglich.“
    Der Kassenarzt Juli 2010
    Robert Zollitsch (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz)

  • Meinung

    Meinung

    „Keine Maßnahme wird in der Lage sein, den künftigen Ausgabenbedarf der gesetzlichen Krankenversicherung zu decken.“ Deutsches Ärzteblatt März 2010
    Fritz Beske (Fritz Beske Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel)