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Schlagzeugspielen verändert das Gehirn
/Aleksandrs Muiznieks, stock.adobe.com

Medizin

Schlagzeugspielen verändert das Gehirn

Bochum – Die Hirnstruktur und -aktivität von Menschen, die regelmäßig Schlagzeug spielen, unterscheidet sich von Nicht-Schlagzeugern. Die Musiker haben weniger, aber dafür dickere Fasern im Hauptverbindungstrakt zwischen den beiden Hirnhälften. Außerdem sind ihre motorischen Hirnareale effizienter ...

Long COVID: Gedächtnisstörungen können viele Monate anhalten

Freitag, 30. Juli 2021

Oslo und Denver – Jeder 10. Norweger, der im Frühjahr letzten Jahres nur leicht an COVID-19 erkrankt war, klagte 8 Monate später in einer Umfrage in JAMA Network Open (2021; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2021.18717) über Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Die kognitiven Folgen der Erkrankung sind auch mehreren... ...

Studien zu Kopfbällen: Englischer Verband ändert Leitlinien

Freitag, 30. Juli 2021

London – Der englische Fußballverband hat angesichts möglicher Langzeitfolgen für Fußballprofis durch Kopfbälle neue Leitlinien herausgegeben. So soll jeder Spieler pro Trainingswoche maximal zehn „Kopfbälle mit höherer Kraft“ durchführen, etwa nach langen Pässen (mehr als 35 Meter) oder nach Flanken, Ecken und... ...

Studie: Cannabis im Jugendalter beeinflusst Hirnentwicklung

Donnerstag, 29. Juli 2021

Burlington/Vermont – Ein früher Konsum von Cannabis im Jugendalter hinterlässt möglicherweise Spuren im Gehirn, die sich in der Magnetresonanztomografie (MRT) in einer verminderten Entwicklung bestimmter Cortexareale mit einer hohen Dichte von Rezeptoren für endogene Cannabinoide zeigen. Die Veränderungen könnten laut... ...

Präventiver Antikörper Eptinezumab kann auch Migräneattacken beenden

Donnerstag, 29. Juli 2021

San Diego – Der CGRP-Antikörper Eptinezumab, der zur Prophylaxe von Migräneattacken entwickelt wurde, hat sich in einer randomisierten Studie im Amerikanischen Ärzteblatt (JAMA, 2021; DOI: 10.1001/jama.2021.7665) auch in der Behandlung akuter Schmerzattacken als wirksam erwiesen. Die Notwendigkeit einer intravenösen... ...

Long COVID: Augenärzte finden Hinweis auf mögliche Nervenschäden

Mittwoch, 28. Juli 2021

Manchester – Patienten, die sich nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung nur langsam von den Symptomen erholten, wiesen in einer Querschnittstudie in British Journal of Ophthalmology (2021; DOI: 10.1136/bjophthalmol-2021-319450) eine verminderte Dichte von Nervenfasern in der Cornea auf, während die Zahl der... ...

Rugby: MRT deckt Schäden im Gehirn von Profisportlern auf

Freitag, 23. Juli 2021

London – Der häufige Zusammenprall der Köpfe hinterlässt bei professionellen Rugbyspielern Spuren im Gehirn, die in einer Studie in Brain Communications (2021; DOI: 10.1093/braincomms/fcab133) mit speziellen Bildgebungen in der Magnetresonanztomografie (MRT) sichtbar gemacht wurden. Kollisionen mit dem Gegner gehören... ...

Das Gehirn merkt sich Gesichter nach persönlichem Kontakt besser

Donnerstag, 22. Juli 2021

Jena – Nach einer Begegnung von Angesicht zu Angesicht merkt sich das menschliche Gehirn Gesichter messbar besser als nach dem Betrachten von Fotos oder Videos. Das berichten Neurowissenschaftler um Gyula Kovács und Géza Gergely Ambrus von der Universität Jena im Journal of Neuroscience (2021; DOI:... ...

Speicherkrankheit führt bereits im Kindesalter zu ALS-Symptomen

Dienstag, 20. Juli 2021

Bethesda/Maryland – Varianten in dem Gen SPTLC1 können die Produktion von Sphingolipiden in Nervenzellen so weit steigern, dass es bereits im Kindesalter zum allmählichen Untergang von Motoneuronen kommt. Die Folge ist ein der amyotrophen Lateralsklerose (ALS) ähnelndes Krankheitsbild, das ein Forscherteam in Nature... ...

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