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Blutdruckmanschette könnte vor einem Schlaganfall schützen
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Medizin

Blutdruckmanschette könnte vor einem Schlaganfall schützen

Changchun/China – Das 4-malige Aufpumpen einer Blutdruckmanschette und eine darauffolgende Blutleere über jeweils 5 Minuten haben in einer randomisierten kontrollierten Studie in Neurology (2019; doi: 10.1212/WNL.0000000000007732) die Durchblutung im Gehirn über bis zu 24 Stunden verbessert und zu ...

Selbstmedikation von Migräne führt häufig in die Chronifizierung

Montag, 22. Juli 2019

Berlin – Mit einer leitliniengerechten und individualisierten Therapie ist heute fast jede Migräne beherrschbar. Das haben die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) anlässlich des heutigen „World Brain Day“ betont. Der Tag widmet sich in diesem Jahr der... ...

Körperliche Aktivität könnte kognitiven Verfall durch Beta-Amyloide verzögern

Donnerstag, 18. Juli 2019

Boston – Gesunde Teilnehmer einer Langzeitstudie, die aufgrund von Beta-Amyloid-Ablagerungen im Gehirn ein erhöhtes Risiko auf eine Alzheimer-Demenz hatten, konnten ihre kognitiven Fähigkeiten länger erhalten, wenn sie körperlich aktiv waren. Dies zeigen Beobachtungen der Harvard Aging Brain Study in JAMA Neurology... ...

Überregionaler Forschungsverbund zum Schlaganfall gefördert

Donnerstag, 18. Juli 2019

Berlin – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ein neues Verbundprojekt zum Thema Schlaganfall. Das an den Universitäten Duisburg/Essen, München, Hamburg und Münster angesiedelte Forschungsvorhaben wird in den nächsten drei Jahren 4,5 Millionen Euro erhalten, um die Rolle des Immunsystems in der Spätphase... ...

Retrovirus schädigt Nervengewebe bei Multipler Sklerose

Donnerstag, 18. Juli 2019

Düsseldorf – Einen neuen Mechanismus, der Nervengewebe bei Multipler Sklerose (MS) durch ein endogenes Retrovirus schädigt, haben Wissenschaftler um Patrick Küry von der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Düsseldorf beschrieben. Ihre Ergebnisse sind in PNAS erschienen (2019; doi: 10.1073/pnas.1901283116).... ...

Häufigeres Therapieversagen bei adipösen Kindern mit Multipler Sklerose

Mittwoch, 17. Juli 2019

Göttingen – Eine Adipositas erhöht bei Kindern (wie bei Erwachsenen) nicht nur das Risiko, an einer Multiplen Sklerose zu erkranken. In einer Kohortenstudie in JAMA Neurology (2019; doi: 10.1001/jamaneurol.2019.1997) kam es auch häufiger zum Versagen der Erstlinientherapie. Die Multiple Sklerose (MS) gehört zu den... ...

HI-Viren persistieren trotz Therapie im Gehirn

Mittwoch, 17. Juli 2019

New Haven/Connecticut – HI-Viren können auch nach einer jahrelangen antiretroviralen Therapie im Gehirn persistieren. In einer Kohortenstudie im Journal of Clinical Investigation war die Virus-DNA nach fast 9 Jahren Therapie bei jedem 2. Patienten in Zellen des Liquors nachweisbar (2019; doi: 10.1172/JCI127413). Das... ...

Warum Alzheimer vor allem im Alter auftritt

Mittwoch, 17. Juli 2019

Berlin/Boston – Die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, steigt bekanntlich mit zunehmendem Alter. Eine mögliche Ursache für diesen Zusammenhang haben Wissenschaftler um Susanne Wegmann vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Berlin aufgedeckt. Sie berichten davon in Science... ...

Bei welchen MS-Medikamenten vor Therapiebeginn auf Tuberkulose getestet werden sollte

Dienstag, 16. Juli 2019

München – Moderne Immuntherapien zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) könnten zur Reaktivierung von Tuberkuloseinfektionen führen. Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) hat Empfehlungen erarbeitet, bei welchen Medikamenten vor Therapiebeginn ein Test auf Tuberkulose erfolgen sollte, die... ...

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