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Blutdruckmanschette könnte vor einem Schlaganfall schützen
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Medizin

Blutdruckmanschette könnte vor einem Schlaganfall schützen

Changchun/China – Das 4-malige Aufpumpen einer Blutdruckmanschette und eine darauffolgende Blutleere über jeweils 5 Minuten haben in einer randomisierten kontrollierten Studie in Neurology (2019; doi: 10.1212/WNL.0000000000007732) die Durchblutung im Gehirn über bis zu 24 Stunden verbessert und zu ...

Künstliche Hirnstimulation löste ekstatische Gefühle bei Epilepsie aus

Mittwoch, 26. Juni 2019

Marseille – Die Stimulierung einer bestimmten Stelle der Inselrinde hat bei 3 Epilepsie-Patienten, denen zur Vorbereitung auf eine Operation Elektroden ins Gehirn implantiert worden waren, kurze Momente von Glückseligkeit, Bewusstseinserweiterung und Klarheit ausgelöst. Die Hirnforscher beschreiben in Brain Stimulation... ...

Bluttest könnte Früherkennung von Morbus Alzheimer ermöglichen

Mittwoch, 26. Juni 2019

Lund – Ein neuer Labortest, der die für den Morbus Alzheimer charakteristischen Beta-Amyloide im Blut nachweist, könnte ein Screening auf die häufige Demenzerkrankung beim Hausarzt ermöglichen. Der jetzt in JAMA Neurology (2019; doi: 10.1001/jamaneurol.2019.1632) vorgestellte Test soll demnächst in einer Studie... ...

Langfristige Anticholin­ergikatherapie geht mit erhöhtem Demenzrisiko einher

Dienstag, 25. Juni 2019

Nottingham – Britische Hausarztpatienten, denen über längere Zeit anticholinerge Medikamente verordnet worden waren, erkrankten in der Folge häufiger an einer Demenz. Das individuelle Risiko war nach den Ergebnissen einer Fall-Kontrollstudie in JAMA Internal Medicine (2019; doi: 10.1001/jamainternmed.2019.0677) relativ... ...

Kinder mit schwerer MS können von Fingolimod profitieren

Montag, 24. Juni 2019

Köln – Kinder, deren schubförmig remittierende Multiple Sklerose (RRMS) hochaktiv ist oder schwer verläuft und dabei rasch fortschreitet, können von einer Behandlung mit dem Immunsuppressivum Fingolimod (Gilenya) profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen... ...

Genetischer Morbus Parkinson könnte mit Serotoninmangel beginnen

Freitag, 21. Juni 2019

London – Die ersten Veränderungen beim Morbus Parkinson treten offenbar nicht, wie allgemein angenommen, in dopaminergen Neuronen, sondern im serotonergen System auf. Darauf deutet eine Studie an Menschen mit einer erblichen Form der Erkrankung hin. Die Publikation in Lancet Neurology (2019; doi:... ...

Gen des Nikotin­rezeptors schützt vor Cannabisabhäng­igkeit

Donnerstag, 20. Juni 2019

Aarhus – Menschen mit einer Genvariante im Nikotinrezeptor sind weniger anfällig für eine Cannabis-Abhängigkeit. Dies kam in einer genomweiten Assoziationsstudie in Nature Neuroscience heraus (2019; doi: 10.1038/s41593-019-0416-1). Etwa 1 bis 1,5 % der Bevölkerung haben eine genetische Anfälligkeit auf eine... ...

Körperliche Inaktivität als Risikofaktor für Demenz möglicherweise überschätzt

Mittwoch, 19. Juni 2019

London/Helsinki – Der Zusammenhang von körperlicher Bewegung und der Entwicklung einer Demenz ist offenbar weniger eindeutig als oftmals angenommen. Das legt eine Metanalyse von Studien mit rund 400.000 Teilnehmern nahe, die im British Medical Journal erschienen ist (2019; doi: 10.1136/bmj.l1495). Laut der Deutschen... ...

Vorhofflimmern erhöht Demenzrisiko

Mittwoch, 19. Juni 2019

Seoul – Koreanische Senioren, bei denen Ärzte ein Vorhofflimmern diagnostizierten, entwickelten in den Folgejahren häufiger eine Demenz als andere Senioren. Das Risiko war in der bevölkerungsbasierten Langzeitstudie im European Heart Journal (2019; doi: 10.1093/eurheartj/ehz386) auch bei den Patienten erhöht, die... ...

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