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Schlagzeugspielen verändert das Gehirn
/Aleksandrs Muiznieks, stock.adobe.com

Medizin

Schlagzeugspielen verändert das Gehirn

Bochum – Die Hirnstruktur und -aktivität von Menschen, die regelmäßig Schlagzeug spielen, unterscheidet sich von Nicht-Schlagzeugern. Die Musiker haben weniger, aber dafür dickere Fasern im Hauptverbindungstrakt zwischen den beiden Hirnhälften. Außerdem sind ihre motorischen Hirnareale effizienter ...

Leitlinie zur ideopathischen Fazialisparese aktualisiert

Dienstag, 24. Mai 2022

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie hat ihre Leitlinie „Therapie der idiopathischen Fazialisparese“ vollständig überarbeitet und aktualisiert. Die idiopathische Fazialisparese ist die häufigste Hirnnervenläsion. 24 bis 40 Prozent aller Fazialisparesen sind laut Leitlinie allerdings nicht idiopathischer... ...

Vermehrte Hirnatrophie bei MS-Patienten mit schubunabhängiger Progression

Montag, 23. Mai 2022

Basel – Bei Patienten mit remittierender Multipler Sklerose (RMS) und schubunabhänger Krankheitsprogression ist offenbar der Verlust an Gehirnsubstanz beschleunigt, speziell in der Großhirnrinde, wie eine Längsschnittstudie aus der Schweiz zeigt (2022; DOI: 10.1001/jamaneurol.2022.1025). „Unsere Daten deuten darauf... ...

Forscher stellen Transkriptomatlas der menschlichen Zellen vor

Freitag, 20. Mai 2022

San Francisco, Cambridge/Massachusetts und Hinxton/England – Der menschliche Körper enthält weitaus mehr unterschiedliche Zelltypen als bisher angenommen. Dies zeigen die Publikationen von 4 Forschergruppen in Science, die auf Transkriptomanalysen einzelner Zellen beruhen, die anders als konventionelle histologische... ...

Rezeptoren melden Arteriosklerose­plaques an das Gehirn

Freitag, 20. Mai 2022

München – Bei einer Arteriosklerose tauschen das Blutgefäß und das Gehirn offenbar Nervensignale aus. Das berichtet eine Arbeitsgruppe des Instituts für Prophylaxe und Epidemiologie der Kreislaufkrankheiten der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München in der Fachzeitschrift Nature (2022; DOI:... ...

Impfung nach Infektion mit SARS-CoV-2 könnte Long-COVID-Symptome reduzieren

Donnerstag, 19. Mai 2022

Newport – Wer noch ungeimpft ist und nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 an Long COVID leidet, könnte mit einer nachträglichen Impfung gegen COVID-19 möglicherweise seine Symptome reduzieren. Dies zeigt eine große Studie aus dem Vereinigten Königreich, deren Ergebnisse im BMJ veröffentlicht wurden (DOI:... ...

„Big data“-Analyse: Wann leidet ein Patient unter Long COVID?

Mittwoch, 18. Mai 2022

Chapel Hill/North Carolina – US-Forscher haben einen Algorithmus entwickelt, der anhand der Einträge in einer elektronischen Krankenakte erkennen kann, ob ein Patient möglicherweise unter Long COVID leidet. Die Ergebnisse wurden in Lancet Digital Health (2022; DOI: 10.1016/S2589-7500(22)00048-6) vorgestellt. Die... ...

Hertie-Institut für klinische Hirnforschung wird dauerhaft gefördert

Dienstag, 17. Mai 2022

Tübingen – Das Land Baden-Württemberg will das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) in Tübingen jährlich dauerhaft mit zwei Millionen Euro fördern. „Seit 20 Jahren leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des HIH hervorragende Arbeit in der Spitzenforschung. Damit dies auch in Zukunft gesichert werden... ...

Kombination aus Schwerhörigkeit und Sehverlust mit erhöhtem Demenzrisiko assoziiert

Freitag, 13. Mai 2022

Berlin – Ältere Menschen, die nicht mehr gut hören und noch dazu schlecht sehen, haben ein erheblich erhöhtes Demenzrisiko. Das zeigt eine Studie aus den USA. Durch Hör- und Sehtests ließen sich möglicherweise Senioren mit einem hohen Risiko für die Entwicklung einer Demenz identifizieren, schreiben die Autoren in JAMA... ...

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