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Hochschulen

Neue Karriereplattform für Neurowissenschaft­lerinnen in Bochum

Freitag, 10. Mai 2019

/Monet, stockadobecom

Bochum – Ein neues weltweites Netzwerk für Forscherinnen in der Neurowissenschaft ist an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gestartet. Die digitale Plattform „Neuronexxt – Network for Women in Neuroscience“ soll bei der Suche nach Expertinnen für neuro­wissen­schaftliche Themen helfen und Frauen in diesem Forschungsbereich sichtbarer machen.

„Wir möchten, dass Neuronexxt ein wertvolles Instrument für alle bietet, die Neuro­wissen­schaftlerinnen im Rahmen von Berufungsverfahren, auf der Suche nach Spreche­rinnen für Konferenzen oder nach Kooperationspartnerinnen finden und sich mit ihnen vernetzen möchten“, sagte die Gründerin der Plattform, Denise Manahan-Vaughan, bei der Auftakt­veranstaltung des Netzwerks. Frauen seien in vielen Bereichen der Wissenschaft immer noch unterrepräsentiert, so auch in den Neurowissenschaften, betonte sie. Schuld daran sei unter anderem die geringe Sichtbarkeit der Forscherinnen.

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Die Initiative ist im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 874 der Deutschen For­schungsgemeinschaft „Integration und Repräsentation sensorischer Prozesse“, gestartet. Dieser SFB besteht seit 2010 an der RUB. Der Aufbau von Neuronexxt wurde aber mit Gleichstellungsmitteln der RUB finanziert.

Neuronexxt richtet sich an Frauen in allen Phasen ihrer Karriere: Von Postdoktorandinnen bis zu erfahrenen Wissenschaftlerinnen können alle ihre Qualifikationen, Kompetenzen und Forschungsschwerpunkte in dem System präsentieren. „Mithilfe von Neuronexxt möchten wir Gleichstellungsmaßnahmen fördern und Forscherinnen dabei unterstützen, auf das höchste wissenschaftliche Niveau zu gelangen“, sagte Sabine Dannenberg, Koordinatorin des SFB 874. © hil/aerzteblatt.de

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