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Bayern initiiert digitales Demenzregister

Montag, 8. Juli 2019

/highwaystarz, stockadobecom

Erlangen – Ein neues digitales Demenzregister soll helfen, mehr über die Erkrankung zu erforschen und die Situation von Betroffenen und deren Angehörigen zu verbess­ern. Mit dem Forschungsprojekt „digiDEM Bayern“ solle vor allem der Langzeitverlauf von De­menz-Erkrankungen besser verstanden werden, teilte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) heute mit.

In dem Gemeinschaftsprojekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und des Universitätsklinikums Erlangen investiert der Freistaat den Angaben zufolge bis Ende kommenden Jahres 2,2 Millionen Euro.

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Dabei werden zum einen Langzeitdaten zur Behandlung, Versorgung und Angebots­nut­­zung von Menschen mit Demenz und zur Belastung pflegender Angehöriger in allen Be­zirken Bayerns gesammelt und ausgewertet. Zum anderen soll eine Online­plattform Betroffene und Angehörige über Unterstützungsangebote informieren.

Dem Ministerium zufolge leben in Bayern derzeit mehr als 240.000 Menschen mit Demenz. Bis 2030 werde sich die Zahl auf 300.000 erhöhen. „Es ist wichtig, dass die Gesellschaft lernt, mit dem Thema Demenz umzugehen“, sagte Huml.

Ein Leitziel der Staatsregierung sei, die Selbstbestimmung und Würde von Demenz-Kranken in allen Krankheitsphasen zu bewahren. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #720508
e.ne
am Dienstag, 9. Juli 2019, 11:15

Das wird doch nur wieder Etikettenschwindel

Angehörige die Angehörige "diagnostizieren!"
oder die Frau/Freundin eifersüchtig o.a. von ...
Oft geht es bei älteren Herrschaften um Geld ...
Die Jüngeren haben keine Geduld, sprechen nicht deutlich genug ...
oder es fehlt der Humor ...oder die Achtung vor dem was der ältere Mensch tatsächlich braucht oder will.
Die "Helfer" die können auch vom Blindenbund sein, können eine wahre Katastrophe sein. Betulich, grundsätzlich hilfsbereit - aber stur - ihren Weg
gehend, in ihren Kategorien denkend ohne zu hören, zu sehen.
Es mehren sich die Meldungen in denen "Demente" verschwunden sind -
das kann auch einfach flüchten sein. - Was passiert, wenn welche in Urlaubsregionen z.B. Mallorca gesehen/erkannt werden?
In D geht es doch nur um Niedermachen und Entmündigung.
LNS
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