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Hochschulen

Millionenförderung für Magdeburger Parkinsonforschung

Mittwoch, 3. November 2021

/vegefox.com, stock.adobe.com

Magdeburg – Die Arbeitsgruppe um Matthias Prigge vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg beteiligt sich an einer Forschungsinitiative der amerikanischen Michael J. Fox Foundation und der Aligning Science Across Parkinson’s. Die Magdeburger Forscher erhalten im Rahmen des Projekts 1,5 Millionen US-Dollar.

Im Rahmen des Projekts soll untersucht werden, wie die fortschreitende Anhäufung des Gehirnpigments Neuromelanin die neuronale Dysfunktion und Degeneration bei der Parkinsonkrankheit und die Aktivität verschiedener Gehirnschaltkreise beeinflusst.

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„Uns in Magdeburg beschäftigen vor allem die Schaltkreise in den Untergruppen des Locus coeruleus. Dort wollen wir die molekularen Mechanismen entschlüsseln, die die Aktivität von Hirnschaltkreisen beeinflussen und die mit einer Anfälligkeit für Morbus Parkinson in Verbindung stehen“, so Prigge.

Eine verlangsamte Anhäufung oder Verringerung des zellulären Neuromelanins könnte die Aktivität der Hirnschaltkreise beeinflussen und so eine neue therapeutische Strategie für diese derzeit unheilbare neurodegenerative Krankheit darstellen, so die Hoffnung der Forscher.

An dem internationalen multidisziplinären Forschungsprojekt beteiligen sich auch Arbeitsgruppen des Vall d’Hebron Research Institute in Barcelona und des Centro de Investigación Biomédica en Red sobre Enfermedades Neurodegenerativas in Madrid, der Universität Sydney, der Universität Tor Vergata in Rom und Mitarbeitende des Karolinska-Instituts in Stockholm und des baskischen Zentrums für Neurowissen­schaften Achucarro. © hil/aerzteblatt.de

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