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Ärzteschaft

Neue Patienteninformation zur Parkinsonerkrankung

Freitag, 8. Dezember 2017

Berlin – Eine neue Kurzinformation „Parkinson-Krankheit – wenn sich Bewegungen verändern“ hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) herausgegeben. Auftraggeber sind die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Bundesärzte­kammer (BÄK). Die Information soll Ärzte beim Patientengespräch unterstützen. Praxen und Kliniken können die Information kostenfrei herunterladen und ausdrucken. 

Das ideopathische Parkinsonsyndrom gehört zu den häufigen Erkrankungen des Nervensystems. Etwa 220.000 Menschen – überwiegend Ältere – leben mit dieser Krankheit in Deutschland. Die Bewegungen der Patienten werden langsamer und kleiner und das Greifen fällt schwerer. Hände und Füße zittern vor allem in Ruhe. Das Gesicht wird ausdrucksloser und Schlucken sowie Sprechen fallen schwerer.

Die Kurzinformation informiert über diese Krankheitszeichen, über die Entstehung des idiopathischen Parkinson-Syndroms sowie über Behandlungsmöglichkeiten. Hier gehen die Autoren auf die Physiotherapie, die medikamentöse Behandlung und die Option zur tiefen Hirnstimulation ein. Der Leser erhält zudem praktische Tipps im Umgang mit der Erkrankung, zum Beispiel Hilfen bei beruflichen oder rechtlichen Schwierigkeiten oder beim Führen von Kraftfahrzeugen.

Die Publikation ist in der Reihe „Kurzinformationen für Patienten (KiP)“ des ÄZQ erschienen. Darin stehen Informationen zu über 70 weiteren Themen zur Verfügung. © hil/aerzteblatt.de

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