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Neurovaskuläres Netzwerk versorgt Ostsachsen und Südbrandenburg

Mittwoch, 29. August 2018

/alexkich, stock.adobe.com

Dresden – Im Raum Ostsachsen/Südbrandenburg haben sich neun neurologische Akutkliniken zum „Neurovaskulären Netzwerk Ostsachsen/Südbrandenburg“ (SOS-NET) zusammengeschlossen. Koordinierendes Zentrum ist das „Dresdner Neurovaskuläre Centrum“ am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Das neue Netz ist jetzt von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft zertifiziert worden. 

Das SOS-NET stellt für die Bewohner der Region von Cottbus bis zur tschechischen Grenze und zwischen Görlitz und Freiberg eine stationäre und ambulante Versorgung bei Erkrankungen der hirnversorgenden Gefäße sicher. Basis dafür sind gemeinsame, für alle Netzwerkpartner verbindliche Versorgungsrichtlinien und Kooperationsverträge zwischen den beteiligten Krankenhäusern.

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Die Partner verpflichten sich zu einem engen Informationsaustausch bezüglich ihrer Hirngefäßpatienten. So findet jede Woche eine neurovaskuläre Fallkonferenz statt, an der Experten aller beteiligten Kliniken teilnehmen. Neurologen, Neurochirurgen und Neuroradiologen entscheiden in diesem Rahmen gemeinsam über die Therapie jedes einzelnen Patienten.

Rund um die Uhr steht zudem ein Experte am Dresdner Uniklinikum als Ansprech­partner für Akutfälle zu Verfügung. Die Ärzte können Ergebnisse radiologischer Untersuchungen sowie Behandlungsdaten telemedizinisch zwischen den Kliniken austauschen und besprechen. 

„Mit dem Dresdner Neurovaskulären Centrum und dem Neurovaskulären Netzwerk Ostsachen/Südbrandenburg leiten wir eine neue Ära der Zentren- und Netzwerkbildung ein. Denn mit diesen Strukturen teilen wir unsere Expertise mit den Partnerkliniken der Region“, sagte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Universitäts­klinikums. Zudem spielten die Strukturen eine wichtige Rolle bei der Weiterbildung von Ärzten auf den Fachgebieten Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie.

An dem Netz beteiligen sich folgende Akutkrankenhäuser: Sächsisches Landeskrankenhaus Arnsdorf, Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, Städtisches Klinikum Dresden, Kreiskrankenhaus Freiberg, Städtisches Klinikum Görlitz, Lausitzer Seenland-Klinikum Hoyerswerda, Elb­landklinikum Meißen sowie das Klinikum Niederlausitz Standort Senftenberg. Das Versorgungsgebiet umfasst rund 2,3 Millionen Einwohner. © hil/aerzteblatt.de

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