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Hochschulen

Uniklinik Bonn baut Kunst in Therapie für Krebspatienten ein

Montag, 10. Februar 2020

/Robert Kneschke, stock.adobe.com

Bonn – Das Centrum für Integrierte Onkologie Bonn (CIO) am Universitätsklinikum Bonn (UKB) baut Kunsttherapie in die Betreuung von Krebspatienten ein. Die Uniklinik arbeitet dabei mit dem Forschungsinstitut für Künstlerische Therapien an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft zusammen.

„Schwierige Lebenssituationen sind oftmals überwältigend und machen sprachlos“, sagte Harald Gruber, Professor für Kunsttherapie an der Alanus Hochschule. Vor allem bei schweren Krankheiten fühlten sich viele Patienten überfordert, empfänden Angst, Wut oder auch Verzweiflung.

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Verschiedene aktuelle Studien zeigen CIO und UKB zufolge, dass Kunsttherapie Patienten helfen kann, mit der Krankheit besser zurechtzukommen. „Der kreative Zugang zu den ei­genen Gedanken und Gefühlen hilft dabei, die Krankheit zu verarbeiten und wieder Kraft zu schöpfen“, erläuterte Michael Neumann von der Abteilung für Integrierte Onkologie am UKB.

„Es geht nicht um das schöne Bild, sondern um den Menschen, der seinen Emotionen Raum geben möchte“, erläuterte die betreuende Kunsttherapeutin Maria Meixner. Pa­ti­enten könnten die Kunsttherapie zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung beginnen und als begleitendes Verfahren nutzen.

Das Angebot ist für Patienten kostenfrei. Das Bonner Spendenparlament sowie die Leu­kämie-Initiative Bonn unterstützen das Vorhaben. © hil/aerzteblatt.de

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