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Prostatakrebs: Patienteninformation soll Männer bei Therapieentscheidung unterstützen

Freitag, 14. Februar 2020

/Sebastian Kaulitzki, stock.adobe.com

Köln – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat eine Patienteninformation zur Behandlung von Prostatakrebs durch eine interstitielle Low-Dose-Rate(LDR)-Brachytherapie veröffentlicht. Sie richtet sich an Männer mit lokal begrenztem Prostatakarzinom und einem niedrigen Risikoprofil.

Laut IQWiG haben Männer mit lokal begrenztem Prostatakarzinom und niedrigem Risiko­profil verschiedene Behandlungsoptionen: Neben der LDR-Brachytherapie stehen perku­ta­ne Strahlentherapie, radikale Prostatektomie und beobachtende Strategien zur Aus­wahl.

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Die Patienteninformation soll Betroffene beim Abwägen der Vor- und Nachteile der Bra­chy­therapie im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten unterstützen und die Prog­nose des lokal begrenzten Prostatakarzinoms mit niedrigem Risikoprofil verständlich erläutern.

Weitere Ziele des Projektes waren, die interstitielle LDR-Brachytherapie im Kontext der Behandlungsoptionen perkutane Strahlentherapie, radikale Prostatektomie und beobach­tende Strategien unter Darstellung entscheidungsrelevanter Faktoren wie Alter und Gesundheitszustand verständlich zu erläutern.

Darüber hinaus sollten für die jeweiligen Behandlungsoptionen die Krankheitsverläufe, Nebenwirkungsprofile und deren mögliche Auswirkungen auf die Lebensqualität darge­stellt sowie auf die Möglichkeit der urologischen und strahlenthe­ra­peutischen Beratung des Patienten hingewiesen werden. © hil/sb/aerzteblatt.de

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