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Millionenförderung für Krebsforschung im Saarland

Mittwoch, 25. November 2020

3D-Modell einer T-Zelle/fotoliaxrender, stock.adobe.com

Saarbrücken – Ein internationales Team um den Physiologen Jens Rettig von der Universität des Saarlandes will den Wirkmechanismus und das Potential von soge­nannten supra­molekularen Angriffspartikeln (SMAPs) in der Krebstherapie näher bestimmen.

Die SMAPs werden von körpereigenen Abwehrzellen (T-Zellen) gegen Tumorzellen eingesetzt. Der Europäische Forschungsrat ERC fördert das Vorhaben „ATTACK“ (Analysis of the T cell’s Tactical Arsenal for Cancer Killing) mit insgesamt zehn Millionen Euro.

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Beteiligt sind Wissenschaftler aus Homburg, Siena, Oxford und Toulouse. „Diese Waffe der T-Zellen war bislang weitgehend unbekannt. Wenn wir ihre Wirkungsweise nun besser verstehen, können wir auf dieser Grundlage möglicherweise neuartige Therapiekonzepte entwickeln, um gegen den Krebs vorzugehen“, erläutert Rettig.

Die Aufgabe der saarländischen Wissenschaftler in dem Konsortium besteht darin, herauszufinden, auf welche Weise genau die SMAPs von den T-Zellen freigesetzt werden. Die Forscher aus Italien werden untersuchen, wie SMAPs hergestellt werden, die Briten untersuchen die eigentliche Wirkungsweise der Partikel. Die französische Arbeitsgruppe blickt darauf, wie die Tumorzellen auf die Attacke der SMAPs reagieren.

„Damit hegen wir die Hoffnung, effizientere und zielgerichtetere Krebsbehandlungen entwickeln zu können, so dass zukünftige Therapien einerseits den Krebs besser bekämpfen und andererseits die Patienten weniger stark belasten werden“, so Rettig. © hil/aerzteblatt.de

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