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Ärzteschaft

Krebsgesellschaft begrüßt Finanzierungspläne zu Beratungsstellen

Mittwoch, 2. Dezember 2020

/Photographee.eu, stock.adobe.com

Berlin – Das Vorhaben des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ters Jens Spahn (CDU) zur Anhebung der Finanzie­rung von Krebsberatungsstellen wird von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und den Landeskrebs­gesell­schaften begrüßt.

„Es ist lobenswert, dass Ge­sund­heits­mi­nis­ter Spahn durch seine Initiative jetzt 80 Prozent der Kosten der Krebsberatungsstellen über die Krankenkassen absichern möchte,“ sagte Johannes Bruns, Generalse­kre­tär der DKG. Viele Krebspatienten erhielten so die Unterstützung, die sie benötigten.

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Spahn hatte sich zur Finanzierung in einem Interview mit der Osnabrücker Zeitung geäußert. Bereits im Juli wurden neue gesetzliche Regelungen zur Finanzierung der Krebsberatungsstellen umgesetzt, die jedoch aus Sicht der DKG unzureichend waren.

Rückwirkend zum Jahresanfang sollte die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) 40 Prozent der Kosten der in der Krebsberatung anfallenden Beratungsleistungen finanzieren. Die Höhe der damals beschlosse­nen Förderung entspricht dem Bedarf an psychischen Beratungsleistungen.

Nachdem nun die Gespräche mit dem Sozialministerium zur Finanzierung des Anteils sozialrechtlicher Beratungen nicht erfolgreich waren, soll die GKV nun das komplette Beratungsspektrum finanzieren.

Laut Spahn soll sie künftig 80 Prozent der Kosten für psychosoziale Beratungsleistungen decken – die Kosten für sozialrechtliche Beratungen seien integriert.

15 Prozent der Kosten sollen über die Länder gedeckt werden, fünf Prozent der Kosten sollen durch Eigenmittel der Beratungsstellen, etwa durch Spenden, getragen werden. © EB/aha/aerzteblatt.de

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