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Krebs-Antikör­pertherapie: EU fördert Weiterentwicklung

Donnerstag, 14. Januar 2021

/Kateryna_Kon, stock.adobe.com

Kiel – Susanne Sebens vom Institut für Experimentelle Tumorforschung (IET) in Kiel hat zusammen mit weiteren Instituten aus Schweden, der Schweiz und Deutschland sowie verschiedenen Unternehmen eine Eureka-Eurostars-Förderung der Europäischen Union (EU) eingeworben.

Damit stehen den Wissenschaftlern insgesamt 2,7 Millionen Euro für drei Jahre zur Verfügung, um die präklinische Weiter­entwicklung und Erprobung eines neuartigen Antikörpers in der Diagnose, Therapie­entscheidung und Behandlung von Krebserkrankungen abzuschließen.

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Dieser Anti-L1CAM-Antikörper, den eine der beteiligten Firmen entwickelt hat, soll künftig vor allem ge­gen Bauchspeicheldrüsen- und Eierstockkrebs eingesetzt werden. Die gebündelte Expertise aus Industrie und Wissenschaft ermöglicht es, eine Anti-L1CAM-Therapie klinisch zu erproben, hoffen die Projektbe­tei­ligten.

„Wir freuen uns sehr, Teil dieses innovativen Projekts an der Schnittstelle von Industrie und Wissenschaft zu sein. Mit diesem Vorhaben setzen wir in idealer Weise unsere langjährigen translationalen For­schungs­­aktivitäten auf dem Gebiet der L1CAM-Biologie fort“, sagte Sebens.

Die Kieler Forschungsgruppe wird Probenmaterial von Krebspatienten zur Verfügung stellen und das Po­tenzial der neuartigen Anti-L1CAM-Therapie in Kombination mit etablierten Chemo- und Immun­thera­pien evaluieren. © hil/aerzteblatt.de

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