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Merck erwirbt Lizenz für Krebsmedikament

Dienstag, 2. März 2021

/dpa

Darmstadt/Lausanne – Der Pharma- und Chemiekonzern Merck stärkt mit einer Lizenzvereinbarung sein Geschäft mit Krebsmedikamenten. Die Darmstädter erwerben von der schweizerischen Debiopharm die weltweiten Exklusivrechte zur Entwicklung und Vermarktung des Mittels Xevinapant gegen Kopf-Hals-Tumore, wie der Dax-Konzern gestern mitteilte.

Debiopharm bekommt dafür eine Vorauszahlung von 188 Millionen Euro sowie künftig bis zu 710 Millio­nen Euro erfolgsabhängige Zahlungen für zulassungsbezogene und kommerzielle Meilensteine.

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„Dieser Spätphasenkandidat komplementiert die Pipeline unseres Unternehmensbereichs Healthcare, die in den kommenden Jahren zu den wichtigsten Wachstumstreibern von Merck zählen wird“, sagte Merck-Chef Stefan Oschmann.

Xevinapant befinde sich derzeit in der Spätphase der klinischen Entwicklung, hieß es vom Unternehmen. Aktuell werde es in einer Phase-III-Studie bei Patienten mit unbehandeltem lokal fortgeschrittenem Hochrisikoplattenepithelkarzinom des Kopfes und Halses in Kombination mit Chemo- und Strahlen­therapien untersucht.

Die Exklusivrechte gelten weltweit einschließlich den USA. Der Deal soll zu Beginn des zweiten Quartals abgeschlossen werden. © dpa/aerzteblatt.de

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