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Hochschulen

KI soll Diagnostik und Therapie von Lymphomen verbessern

Dienstag, 10. Mai 2022

Diffus-großzelliges B-Zell-Lymphom. /David A Litman, stock.adobe.com

Halle – Eine Arbeitsgruppe der Universitätsmedizin Halle will Künstliche Intelligenz (KI) dazu einsetzen, Krebs­erkrankungen des lymphatischen Gewebes künftig schneller und präziser zu diagnostizieren.

Das Forschungsteam der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV sowie der Universitätsklinik und Poliklinik für Radiologie arbeitet zudem daran, das Ansprechen der Patienten auf individuelle Krebs­im­muntherapien zuverlässiger vorherzusagen.

„Wir gehen davon aus, dass KI die onkologische Präzisionsdiagnostik und -therapie der Zukunft erst im großen Stil ermöglichen wird“, erläuterte Mascha Binder, Direktorin der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV.

Zwar sei die Überlegenheit der diagnostisch-analytischen Fähigkeiten der Maschine gegenüber Ärzten oder Wissenschaftler für die wenigsten derzeitigen Anwendungen heute zweifelsfrei bewiesen. „Die Schnelligkeit und Ermüdungsfreiheit in der Analyse stellen jedoch einen klaren Vorteil gerade in Zeiten immer höherer Arbeitsdichte dar“, hieß es aus Halle.

Mit dem Einsatz intelligenter Systeme sei aber auch die Hoffnung verbunden, Zusammenhänge zu erkennen, die ansonsten unsichtbar geblieben wären. Daher sei das Ziel dieses Projektes nicht nur die Automatisierung und Beschleunigung, sondern explizit der Informationsgewinn für diagnostische und therapeutische Ansätze.

Das Internationale Krebsforschungsinstitut fördert das Projekt mit 440.000 Euro für drei Jahre. © hil/aerzteblatt.de

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