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KKH vermeldet Rekordhoch bei Atemwegsinfekten

Donnerstag, 21. Juli 2022

/kues1, stock.adobe.com

Hannover – Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) hat ein Rekordhoch bei Atemwegsin­fekten gemeldet. In diesem Jahr gibt es bereits dreimal so viele Fehltage bei Berufstätigen wegen grippaler Infekte, Schnupfen oder Bronchitis wie 2021, wie die KKH heute nach der Auswertung von Versichertendaten mitteilte.

Insgesamt fielen bei der Kasse versicherte Arbeitnehmer wegen Atemwegsinfekten bis Ende Juni an 1,3 Millio­nen Tagen im Job aus. 30 Prozent aller Krankheitsfälle gingen demnach auf Atemwegserkrankungen zurück. Im Vorjahreszeitraum waren es zu diesem Zeitpunkt 14 Prozent – der Anteil verdoppelte sich damit.

Im Vergleich zu anderen Diagnosen stieg aber nicht nur die Zahl der Fälle, sondern auch die Summe der Krankheitstage. Fast 18 Prozent der Fehlzeiten führt die KKH von Januar bis Juni auf Erkrankungen der Atemwege zurück. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Anteil noch bei 7,5 Prozent.

Hauptursache für das Fehlzeiten-Hoch sind vor allem Erkrankungen der oberen Atemwege wie grippale In­fekte, Halsentzündungen und Schnupfen. Hier registriert die KKH in den ersten sechs Monaten bereits mehr Fälle als im gesamten Jahr 2021.

Auch die Zahl der Coronainfektionen bei Arbeitnehmern stieg deutlich. Im ersten Halbjahr zählte die KKH rund 27.400 Fälle und damit fast dreieinhalbmal so viele wie im gesamten Vorjahr. © afp/aerzteblatt.de

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