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Verbraucherschutz warnt vor falsch deklarierten Potenzmitteln

Donnerstag, 22. August 2019

Die vom Landesuntersuchungsamt (LUA) beanstandeten Potenzmittel auf dem Labortisch. /LUA
Die vom Landesuntersuchungsamt (LUA) beanstandeten Potenzmittel auf dem Labortisch. /LUA

Koblenz – Das Landesuntersuchungsamt (LUA) warnt erneut vor den illegalen Potenzmitteln. In den Kapseln mehrerer Produkte sei der nicht deklarierte Viagra-Wirkstoff Sildenafil nachgewiesen worden, teilte das LUA in Koblenz am Mittwoch mit. Dieser könne zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Verdauungs- und Sehstörungen führen. Bei gleichzeitiger Einnahme von Herzmedikamenten könne die Wirkung lebensgefährlich werden.

Die vom Zoll beschlagnahmten Produkte wurden im Internet bestellt und heißen „Black King Kong“, „Great Penis“ und „Long Sheng for Man“. Die Produkte stammen mutmaßlich aus Asien.

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Mittel mit Sildenafil sind in Deutschland zulassungs- und verschreibungspflichtig und werden nur unter ärztlicher Aufsicht zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt. Eine solche Zulassung haben die vier Produkte offensichtlich nicht.

Potenzmittel mit nicht deklarierten Arzneistoffen sind keine Seltenheit. Bereits im Juli hatte das LUA vor dem Potenzmittel „Power Khan“ gewarnt, weil dieses mit hoher Wahrscheinlichkeit Sildenafil-Derivate in stark schwankenden Konzentrationen enthalte, wie es seinerzeit hieß. Das LUA rät Verbrauchern deshalb dringend davon ab, Potenzmittel im Internet zu bestellen. © gie/dpa/aerzteblatt.de

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