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Positives Fazit nach zwei Jahren Nephrologie-Vertrag in Baden-Württemberg

Mittwoch, 30. März 2022

/Pixel-Shot, stock.adobe.com

Stuttgart – Zwei Jahre nach dem Start des Facharztvertrages Nephrologie ziehen die AOK Baden-Württemberg, der Medi-Verbund sowie der Verbund nephrologischer Praxen (VNP) in Baden-Württemberg ein positives Fazit. Mittlerweile nähmen 130 Nephrologinnen und Nephrologen inklusive angestellter Ärzte an der Versorgung teil. Sie betreuten im Rahmen des Vertrages rund 5.000 Patienten pro Quartal.

Ein Schwerpunkt des Facharztvertrags Nephrologie ist die Prävention von Nierenerkrankungen. Dazu zählt die frühe und rechtzeitige Einbindung von Nephrologen, um das Fortschreiten einer chronischen Nierenerkrankung zu verzögern.

„Die mit den Vertragspartnern vereinbarte Vergütungssystematik fördert gezielt die intensive Begleitung und Beratung der Betroffenen und verbessert dadurch deren Gesundheitskompetenz“, sagte Johannes Bauernfeind, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg.

„Insgesamt sehr zufrieden“ ist auch der VNP: „Wichtig ist, dass wir die Patienten jetzt deutlich früher sehen, was deren Prognose verbessert und den Dialysebeginn mitunter um Jahre verzögert. In Verbin­dung mit dem nach wir vor vorbildlichen Dialysesachkostenvertrag der AOK Baden-Württemberg ist der Vertag in punkto Lebensqualitätsverbesserung und Wirtschaftlichkeit bundesweit einmalig“, sagte dessen erster Vorsitzender, Dieter Baumann.

Der Facharztvertrag Nephrologie ergänzt den bereits seit 2002 existierenden Dialysesachkostenvertrag der AOK Baden-Württemberg. Mit diesem werden unter anderem die Kosten für den Einsatz des Dialyse­personals, des Dialysegerätes, der Räumlichkeiten, des Mobiliars, der Materialien, Lösungen und Medika­mente abgegolten.

„Der Nephrologievertrag auf Vollversorgungsbasis hält auch in diesen schwierigen Zeiten, was er ver­spricht und bietet den teilnehmenden Ärzten hohe Planungssicherheit und eine leistungsgerechte Ver­gütung“, lobte Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender von Medi Baden-Württemberg und Medi Geno Deutschland, die Vereinbarung. © hil/aerzteblatt.de

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