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Medizin

Ob zu Hause oder in der Klinik – die Ejakulatqualität ist gleich gut

Donnerstag, 13. Dezember 2018

/Dmytro Titov, stock.adobe.com

Frankfurt am Main/Gießen – Die meisten Männer bevorzugen das eigene Zuhause für die Ejakulatgewinnung. Die Qualität der Spermaprobe ist ebenso gut wie eine Ejakulatprobe, die in der Klinik entnommen wird. Das ergab eine Studie mit etwa 100 Männern, die kürzlich bei der 30. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Andrologie (DGA) in Gießen vorgestellt wurde.

Die Studienteilnehmer hatten sowohl zu Hause als auch in der Klinik eine Ejakulatprobe abgegeben. Die Gesamtzahl der Spermien, die Motilität sowie die Morphologie unterschieden sich nicht. Voraussetzung für die gleiche Qualität war eine Transportzeit nach Standards der Welt­gesund­heits­organi­sation unter einer Stunde bis zum Beginn der Ejakulatanalyse. Auch die Temperatur könne sich auf die Qualität auswirken, erklärt der Studienleiter Falk Ochsendorf vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Der Transport sollte körperwarm erfolgen, sagt er.

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Frühere Studien hatten widersprüchliche Ergebnisse geliefert. 2 Studien kamen zu dem Ergbenis, dass die Spermaqualität besser wäre, wenn die Ejakulatgewinnung zu Hause erfolgt (Fertility and Sterility 2008, National Journal of Andrology 2014). Eine dritte Studie fand ebenfalls keinen Unterschied (Fertility and Sterility 2008). © gie/aerzteblatt.de

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