DÄ plusForenKommentare NewsHehler des Zwangsbeitrages

Kommentare News

Kommentare News

Alle Kommentare zu Online-News

Avatar #90645
am Donnerstag, 24. Juni 2010 um 23:39

@GKV-Soli

Zitat von cus2002:
Ich habe gerade für 1 Zahnimplantat 2000 Euro selber dazugezahlt.
--------------------------------------------------------------------------------------------
Ich kann mir nur Amalgamfüllungen leisten. Wer sich ein Implatat leisten kann, kann auch 200 €/Monat als GKV-Soli zahlen.
Avatar #87284
am Freitag, 25. Juni 2010 um 15:36

GKV-Soli- wieder ein Unsinn aus dem Mund des selbsternannten Experten


Soll ich mal ganz ketzerisch sein?
Vielfach haben die Menschen, die sich nur Amalgamfüllungen leisten können /wollen, komischerweise genug Geld fuer eine Packung Kippen pro Tag. Und da sähe ich noch viel mehr Möglichkeiten, der GKV einen Solidarbeitrag zu entrichten! Denn solch unsoziales Verhalten (sich wider besseres Wissen Schaden zufügen, aber dann von der Solidargemeinschaft erwarten, dass sie für die Folgen aufkommt!)gehört eigentlich eher bestraft.
Ausserdem zeigt sich doch hierbei sehr wohl die Wertigkeit, die der Mensch gewissen Dingen zubilligt (die Kippe gehört unbedingt dazu, aber bei den Zähnen nimmt man nur das, was auch erstattet wird).
Avatar #103070
am Freitag, 25. Juni 2010 um 20:08

Hehler des Zwangsbeitrages

@ rcolberg
Ich halte es doch für ein wenig naiv, wenn Sie die Selbstveröffentlichungen der GKV in Bezug auf die Verwaltungskosten des Systems einfach so glauben.
Wo immer ein Zwangsbeitrag erhoben wird, findet ein Stück Entdemokratisierung statt:
Das eingezogene Geld nimmt einen anderen Weg, als vom Versicherten gewollt und die un- und kontraproduktive Verwaltung bläht sich auf bis zum geht nicht mehr.
Die Qualität sinkt und für die eigentliche Aufgabe gibt es kein Geld mehr.
Das trifft im Prinzip natürlich auf alle Zwangsbeiträge zu; der Sozialstaat wird unsozial und täuscht sozial nur noch vor, kollabiert letztendlich.
Warum wohl gibt es zuhauf gesetzliche Krankenkassen und Gesundheitsexperten, aber keine Ärzte mehr?
Avatar #88255
am Montag, 28. Juni 2010 um 09:14

Die Privatsversicherten zahlen doch schon!

Die Privatversicherten leisten durch die Querfinanzierung der Ärzte bereits einen enormen Zwangsbeitrag zur Finanzierung der GKV - weisen doch viele Ärzte öffentlich immer wieder darauf hin, auch Teilnehmer dieses Forums, dass sie ihre Praxiskosten nur mit GKV-Mitgliedern nicht decken könnten, sondern dass sie dazu die üppigere Honorierung durch die GOÄ benötigen. Schließlich kriege ich als Privatversicherter keine Rechnungen mit weniger als dem 2,3-fachen Hebesatz - Kollege hin oder her.
Avatar #87250
am Montag, 28. Juni 2010 um 10:43

@doc.nemo

Es ist eine etwas idiotische Diskussion. Querfinanzierungen gibt es nicht. Es gibt eine diffizitäre gesetzlicher Versicherung. Der normale Steigerungssatz in der GOÄ ist nunmal 2,3 und Behandlungen umsonst sind unter Kollegen leider nicht mehr üblich. Von Querfinanzierung zu sprechen ist allerdings meiner Meinung lachhaft da die GOÄ von 1996 (!) ist. Ein Brief eines Juristen, mit 2 Hauptsätzen, kostet ungleich mehr wie ein differenzierter Facharztbrief, und vergleichbare Leistungen von Handwerkern werden mit einem vielfachen vergütet.
Aber wir sind uns einig: Lauterbach ist ein Dummschwätzer.

Letzte Beiträge zu diesem Thema

Zusatzinfos